Tierschutzgerechtes Betäuben und Schlachten von Regenbogenforelle und Karpfen

Regenbogenforelle bei der Schlachtung

Regenbogenforelle bei der Schlachtung

Für die Qualität von Fischen als Lebensmittel spielen die Vorbereitung auf und die Schlachtung selbst eine wichtige Rolle. Im Sinne des Tierwohls sind dafür schonende, rasche und zuverlässige Betäubungs- und Schlachtverfahren erforderlich.

Ziel

Im Rahmen der Tierwohl-Initiative „Eine Frage der Haltung – Neue Wege für mehr Tierwohl“ des BMEL wurden Empfehlungen zur Betäubung und Schlachtung von Regenbogenforellen und Karpfen für die Praxis erarbeitet.
Ziel war es, der Fischerei und anderen Berufsgruppen Unterstützung für einen schonenden Umgang mit den Tieren beim Schlachtprozess zu bieten.
Ausführende waren das „Modell-und Demonstrationsvorhaben“ (MuD) Tierschutz als ein Teil des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit der LfL.

Methode

Das IFI war als direkter Kooperationspartner von MuD an der Produktion zweier Filme und zweier Faltblätter zum tierschutzgerechten Betäuben und Schlachten von Regenbogenforellen und Karpfen beteiligt.

Ergebnis

Als Grundbedingungen für eine tiergerechte Schlachtung von Fischen wurden folgende Punkte festgemacht.
  • gute Wasserqualität in der Hälterung, beim Transport und im Betäubungsbecken
  • schonendes Umsetzen und Sortieren
  • möglichst kurzer Aufenthalt an der Luft
  • sichere Betäubung
Erstes Informationsmaterial steht nun in Form von zwei Broschüren und zwei Schulungsvideos bereit.

Empfehlungen zur Betäubung und Schlachtung von Regenbogenforellen

Lehrfilm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Betäubung und Schlachtung von Forellen

Empfehlungen zur Betäubung und Schlachtung von Karpfen

Lehrfilm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Betäubung und Schlachtung von Karpfen