Vollzug des Bayerischen Agrarwirtschaftsgesetz - BayAgrarWiG

Blühende Wiese

Ziele

Das Bayerische Gesetz zur nachhaltigen Entwicklung der Agrarwirtschaft und des ländlichen Raumes (Bayerisches Agrarwirtschaftsgesetz) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten. Es löste das Landwirtschaftsförderungsgesetz ab, das mit nur wenigen Änderungen über 35 Jahre eine bedeutende Grundlage der bayerischen Agrarpolitik war.
Zu den Kernzielen des Gesetzes gehören die Verbesserung der Tiergesundheit und die Qualität und Sicherheit von Nahrungsmitteln. Den bäuerlichen Selbsthilfeeinrichtungen werden neue Betätigungsfelder im Dienstleistungsbereich für die Land- und Forstwirtschaft eröffnet. Bildung und Beratung der Land- und Forstwirte werden zukunftsfähig weiterentwickelt.
Die produktionstechnische und betriebswirtschaftliche Beratung erfolgt künftig im Verbund mit anerkannten Organisationen. Das BayAgrarWiG verbessert die Fördertransparenz durch die Förderung nach Pauschalsätzen.

Fördermaßnahmen und Erstattungen für übertragene Aufgaben

Im Rahmen der Umsetzung des Agrarwirtschaftsgesetzes betreut die Abteilung folgende Fördermaßnahmen und Erstattungen für übertragene Aufgaben:

Fördermaßnahmen

  • Betriebliche und soziale Hilfen
    • Förderung der Betriebs- und Haushaltshilfe sowie des Melkeraushilfsdiensts
    • Förderung der Familienberatung
  • Berufliche Bildung
    • Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung
    • Förderung von Baumaßnahmen im Bereich agrar- und forstwirtschaftlicher Ausbildungsstätten
    • Förderung der Landjugendverbände für ihre besonderen Aufgaben im ländlichen Raum
    • Förderung der Bildungszentren ländlicher Raum für bestimmte Maßnahmen
  • Produktionstechnische Beratung im Rahmen der Verbundberatung

Erstattungen für übertragene Aufgaben

  • Mitwirkung beim Anerkennungsverfahren für Saat- und Pflanzgut nach dem Saatgutverkehrsgesetz
  • Organisation und Durchführung der Boden- und Kartoffel-Probenahme nach dem Saatgutverkehrsgesetz und dem Pflanzenschutzgesetz
  • Leistungsprüfungen nach dem Tierzuchtgesetz
  • Klassifizierung und Verwiegung von Schlachtkörpern nach dem Vieh- und Fleischgesetz