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Das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP)
Das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) dient zum einen dem Ziel, die flächendeckende landwirtschaftliche Nutzung zur Sicherung, Pflege und Gestaltung der Kulturlandschaft auch in benachteiligten Gebieten aufrecht zu erhalten. Zum anderen können damit die typischen Lebensräume der Agrarlandschaft erhalten, verbessert und wo nötig neu geschaffen werden. Die Landwirte werden gefördert, die auf Dünge- und Pflanzenschutzmittel verzichten, eine umweltschonende Ackernutzung in gewässersensiblen Bereichen betreiben, ihre Flächen extensiv mit Schafen oder Ziegen beweiden oder Ackerflächen in Grünland umwandeln. Ferner werden Zuschüsse gewährt für die Mahd von Steilhangbereichen, die Behirtung oder extensive Bewirtschaftung von Grünland sowie für die Erhaltung von Streuobstflächen. Mit der Bereitstellung von Flächen für agrarökologische Zwecke werden innerhalb des KULAP anspruchsvolle Maßnahmen, u. a. die Flächenextensivierung, die Neuanlage und Pflege von Hecken, Trockenmauern, Streuobstflächen und Pufferstreifen sowie die Ansaat von Blühflächen umgesetzt.
KULAP-Nährstoff-Saldo
- EDV-Programm zur Prüfung der GV-Grenzen bei KULAP-Maßnahmen mit Verpflichtungsbeginn ab 2007
Maßnahmenübersicht KULAP
- Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Februar 2011
Dr. Harald Volz
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Agrarökologie, Ökologischen Landbau und Bodenschutz
Tel.: 08161/71-3640 • Fax: 08161/71-5848
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