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Kleine Gräserkunde
Bestimmung der wichtigsten Gräser des Wirtschaftsgrünlandes
Warum ist eine gewisse Artenkenntnis im Grünland wichtig?
- Ausreichende Kenntnis der Arten als Einzelpflanzen ist
- Voraussetzung für das Erkennen der Arten im stehenden Bestand
- Voraussetzung für die Schätzung von deren Ertragsanteilen im Aufwuchs
- Ziele des Schätzens von Ertragsanteilen im Aufwuchs:
- Eine Momentaufnahme der Wettbewerbsverhältnisse zum Erntezeitpunkt
- Aussagen über die Bestandszusammensetzung
- und über den grob geschätzten Futterwert (mittels Futterwertzahlen)
- Rückschlüsse über Standort- und Bewirtschaftungsverhältnisse
Folgende Zusammenstellung erläutert, mit Hilfe von Zeichnungen nach lebenden Pflanzen, die wichtigsten Bestimmungsmerkmale, sowie Bedeutung und Standort des jeweiligen Grases:
Kleine Gräserkunde
- Sammlung aller Gräser 1,2 MB
Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
Welsches Weidelgras (Lolium multiflorum)
Knaulgras (Dactylis glomerata)
Wiesenrispe (Poa pratensis)
Gemeine Rispe (Poa trivialis)
Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis)
Wiesenschwingel (Festuca pratensis)
Wiesenlieschgras (Phleum pratense)
Goldhafer (Trisetum flavescens)
Glatthafer (Arrhenatherum elatius)
Rotschwingel (Festuca rubra)
Kammgras (Cynosurus cristatus)
Quecke (Agropyron repens)
Straußgräser (Agrostis)
Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
Weiche Trespe (Bromus hordeaceus/mollis)
Rasenschmiele (Deschampsia caespitosa)
Juni 2007
Dr. Michael Diepolder, Sven Raschbacher
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Agrarökologie, Ökologischen Landbau und Bodenschutz
Tel.: 08161/71-3640 • Fax: 08161/71-5848
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