Düngeverordnung

Paragrafenzeichen

Verordnung über die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis beim Düngen (Düngeverordnung-DüV).

Als Hilfestellung wird Ihnen hier der Gesetzestext der Düngeverordnung näher erläutert. Außerdem werden Berechnungshilfen und Programme zur selbstständigen und kostenlosen Berechnung zur Verfügung gestellt.

Verordnungstext und Erläuterungen

Düngeverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Februar 2007 (BGBl. I S. 221), die zuletzt durch Artikel 5 Absatz 36 des Gesetzes vom 24. Februar 2012 (BGBl. I S. 212) geändert worden ist.
Die Verordnung dient auch der Umsetzung der Richtlinie 91/676/EWG des Rates vom 12. Dezember 1991 zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigungen durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen (ABl. EG Nr. L 375 S. 1).

Erläuterungen zur Düngeverordnung

Die folgenden Ausführungen erläutern die Verordnung über die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis beim Düngen. In Kurzbezeichnung genannt Düngeverordnung - DüV.  Mehr

Anleitung zur Bodenprobenahme

Das Landeskuratorium für pflanzliche Erzeugung (LKP) organisiert in Bayern die Bodenuntersuchung auf landwirtschaftlichen Flächen. Es vergibt die Untersuchungsaufträge im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung und veranlasst über ihre Erzeugerringe die Ziehung der Bodenproben.
Auf diese Weise werden jährlich durch die „LKP-Auftragslabore“ ca. 250.000 Standardboden-Untersuchungen (Hauptnährstoffe, Spurenelemente, Humus) und etwa 20.000 Nmin-Untersuchungen (DSN) durchgeführt.  Mehr

Datengrundlage und Berechnungshilfen

Basisdaten zur Umsetzung der Düngeverordnung

Die Bayerischen Basisdaten für die Ermittlung des Düngebedarfs, für die Umsetzung der Düngeverordung, zur Berechnung des KULAP-Nährstoff-Saldos und zur Berechnung der Nährstoffbilanz nach Hoftor-Ansatz. Aktualisierter Stand: 2013.  Mehr

Berechnung Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft (Grenze 170 N/ha)

Nach § 4 der Düngeverordnung darf mit Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft nur so viel Stickstoff ausgebracht werden, dass im Durchschnitt der landwirtschaftlich genutzten Flächen des Betriebes 170 kg/ha und Jahr nicht überschritten werden.   Mehr

Nährstoffbilanz Bayern

Bis 31.03.2016 kann jetzt die jährlich geforderte Nährstoffbilanz wieder online berechnet werden. Neben der von der Düngeverordnung geforderten Flächenbilanz, auch Feld-Stall-Bilanz genannt, kann mit dem Programm zusätzlich eine freiwillige Hoftor-Bilanz zur Erfassung der auf den Betrieb kommenden und abgehenden Nährstoffe berechnet werden.  Mehr

EDV-Programm zur Berechnung des Lagerraumes für Gülle und Jauche nach Anlagenverordnung

Nach der "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe" (Anlagenverordnung – VAwS) vom 18. Januar 2006, die der Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie dient, müssen alle Betriebe für die Lagerung von Jauche und Gülle eine Lagerkapazität von grundsätzlich 6 Monaten schaffen.  Mehr