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Ökologische und regionaltypische Verpflegung an Schulen
Analyse der Nachfrage nach Pausenverpflegung mit ökologisch erzeugten Produkten an Schulen in Altötting im Juli 2005
Diese Analyse ist Bestandteil eines Leitfadens (im Entstehen) für Schulleiter zur Pausen- und Mittagsverpflegung mit dem Ziel, regional erzeugte Lebensmittel dauerhaft zu platzieren.
Schlussfolgerung
Die Fragebogenaktion des Instituts für Ländliche Strukturentwicklung, Betriebswirtschaft und Agrarinformatik (kurz Institut für Agrarökonomie) stand in engem zeitlichen und inhaltlichen Zusammenhang mit dem Besuch der Schüler des Bio-Food-Trucks. Insgesamt standen 380 Fragebögen zur Auswertung zur Verfügung.
- Die überwiegende Anzahl der Schüler kauft gelegentlich Pausenbrotverpflegung in der Schule. Für Anbieter ist es unerlässlich, die Absatzmöglichkeiten an einer Schule näher zu quantifizieren.
- Nachgefragt werden überwiegend belegte Backwaren und Obst, wobei Obst relativ selten angeboten wird.
- Die befragten Schüler weisen eine positive Grundhaltung gegenüber ökologisch erzeugten Produkten auf. Weitere Informationen sind von den Schülern erwünscht.
- 40 Prozent der Schüler würden einen mäßig höheren Preis akzeptieren. Eine Unterstützung der Anbieter bei der Preisgestaltung durch Kalkulationsbeispiele ist notwendig. Die Kosten für die Pausenverpflegung werden vom Budget der Zielgruppe Familie getragen.
- Pausenbrotaktionen mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln sollten nicht so sehr den Austausch konventioneller Lebensmittel durch ökologische, z.B. Leberkäse-Semmel, in den Vordergrund rücken, sondern mehr die Entwicklung eines spezifischen Angebots zur Pausenverpflegung entwickeln, eventuell mit einem hohen Wiederkennungseffekt durch alle Aktionen.
Detaillierte Auswertung der Fragebögen
- (14 Seiten, 590 kB)
November 2005
Lydia Wallerer
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Ländliche Strukturentwicklung, Betriebswirtschaft und Agrarinformatik
Tel.: 089/17800-111 • Fax: 089/17800-113
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