Ziele und Schwerpunkte der Wildlebensraumberatung

Landschaftsbild mit einer Mischung aus Wäldern, Hecken, Wiesen und Feldern
Ziel ist es, die Lebensräume für Wildtiere in der Agrarlandschaft zu verbessern. Ob Blühflächen am Waldrand oder in der Feldflur, Hecken, Streuobst, Zwischenfruchtanbau oder wertvolle Winterbegrünung in der kargen Jahreszeit. Eine Fülle an Maßnahmen stützen und fördern unsere heimischen Wildtiere von Feldhasen, Rebhühnern, Rehen über Vögel bis hin zu Bienen, Schmetterlingen, Hummeln und Heuschrecken. Durch diese Maßnahmen werden Lebensräume für Tiere und Pflanzen aufgewertet, geschaffen und gesichert. Sie bieten zahlreichen Wildtieren Schutz, Deckung und Nahrung zugleich und sind damit ein wichtiger Baustein der bayerischen Artenvielfalt. Der Mensch und die Natur profitieren gleichermaßen von einer vielfältigen, sich stetig im Wandel befindlichen Kulturlandschaft.

Wildlebensraumberatung: Botschafter der Wildtiere, Beitrag des Bayerischen Rundfunks

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Der Film zeigt Michael Wiedemann in Krumbach der zur Verbesserung seiner landwirtschaftlichen Flächen für die Wildtiere den Wildlebensraumberater Philip Bust am Hof hat. In einer Blühfläche untersuchen sie gemeinsam das Bodenleben auf Regenwürmer. Lebensräume für Wildtiere zu schaffen ist das Ziel des Landwirtes. Auf einer zweiten Brachefläche vereinbaren beide diesen Lebensraum durch die Ansaat von Büschelschön zusätzlich zu optimieren. Speziell die blütenbestäubenden Insekten werden hierdurch gefördert. Abschließend verweist der Landwirt darauf, dass es durch das bayerische Kulturlandschaftsprogramm und das Greening möglich ist Lebensräume für Wildtiere zu schaffen. Der Wildlebensraumberater unterstützt ihn hierbei von Seiten der Landwirtschaftsverwaltung.

Wildlebensraumberatung: Natur schützen und nützen, Beitrag des Bayerischen Rundfunks

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Der Beitrag zeigt die Schönheit einer Blühfläche die durch den Landwirt Jakob Lipp in Rechtmehring angelegt wurde. Hiermit will der Landwirt der Natur ein Stück Leben zurückgegeben. Unterstützt wird er durch den Wildlebensraumberater Philip Bust. Gemeinsam besichtigen sie die Blühfläche die ein Lebensraum für Feldhasen und Rehe ist. Sonnenblumen in der Fläche sind wichtige Ansitzwarten für Vögel. Um die Kulturlandschaft vielfältiger zu gestalten bietet der Freistaat Förderhilfen bei der Umsetzung von Blühflächen und Streuobst an. Wildlebensraumberater Bust hilft hierbei den Landwirten bei der Umsetzung.

Fokus der Wildlebensraumberatung

Die Wildlebensraumberatung in Bayern widmet sich der Aufgabe eine breite Palette an Tierarten zu fördern. Diese reicht von Feldhasen, Rebhühnern und Rehen über Goldammer und Feldlerchen bis hin zu Bienen und Schmetterlingen.
Sitzender Feldhase in einem Kornfeld

Foto: M. Schäf

Stieglitz im Winter

Foto: C. Janko

Rebhuhn (Perdix perdix), Fünf Rebhühner auf einem Feld

Foto: M. Schäf

Auf einer Singwarte sitzende Goldammer

Foto: Green-Lens, S. Pfützke

Hummel an Phacelia

Foto: C. Schmidt

Biene an Sonnenblume

Foto: C. Schmidt

Feldlerche im Flug

Foto: M. Schäf

Schwalbenschwanz auf Wilder Karde

Foto: C. Wagner

Schmetterling und Blume

Foto: C. Janko

Rehwild in der Feldflur

Foto: M. Schäf