Inhalt:
zurück zum Seitenanfang|
Aktuelles aus der Qualitätssicherung in der Land- und Ernährungswirtschaft
Neueste Meldungen
Kommentierung des QS-Systemhandbuchs 2012
Vom 17. Oktober bis zum 15. November 2011 stellt QS die aktualisierten Leitfäden des Systemhandbuchs öffentlich zur Diskussion, die zum 1. Januar 2012 gültig werden.
Quelle: Pressemeldung QS GmbH vom 17.10.11
Kommentierung des Systemhandbuchs 2012 läuft
Neues Internetportal "Lebensmittelklarheit" informiert über die Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln
Lebensmittelhersteller und -händler dürfen Verbraucher durch die Kennzeichnung und Aufmachung ihrer Produkte oder durch Werbeaussagen nicht täuschen und in die Irre führen.
Mit seiner Initiative "Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln" will das BMELV die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Kennzeichnung informieren, sie besser vor Täuschung schützen und Unternehmen im Wettbewerb stärken, die ihre Produkte verbraucherfreundlich kennzeichnen.
Das vom BMELV geförderte Internetportal lebensmittelklarheit.de ist Teil der BMELV-Initiative und Grundlage für die Ermittlung der Verbraucher- und Unternehmerwahrnehmung zur Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln.
Lebensmittel Klarheit
- Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände - Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)
BMELV will Nachhaltigkeitskennzeichnung für Agrarrohstoffe
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) will bis Mitte 2013 Nachhaltigkeitsvorschriften erarbeiten, nach welchen dann die wichtigsten zehn bis 15 Agrarrohstoffe zertifiziert sind. Die Nachhaltigkeitszertifikate sollen für Landwirte und die Lebensmittelwirtschaft freiwillige Selbstverpflichtung bedeuten, ohne eigenes Label.
Quelle: Agrarzeitung vom 24.06.2011
Palmöl-Nachhaltigkeitszertifikat jetzt auch für Lebensmittel
Einer Mitteilung des Verbandes der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID) zufolge können Hersteller von Lebensmittel und Kosmetikartikel und der Handel seit Anfang Juni ein Markenzeichen für nachhaltig produziertes Palmöl beim RSPO (Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl) beantragen. Für dieses Öl werden weder tropische Regenwälder gerodet noch Torfmoore trockengelegt. Bisher musste nur für Palmöl zur Biokraftstoffproduktion ein Nachhaltigkeitszertifikat nachgewiesen werden.
Quelle: Agra-Europe 24/11 vom 14. Juni 2011
Auch nachhaltiges Sojaöl?
Die Nahrungsmittelindustrie setzt sich neben sozial- und umweltverträglich produziertem Palmöl auch für nachhaltiges Sojaöl ein. Der niederländisch-britische Unilever-Konzern hat bereits erste verfügbare Zertifikate für 5 000 t Sojaöl erworben, das nach den Kriterien des "Round Table on Responsible Soy" (RTRS) anbgebaut wurde ( vgl. Welternte: 40 000 t). Bis 2020 will unilever seine Agrar-Rohstoffe komplett aus nachhaltigen Quellen beziehen.
Quelle: Lebensmittelzeitung vom 10. Juni 2011
Irreführende Werbung nimmt zu - vor allem bei sog. "regionalen Produkten"
2010 gingen über 14.000 Beschwerden bei der Wettbewerbszentrale in Bad Homburg ein, davon 6.500 über irreführende Werbung. Ursache ist u.a. der zunehmende Trend zu regionalen Produkten, so der Selbstkontrollverband der deutschen Wirtschaft. Die beliebte Auslobung der regionalen Herkunft sorgt immer öfter für juristischen Zündstoff. So werden beispielsweise Säfte aus "heimischen Früchten" ausgelobt, obwohl die verwendeten Früchte teilweise nicht aus Deutschland stammen.
Quelle: Lebensmittelzeitung vom 13. Mai 2011
Lebensmittel: Von wegen Produkte aus der Region
- Plusminus (ARD) am 24.05.2011
Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte nehmen stetig ab
Laut der "Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2009" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nimmt die Zahl der Lebensmittel, in denen unzulässig hohe Rückstände an Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen werden, kontinuierlich ab. Im Jahr 2009 hat die Quote der Beanstandungen bei Erzeugnissen aus Deutschland und den übrigen EU-Mitgliedstaaten erstmals ein einheitlich niedriges Niveau erreicht.
Im Jahr 2009 wurde in nur 1,6 Prozent der untersuchten Erzeugnisse deutscher Herkunft eine Überschreitung des geltenden Rückstandshöchstgehaltes festgestellt. Der positive Trend der Vorjahre setzte sich damit weiter fort. Im Jahr 2007 hatten die Untersuchungsämter noch in 2,7 Prozent der Proben Überschreitungen der Höchstmengen gemessen, im Jahr 2008 in 1,9 Prozent der Proben.
Noch deutlicher zeigte sich diese Entwicklung bei Lebensmitteln aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Während hier im Jahr 2007 noch bei 5 Prozent der untersuchten Proben Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte auftraten, ging dieser Anteil 2008 auf 3 Prozent und 2009 schließlich auf 1,5 Prozent zurück.
Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2009
- Nationale Berichterstattung des BVL
Jahresbericht der QS GmbH
Jahresbericht 2010-2011
- QS GmbH
Fair-Choice-Siegel für Weingüter
Das Deutsche Institut für nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Heilbronn (DINE) hat ein Zertifikat für das nachhaltige Engagement von Weingütern entwickelt. Mit dem "FairChoice"-Siegel sollen teilnehmende Weingüter die Einhaltung ökologischer, ökonomischer und sozialer Kriterien dokumentieren.
Das Siegel wird vor allem für Kunden im Discounter und LEH ein Verkaufsargument sein, da es eine neue Nachhaltigkeitsqualität signalisiert, während das bisherige Biosiegel für den bisherigen Standard steht.
Quelle: Lebensmittelzeitung vom 18. März 2011
Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelwarnungen
Lebensmittelwarnungen
Neues Bund-Länder-Internetportal mit Warnungen und Information der Öffentlichkeit
Die Bundesländer publizieren auf dieser Internetseite öffentliche Warnungen und Informationen im Sinne des § 40 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches. Darunter sind auch Hinweise der zuständigen Behörden auf eine Information der Öffentlichkeit oder eine Rücknahme- oder Rückrufaktion durch den Lebensmittelunternehmer.
lebensmittelwarnung.de - Das Portal der Bundesländer
- Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Neue Datenbank der Europäische Union mit über 22.000 Warnmeldungen:
Gibt man in das Datenfeld für "Land" als Suchbegriff "Germany" ein, erhält man sämtliche bisher erschienenen Warnmeldungen Deutschland betreffend. Durch eine beliebige Kombination von Suchbegriffen kann man eigene Suchprofile erstellen, z.B. in einem bestimmten Zeitraum erschienene Meldungen zu Obst und Gemüse.
Warnmelde-Datenbank der EU
- mit Suchfunktion
Lebensmittelsicherheit
Belastung der Verbraucher geht in vielen Bereichen weiter zurück
Im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung 2009 wurden risikoorientiert 930.000 Inspektionen in rund 545.000 deutschen Betrieben durchgeführt und 387.000 Proben untersucht. Bei 24 Prozent der Betriebe stellten die Lebensmittelkontrolleure Verstöße fest, die - wie auch schon in den Vorjahren –auf mangelnde(s) Betriebshygiene und Hygienemanagement zurückzuführen sind. Zur weiteren Verbesserung der Transparenz der Lebensmittelüberwachung für die Verbraucher soll ein bundesweit verbindliches Modell zur Veröffentlichung der Kontrollergebnisse eingeführt werden.
Wie im Vorjahr war der Anteil an Proben mit Höchstgehaltsüberschreitungen bei Lebensmitteln aus inländischer Herkunft mit 1,5 % deutlich geringer als bei Erzeugnissen aus anderen EU-Mitgliedstaaten (2,9 %) und aus Drittländern (5,5 %).
Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung 2009
- Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Hintergrundinformation: Lebensmittel-Monitoring
- Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Mineralöl in Lebensmitteln: Hersteller müssen Verpackungen ändern
Das ARD-Wirtschaftsmagazin “Plusminus” veranlasste die entsprechende Untersuchung von Lebensmitteln: Viele Nahrungsmittel sind mit Mineralöl belastet. Unter anderem wurde Mineralöl in Frühstücksflocken und Grieß nachgewiesen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor Ablagerungen und Schäden in der Leber, den Herzklappen und den Lymphknoten, verursacht durch bestimmte Mineralölgemische. Nach Recherchen von “Plusminus” (Sendung: Dienstag, 2. November, um 21.50 Uhr im Ersten) stammt das Mineralöl aus Recyclingverpackungen und den Druckfarben auf Kartons.
Lebensmittel in Recyclingkartons sind besonders oft hoch belastet. Das Mineralöl aus Druckfarben wird beim Papier-Recycling nicht vollständig entfernt. Werden in solch belasteten Recyclingkartons Nahrungsmittel verpackt, kann das Mineralöl ausgasen und auf das Produkt übergehen. Aber auch Mineralöl in Druckfarben auf der Verpackung kann durch den Karton im Essen und so auf dem Tisch des Verbrauchers landen.
Vermutlich müssen hunderte Verpackungen durch unschädliche Alternativen ersetzt werden. Altpapierverpackungen werden durch Frischpapier ausgetauscht. Beim Verpackungsaufdruck sollen zukünftig mineralölfreie Farben zum Einsatz kommen.
Mineralöl in Lebensmitteln
- food-monitor
Alles über Lebensmittel - vom Acker bis zum Teller
Diskussions- und Expertenforen zu aktuellen Themen der Lebensmittelerzeugung, Informationen zur Lebensmittelpolitik der EU
Was wir essen
- Verbraucherschutzportal des aid
Berichte des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
zur Lebensmittelüberwachung, zum Lebensmittel-Monitoring, zum Nationalen Rückstandskontrollplan und zu Pflanzenschutzmittelrückständen
Berichte zur Lebensmittelüberwachung
- BVL
Bayern
GQ-Bayern gewinnt an Fahrt
Das bayerische Qualitäts- und Herkunftszeichen "Geprüfte Qualität - Bayern" gewinnt sowohl im Handel wie auch bei den Verbrauchern zunehmend an Bedeutung. Die Produktpalette wird ständig erweitert. Nachdem die Prüfdokumente für den GQ-Bayern-Produktbereich "Nudeln aus Hartweizengrieß" seit Kurzem zur Verfügung stehen, konnte bereits ein erster Zeichennutzer zertifiziert werden. Die GQ-Bayern-Nudeln wurden im Rahmen der EDEKA-Herbstmesse Ende September 2011 vorgestellt. Weiterhin sind verarbeitete Kartoffelprodukte neu im Handel erhältlich, die aus GQ-Bayern-Veredelungskartoffeln hergestellt werden.
Geprüfte Qualität - Bayern
Genetischer Erkennungscode für Tiere
Münchner Forscher verpassten - weltweit als Erste - Bayerns Tieren einen genetischen Erkennungscode zur Erleichterung der Artenbestimmung. Damit können sowohl der kriminelle Handel mit geschützten Tierarten als auch falsch deklarierte Lebensmittel aufgedeckt werden. Mit dieser neuen genanalytischen Bestimmungsmethode, genannt "DNA-Barcoding", will Prof. Gerhard Haszprunar (Direktor der zoologischen Staatssammlung München und Lehrstuhlinhaber an der LMU München) weltweit die Bestimmung von tierischen und pflanzlichen Organismen revolutionieren.
Quelle: dlz agrarmagazin, September 2010
Sichere Futtermittel in Bayern
Nationales Kontrollprogramm und Untersuchungen im Rahmen von „Geprüfter Qualität - Bayern“ belegen ein hohes Sicherheitsniveau bei den Landwirten. Rückstandsfreie Futtermittel sind eine Voraussetzung für gesunde Tiere und sichere Lebensmittel. Deshalb werden im Rahmen des bayerischen Qualitäts- und Herkunftssicherungsprogramms „Geprüfte Qualität - Bayern“ (GQ-Bayern) die landwirtschaftlichen Tierhalter nicht nur am Betrieb auf die Einhaltung unterschiedliche Anforderungen überprüft, sondern deren Futtermittel auch auf verschiedene Rückstände untersucht.
Sichere Futtermittel in Bayern
- Schule und Beratung, Heft 3-4/2010
zum Seitenanfang
Deutschland
Neues Tierschutzlabel geplant
Die Bundesregierung will mit einem umfassenden Paket den Tierschutz stärken: Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner plant ein neues Tierschutzlabel ähnlich dem Bio-Siegel, mit dem für die Verbraucher transparent gemacht wird, wie die Tiere gehalten wurden. Möglichst viele Teile des "Tierschutzpakets" sollen noch 2011 beschlossen werden. So könnte es noch in diesem Jahr ein Verbot für den Neubau von Käfiganlagen für Hühner geben. Ziel ist es, künftig nur noch Boden-, Freiland- und Ökohaltung zu genehmigen.
Aigner will Verbot für neue Hühnerkäfige
- agrarcom.heute (Nachrichten "Geflügel")
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner will die Region als Marke noch besser verkaufen
Die Vermarktung regionaler Produkte und der Ausbau von Wertschöpfungsketten sind wichtige Faktoren, um möglichst viel Wertschöpfung in der Region zu halten. Aigner will sich für klare Spielregeln einsetzen, um diese Produkte für den Verbraucher erkennbarer zu machen und eine Regionalkennzeichnung auf den Weg bringen, die den Verbrauchern mehr Transparenz über die Herkunft der Produkte gewährleisten soll.
Aigner eröffnet "Zukunftsforum Ländliche Entwicklung"
- Pressemitteilung des BMELV vom 26.01.11
Dioxinkontamination in Futter- und Lebensmitteln
Bei eigenbetrieblichen Kontrollen eines Mischfutterherstellers in Schleswig-Holstein wurde eine Verunreinigung von pflanzlichem Futterfett mit Dioxinen festgestellt. Technische Mischfettsäuren, welche nicht für die Verwendung von Futtermitteln, sondern für den Einsatz zur Papierherstellung bestimmt waren, sind nach derzeitigem Kenntnisstand die Ursache der Kontamination. Mehr als 2200 Tonnen dieses Futterfettes wurden im November und Dezember 2010 an 25 Futtermittelhersteller in vier Bundesländern geliefert und gelangte von dort in die landwirtschaftlichen Betriebe.
Die für die Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung zuständigen Stellen der Länder haben derzeit noch 589 landwirtschaftliche Betriebe gesperrt.
Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) online, 24.01.11
10 Jahre nach der BSE-Krise
Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) zog nach 10 Jahren BSE Bilanz (am 24. November 2000 ist der erste BSE-Fall in Deutschland aufgetreten):
Durch konsequentes Handeln in der gesamten Kette ist Deutschland der BSE-Krise Herr geworden, u.a. weil in Deutschland unmittelbar ein umfangreiches Bündel von Maßnahmen zur Stärkung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und zur Ausmerzung der Tiererkrankung ergriffen wurde. Nur so konnte der um sich greifenden Katastrophenstimmung, die fast an Hysterie grenzte, und maßlosen Vorwürfen gegnüber Landwirten und der Lebensmittelwirtschaft begegnet werden.
Gemäß RLV bleibe aber kritikwürdig, dass in Deutschland ohne wissenschaftliche Basis teilweise schärfere Maßnahmen als in anderen EU-Ländern beschlossen wurden, dadurch entstanden deutliche Wettbewerbsnachteile.
Konsequentes Handeln in der Kette führte zum Erfolg
- food-monitor
Wissenschaft unterstützt Tierschutzlabel
Nach einem vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in Auftrag gegebenen Gutachten der Universität Göttingen ist ein Tierschutzlabel unbedingt nötig.
Die Professoren Dr. Achim Spiller und Dr. Ludwig Theuvsen und ihre Mitautoren haben ein deutliches Plädoyer für das Tierschutzsiegel erarbeitet. Die Nachfrage nach tiergerecht erzeugten Produkten sei bisher unterschätzt worden. Das Tierschutzlabel muss jedoch freiwillig sein, mit höheren Auflagen verbunden als der Gesetzgeber vorschreibt und die gesamte Wertschöpfungskette einbinden.
Wissenschaftler sprechen sich für Tierschutzsiegel aus
- agrarheute.com, 26.08.2010
Weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat ihren Jahresbericht über Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Lebensmitteln vorgelegt. Ware aus Deutschland schneidet besonders gut ab. Mehr Obst und Gemüse weisen gar keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf, weniger Ware musste beanstandet werden, weil die zulässigen Rückstandshöchstgehalte überschritten wurden, und Ware aus Deutschland schneidet im europäischen Vergleich sehr gut ab - dies sind die positiven Trends des jetzt von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in Parma veröffentlichten Jahresberichts über Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Lebensmitteln.
Quelle: agrarheute.com 14.07.2010
Jahresbericht über Pestizidrückstände in Lebensmitteln
- Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
KAT kontrolliert jetzt auch Biofuttermittel
Der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) überprüft - als Konsequenz aus dem Dioxinskandal - jetzt auch Futterkomponenten für Produkte, die aus Drittländern stammen. Damit will das größte Prüfsystem für Eier, die nicht aus Käfighaltung stammen, eine chargenbezogene Rückverfolgbarkeit gewährleisten.
Bisher war KAT ausschließlich für die Besatzdichte und Kontrolle des Auslaufs von Legehennen verantwortlich. Ab sofort werden die Rohstoffe für Biofuttermittel aus Drittländern - bereits vor der Futtermittelmischung - geprüft.
Quelle: AGRA-EUROPE 28/10, 12. Juli 2010
Neues Bio-Zeichen
Ab dem 1. Juli 2010 muss das Logo mit dem "Euro-Blatt" für Bioprodukte, die nach den EG-Rechtsvorschriften für den Ökologischen Landbau hergestellt wurden, zusammen mit der Angabe der Herkunft und dem Code der Kontrollstelle etikettiert werden.
Das deutsche Bio-Siegel darf weiterhin in gewohntem Erscheinungsbild zusätzlich verwendet werden.
Das neue EU-Gemeinschaftslogo zur Kennzeichnung ökologischer Lebensmittel
- ökolandbau.de
Durchsetzung von Sozialstandards in der Lieferkette von Lebensmitteleinzelhandels(LEH-)unternehmen
Im Rahmen einer "Kleinen Anfrage" (SPD) wurde die Unterstützung der Einhaltung von Menschenrechten in globalen Lieferketten durch deutsche Unternehmen im Bundestag nachgefragt. Nach Auffassung der Antragsteller führt der zunehmende Konzentrationsprozess zum verschärften Preisdruck auf die im Ausland ansässigen Lieferanten und Erzeuger wie z.B. in Costa Rica und Ecuador. Die sechs größten deutschen LEH-Unternehmen EDEKA, REWE, Lidl, ALDI, METRO und Tengelmann verfügen demnach bereits über einen Anteil von ca. 90 % am inländischen Marktvolumen.
Die Niedrigstpreise haben, so die Antragsteller, teilweise menschenunwürdige Arbeitsbedingungen zur Folge: Löhne weit unter dem Existenzminimum, Arbeitszeiten von mehr als 80 Wochenstunden, Entlassungen von Gewerkschaftsmitgliedern, Frauendiskriminierung, Nichteinhaltung von Arbeitsschutz sowie Androhung von Massenentlassungen und Betriebsschließungen.
Grund der Anfrage war eine bereits im Juli 2009 geplante Verabschiedung eines "Aktionsplans CSR (Corporate Social Responsibility) in Deutschland".
Ziel deutscher Politik muss es weiterhin sein, die Globalisierung sozial und gerecht zu halten.
Quelle: Deutscher Bundestag, Drucksache 17/2039 vom 10.06.2010
Lebensmittelinfektionen nach wie vor das größte Risiko
Welten liegen zwischen dem gefühlten Risiko der Verbraucher (wie Pestizidrückstände) und den wissenschaftlich belegbaren Gefahren wie Lebensmittelinfektionen, so der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Prof. Andreas Hensel. In Deutschland werden jährlich allein 60.000 Infektionen mit dem Campylobacter-Bakterium registriert, das v.a. in rohem Geflügelfleisch vorkommt, und mittlerweile weit über den gemeldeten Salmonellen-Infektionen mit ca. 40.000 pro Jahr liegt. Ursache für den deutlichen Anstieg der Campylobacter-Infektionen ist neben verbesserten Nachweismethoden eine mangelnde Küchenhygiene, vorwiegend bei 18- bis 25-Jährigen, die von der Infektion besonders stark betroffen sind.
Quelle: Agra-Europe 3/10 vom 18.01.2010
Neues Logo "Ohne Gentechnik"
Mit der Einführung des neuen Logos wird dem Wunsch der Verbraucherverbände und interessierten Lebensmittelwirtschaft entsprochen.
Die seit Anfang 2008 bestehende Möglichkeit, gentechnikfreie Lebensmittel mit der Angabe "ohne Gentechnik" zu kennzeichnen, wurde in der Praxis nur zurückhaltend verwendet. Nach den Vorgaben des europäischen Lebensmittelkennzeichnungsrechts ist die Einführung einer verbindlichen Kennzeichnung für tierische Produkte (wie Milch, Eier, Fleisch), die von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, nicht möglich. Das neue Label soll diese Lücke schließen.
Herstellern, die ihre Produkte als "Ohne Gentechnik" kennzeichnen wollen, wird das neue Label zur unentgeltlichen Nutzung angeboten. Die Verwendung für die interessierte Lebensmittelwirtschaft wird damit erleichtert. Für die Verbraucher wird die Erkennbarkeit solcher Produkte gleichzeitig erleichtert.
"Mehr Wahlfreiheit für Verbraucherinnen und Verbraucher"
- Faltblatt des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Lebensmittel in Deutschland so sicher wie noch nie
Der Deutsche Bauernverband (DBV) wies im Hinblick auf die bevorstehende Erne darauf hin, dass immer wiederkehrende Meldungen über eine angebliche Verschlechterung der Lebensmittelqualität durch Pflanzenschutzmittelrückstände - v.a. bei Obst und Gemüse - die Verbraucher unnötig verunsichern.
Höchstgehalte für Pflanzenschutzmittelrückstände sind gesetzlich festgelegte Vorsorgewerte, sie garantieren - ergänzt durch hundertfache Sicherheitszuschläge - selbst bei Erreichen der Höchstgehalte, dass keine Gesundheitsgefahren für die Verbraucher bestehen.
Nach den Auswertungen des Bunsdesamtes für Verbraucherschutz sind über 97 % der aus Deutschland stammenden Obst- und Gemüseproben rückstandsfrei oder die Höchstgehalte werden nur zu einem Bruchteil erreicht. Damit nimmt deutsches Obst und Gemüse im Vergleich zu anderen EU-Herkünften sowie aus Ländern außerhalb der EU die Spitzenposition ein.
Mit der Festlegung eigener Grenzwerte durch den Lebensmitteleinzelhandel werde das Vertauen in die Verlässlichkeit staatlicher Gesetzgebung und wissenschaftlich fundierter Höchstgehalte unterlaufen, so der DBV.
Quelle: food monitor , Informationsdienst für Ernährung
Gütesiegel überfluten den deutschen Lebensmittelmarkt
Label-Online bietet Informationen zu mehr als 300 Labeln. Einfach Suchbegriff eingegeben oder die anderen Suchoptionen nutzen: Der Begriff "Label" wird als Sammelbegriff für verschiedene Ansätze der Produktkennzeichnung verwendet (Eigenmarken, Gütezeichen, Prüfzeichen, Regionalzeichen, Umweltzeichen). Unter der Rubrik "Essen und Trinken" sind beispielsweise Gütesiegel (wie QS), Bio-Gütesiegel (wie Demeter, Naturland) und Herkunftszeichen (wie Geprüfte Qualität-Bayern, Öko-Qualität garantiert - Bayern)
aufgeführt und bewertet.
Label Datenbank
- mit Suchfunktion
zum Seitenanfang
Europäische Union
Leitlinien der EU für freiwillige Zertifizierungssysteme
Nach eine von der Kommission im Jahr 2010 erstellten Bestandsaufnahme gibt es mehr als 400 verschiedene (Zertifizierungs-)Systeme. In der Verordnung (EG)Nr. 178/2002 sind die allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts festgelegt und auch die Verantwortlichkeit der Lebensmittel- und Futtermittelunternehmer dafür, dass Lebens- und Futtermittel den Anforderungen des Lebensmittelrechts entsprechen und die Einhaltung dieser Anforderungen überprüft wird. Insbesondere die großen Akteure in der Lebensmittelversorgungskette setzen auf Zertifizierungssysteme, um sich zu versichern, dass ein Erzeugnis die Anforderungen erfüllt und um im Fall eines Lebensmittelvorfalls Haftungsschutz zu haben und ihren Ruf zu wahren.
Die Leitlinien enthalten einen Überblick über den bestehenden Rechtsrahmen und sollen dazu beitragen, die Transparenz, Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit der freiwilligen Zertifizierungssysteme zu verbessern und zu gewährleisten, dass diese nicht im Widerspruch zu gesetzlichen Anforderungen stehen. Sie richten sich vorrangig an die Entwickler von Systemen und an die Marktteilnehmer.
Die Verwendung der Leitlinien ist freiwillig, sie genießen keinen rechtlichen Status in der EU und bewirken keine Änderung von in EU-Vorschriften festgelegten Anforderungen.
EU-Leitlinien für eine gute Praxis für freiwillige Zertifizierungssysteme für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel
- Europäische Kommission
EU-Qualitätspolitik für Agrarerzeugnisse
Das am 10. Dezember 2010 von der Europäischen Kommission angenommene „Qualitätspaket 2010“ soll den Verbrauchern hochwertige Lebensmittel und den Landwirten faire Preise für ihre Erzeugnisse garantieren. Das Qualitätspaket ist ein erster Schritt bei der Überarbeitung der Qualitätspolitik für landwirtschaftliche Erzeugnisse. Es ist das Ergebnis dreijähriger umfangreicher Konsultationen interessierter Kreise und deren Beteiligung an den Arbeiten. Es ebnet den Weg für eine kohärentere Qualitätspolitik für landwirtschaftliche Produkte.
Qualitätspaket 2010
- Europäische Kommission
EU-Parlament will neues Qualitätszeichen einführen
Das Europaparlament fordert ein EU-Qualitätszeichen für Lebensmittel, die vollständig in der EU hergestellt worden sind. Mit dem Logo soll bestätigt werden, dass sich die Hersteller für gute Qualität und Lebensmittelsicherheit einsetzen und alle EU-weiten Produktionsstandards einhalten. Die Regelung dürfe aber weder für Marktteilnehmer noch für die Mitgliedstaaten Mehrkosten verursachen. Gleichzeitig drängt das Parlament auf die verpflichtende Kennzeichnung des Herkunftslandes von frischen Agrarprodukten sowie von verarbeiteten Waren, die aus nur einer Zutat bestehen - wie manche Milchprodukte.
Quelle: topagrar Online, top-News vom 29.03.2010
Aigner setzt sich für Tierschutz-Logo ein
Die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner setzte sich beim EU-Agrarrat (Brüssel) für ein Tierschutz-Logo ein. Die Kennzeichnung wäre freiwillig und ähnlich dem EU-Bio-Siegel.
Quelle: EU-Agrarrat - agrarheute.com vom 23.02.2010
BSCI-Verhaltenskodex – Neue Anforderung in der Lebensmittelkette
Der BSCI ist eine europäische, handelsübergreifende Initiative von Einzelhandelsunternehmen und importorientierten Produzenten mit gegenwärtig mehr als 80 Einzelhändlern und Firmen aus 10 europäischen Ländern. Der BSCI-Verhaltenskodex (Business Social Compliance Initiative), der in Industrie und Gewerbebereichen - wie der Textilbranche - bereits stärker verbreitet ist, findet zunehmend Eingang in die Lebensmittelkette. Im deutschen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sind derzeit Aldi, Lidl, Metro Group und Rewe bereits Mitglieder. Erste lebensmittelverarbeitende LEH-Lieferanten fordern bereits die Einhaltung des BSCI von ihren Lieferanten. Mit dem BSCI-Verhaltenskodex sollen die Arbeitsbedingungen und das sozial verantwortliche Handeln der Teilnehmer in einer globalisierten Wirtschaft ermöglicht werden. Schwerpunkte des Verhaltenskodexes sind beispielsweise Verbot von Diskriminierung, Kinder- und Zwangsarbeit sowie angemessene Löhne, Arbeitszeiten und –sicherheit. Mindeststandard sind nationale Vorschriften. Die praktische Umsetzung erfolgt durch unabhängige Audit- und Zertifizierungsstellen, die nach SAI (Social Accontability International) anerkannt sind.
Business Social Compliance Initiative (BSCI)
zum Seitenanfang
Wissenschaft und Forschung, Handel
Neue Mikrosystemtechnik zum Frischenachweis von Fleisch
Im Rahmen des Projektes "FreshScan" haben Wissenschaftler eine auf der Mikrosystemtechnik basierende Methode zur Erkennung und Dokumentation des Frischegrades von Fleisch entwickelt. Unter der Federführung des Fraunhofer-Institutes für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) arbeiten derzeit fünf Forschungseinrichtungen gemeinsam an dem neuen Verfahren. Auf einem Produktetikett sind ein Speicherchip und ein Sensor angebracht, der kontinuierlich Verarbeitungs- und Transportdaten (wie Fleischtemperatur, -feuchte, Zeit und Lichteinfall) mißt. Über einen Handscanner sind die auf den Speicherchip geschriebenen Informationen jederzeit lesbar.
Warenströme könnten damit lückenlos dokumentiert werden, Frischeparameter wären - für jede Lieferung -aktuell mess- und abrufbar. Durch einen Einsatz sowohl beim Lebensmittel selbst als auch in der Verarbeitungs- und Logistigkette, wäre das Produkt "Fleisch" in allen Schritten transparent und rückverfolgbar.
Projekt "FreshScan"
- Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeitnd Mikrointegration IZM
zum Seitenanfang
Qualitätssicherungssysteme
QS ändert zum 1. März 2011 die Leitfäden Futtermittelwirtschaft
Das QS-System zieht Konsequenz aus den jüngsten Dioxin-Vorfällen und legt zum 1. März die überarbeiteten Leitfäden Futtermittelwirtschaft und Futtermittelmonitoring vor. Die Leitfäden, die Checkliste sowie die Revisionsinformationen sind ab sofort mit dem Revisionsdatum 1. März 2011 unter
www.q-s.de veröffentlicht.
Quelle: Pressemeldung QS GmbH vom 28.02.11
Leitfaden Futtermittelwirtschaft
- Revisionsinformation der QS GmbH
QS: Risikoindex für Anlaysevolumen
Für den neuen Kontrollplan 2011 hat QS einen Risikoindex zur risikoorientierten Einstufung der einzelnen Produkte und Herkünfte entwickelt.
Nachdem der Fachbeirat Obst, Gemüse, Kartoffeln das Modell zur Berechnung des Risikoindexes befürwortet hatte, kann nun jährlich eine risikoorientierte Anpassung des Kontrollplans auf Basis der Auswertungsergebnisse der QS-Datenbank erfolgen. Mit der Überarbeitung des Kontrollplans wurden die verpflichtenden Untersuchungsmethoden je Produkt an die aktuellen Erfordernisse angepasst, die Probenanzahl in den oberen Risikoeinstufungen (7 bis 9) wurden erhöht und die Produktliste in Anlehnung an die Produktbezeichnungen der VO 396/2005 angepasst.
Der revidierte Kontrollplan zur Umsetzung des Rückstandsmonitorings bei Obst, Gemüse und Kartoffeln gilt seit dem 1. Januar 2011.
QS-Rückstandsmonitoring
- mit Download "Leitfaden Rückstandsmonitoring"
GLOBALG.A.P Standard für die kontrolierte landwirtschaftliche Unternehmensführung
Hier finden Sie alle Dokumente für die Zertifizierung von Obst und Gemüse.
Beide Standardversionen 3 und 4 sind bis Ende Dezember 2011 gültig. Die neue Version 4 wird ab Januar 2012 verpflichtend.
Dokumente Obst und Gemüse (deutsch)
Version 4 für Obst und Gemüse (englisch)
- Die Übersetzungen für die Version 4 sind in Arbeit und werden in Kürze veröffentlicht.
KAT-Siegel für Eiprodukte
Auch von der verarbeitenden Industrie (Nudel-/Kekspoduzenten) wird zunehmend verlangt, nur Eier und Eiprodukte aus alternativer Haltung (keine Käfigware mehr) zu verwenden. Der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) bietet der Branche dafür ab 01.01.2011 ein neues Zeichen an: "Herkunft der Eier - kontrolliert durch KAT", mit dem Eiprodukte aus altenativen Haltungsformen künftig ausgelobt werden sollen. Ein datenbankgestütztes, chargenbasiertes Kontrollsystem stellt dabei die tatsächliche Herkunft von alternativen Eiprodukten nachweislich sicher. Für die Teilnahme am Kontrollsystem ist eine IFS/BRC-Zertifizierung obligatorisch, die gesamte Prozesskette muss einbezogen sein.
Quelle: Lebensmittelzeitung Nr. 49 vom 10.12.2010
Neuer QS-Leitfaden „ohne Gentechnik“
Seit dem 1. Februar 2010 steht im QS-Prüfsystem der neue Leitfaden Zusatzanforderungen bei Verzicht auf Kennzeichnungspflichtige Futtermittel und Produktauslobung „ohne Gentechnik“ zur Verfügung. Der Leitfaden beschreibt Zusatzanforderungen, die bei einem freiwilligen Verzicht des Einsatzes kennzeichnungspflichtiger Futtermittel und einer entsprechenden Produktauslobung „ohne Gentechnik“ einzuhalten sind. Er regelt vor allem den Wareneingang, die Dokumentation und die Warenflusstrennung. Im Kapitel „Maßnahmen zur Gewährleistung ohne Gentechnik“ sind detailliert Vorgaben zur Probenahme, Laboranforderungen und Analyseverfahren beschrieben. Wenn ein QS-Systempartner sein Produkt mit der Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ auslobt und gleichzeitig mit dem QS-Prüfzeichen kenntlich macht, müssen diese Zusatzanforderungen eingehalten werden.
Leitfaden Zusatzanforderungen bei Verzicht auf kennzeichnungspflichtige Futtermittel und Produktauslobung „ohne Gentechnik“
- QS-GmbH
Auditanerkennung zwischen QS und dem belgischen Standard CodiplanPlus
Die Qualität und Sicherheit GmbH (QS) und der belgische Standardgeber Codiplan haben Anfang Februar 2010 eine Vereinbarung zur gegenseitigen Auditanerkennung unterzeichnet und damit einen wichtigen Schritt zur Harmonisierung der Qualitätssicherung in der europäischen Schweinefleischproduktion unternommen. Mit der unterzeichneten Vereinbarung wurde die Möglichkeit geschaffen, Lebendvieh in den jeweils anderen Standard liefern zu können.
Qualitätssicherung im europäischen Fleischsektor weiter auf dem Vormarsch
- Pressemitteilung der QS GmbH vom 16.02.10
2011
Sylvia Haaser-Schmid
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Ernährung und Markt
Tel.: 089/17800-333 • Fax: 089/17800-332
|