Agrarstruktur und Umweltökonomik

Strukturanalysen und Entwicklungsabschätzungen, die ökonomische Bewertung von Nutzungseinschränkungen und die Mitwirkung bei strukturpolitischen Fördermaßnahmen sind die Kernaufgaben des Arbeitsbereichs "Agrarstruktur und Umweltökonomik".

Themen

THG-Minderung in der Landwirtschaft

Entwicklung der THG-Emissionen in Deutschland von 1990 bis 2014

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 um 40 % zu reduzieren. Dazu wird auch die Landwirtschaft einen substanziellen Beitrag leisten müssen. Im Projekt werden geeignete Ansatzpunkte zur Reduktion von Treibhausgasen in der Landwirtschaft auf Basis von einzelbetrieblichen Daten erarbeitet und ökonomisch und ökologisch bewertet.  Mehr

Empfehlungen für Ausgleichsleistungen in Wasserschutzgebieten

Verkehrsschild Wasserschutzgebiet

In Wasserschutzgebieten ist es möglich, zur Gewährleistung der Qualität des bayerischen Trinkwassers Bewirtschaftungsauflagen, die die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Nutzung einschränken, zu erlassen. Landwirte können in diesem Fall einen finanziellen Ausgleich erhalten. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hilft bei der Berechnung der Höhe dieser Ausgleichsbeträge.  Mehr

Vorstudie zur „Systementwicklung Treibhausgas“

Grafik Aufteilung der gesamten jährlichen THG-Emissionen des Beispielbetriebs auf einzelne Quellgruppen

Die Analyse von Betriebsdaten soll die wichtigsten Hebel zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen aus landwirtschaftlichen Produktionsprozessen aufdecken und ökologisch sowie ökonomisch bewertbar machen. Hierzu wird ein Modell entwickelt, das die Heterogenität der Produktionsverfahren, der Standortbedingungen und der ökonomischen Betriebsergebnisse abbilden kann.  Mehr

Analyse des ländlichen Raums für das bayerische Entwicklungsprogramm 2014-2020

Bayernkarte Bevölkerungsentwicklung 2000-2010

Was sind die Stärken und Schwächen des ländlichen Raums, welche Entwicklungschancen ergeben sich, welche Risiken drohen? Die Antworten auf diese Fragen fließen ein in das bayerische Entwicklungsprogramm 2014-2020, auf dessen Grundlage EU-Fördermittel beantragt werden können.  Mehr

Anbaueignung für Sojabohnen in Bayern

Karte der Anbaueignung für Soja in Bayern

Für eine schnelle Orientierung zur Eignung bayerischer Ackerbaustandorte zum Sojaanbau wurden Karten erstellt. Neben den Bodenverhältnissen sind darin die Wärme- und Niederschlagsverhältnisse in wichtigen Wachstumsphasen der Sojabohnen berücksichtigt. Die Aussagen sind Ergebnis einer Zusammenarbeit der LfL mit dem Deutschen Wetterdienst – Agrarmeteorologie Weihenstephan und Offenbach.   Mehr

Agrarstrukturentwicklung in Bayern

Grafik Entwicklung der Zahl der Betriebe von 1995 bis 2014

Die Größenverhältnisse der landwirtschaftlichen Betriebe sowie deren Viehbestände und Flächengrößen beschreiben die Agrarstruktur. Diese hat großen Einfluss auf die Einkommensmöglichkeiten und die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft. Weniger, dafür aber größere Betriebe, ungünstige Schlaggrößen und zurückgehende Tierzahlen prägten die Entwicklung der bayerischen Landwirtschaft in den vergangenen Jahren. Derzeit gibt es in Bayern noch rund 110.000 Betriebe, davon 80.710 mit Viehhaltung.  Mehr

Direktzahlungen in der EU-Förderperiode 2014 – 2020

Maishäcksler auf Feld

Auch wenn noch nicht alles klar ist, zeichnen sich ab 2014 doch wesentliche Änderungen gegenüber den bisherigen Direktzahlungen ab. Neu sind beispielsweise die Greeningkomponente, die an spezielle Auflagen gebunden wird, und der Aufschlag für Junglandwirte.  Mehr

Pachtpreis und Unternehmensentwicklung in Bayern

Getreidefeld

Pachtflächen sind insbesondere dort knapp und somit teuer, wo eine hohe Wertschöpfung von den Flächen erwirtschaftet werden kann. Je höher die Wertschöpfung, desto höher ist der wirtschaftlich vertretbare Pachtpreis. In Bayern bestehen bei den Pachtflächenanteilen erhebliche regionale Unterschiede. Vergleichbare Unterschiede, aber mit ganz anderer regionaler Verteilung, existieren bei den sozioökonomischen Betriebstypen.  Mehr

Grünlandstudie Bayern

Kühe auf der Weide

Bei einer weiteren Leistungssteigerung ist die flächendeckende Grünlandbewirtschaftung in Bayern durch die Bedingungen auf dem europäischen Milchmarkt gefährdet. Die kontinuierliche Steigerung der Milchleistung je Kuh führte bei der gegebenen Milchquotenregelung von 1990 bis 2003 zu einem Abbau der Milchkuhbestände um 27 Prozent. Kann bei weiter abnehmenden Rinderbeständen auch weiterhin eine flächendeckende Grünlandbewirtschaftung in Bayern gewährleistet werden?   Mehr

Mehr zum Thema

Ökonomik regenerative Energie
Nutzung von Grünland zur Biogaserzeugung - Machbarkeitsstudie

Aufbauend auf die Grünlandstudie Bayern untersuchen wir, ob der durch die abnehmende Zahl der Rinder freiwerdende Grasaufwuchs in Biogasanlagen verwertet werden kann. Wo liegen die technischen Schwierigkeiten und sind solche Anlagen wirtschaftlich zu betreiben? Mehr