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Maiswurzelbohrer in Bayern - Einzelbetriebliche Auswirkungen von Ausrottungs- und Eingrenzungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Befallsreduzierung unter Berücksichtigung verschiedener Anpassungsstrategien
| Projektleiter: |
Robert Schätzl |
| Bearbeiterin: |
Katrin Köhler |
| Laufzeit: |
2009 - 2012 |
| Finanzierung: |
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten |
Veröffentlichungen/Arbeitsmaterialien
The corn root worm in Bavaria – local relevance and the economic impact on single farms
Vortrag bei der 24th IWGO Conference von 24. – 26. Oktober in Freiburg/Breisgau
Vortragsfolien
- (15 Folien, 1279 KB)
Beitrag Tagungsband
- (1 Seite, 40 KB)
Der Maiswurzelbohrer in Bayern – regionale Relevanz und einzelbetriebliche Auswirkungen auf unterschiedliche Betriebstypen
Vortrag bei der 21. ÖGA-Tagung am 5. Oktober 2011 in Bozen
Vortragsfolien
- (18 Folien, 1739 KB)
Beitrag Tagungsband
- (2 Seiten, 75 KB)
Verwandte Projekte
Dieses Projekt ist Teil des Forschungsprogrammes des Bundes und der Länder Bayern und Baden-Württemberg zur Bekämpfung des Westlichen Maiswurzelbohrers (Diabrotica virgifera virgifera LeConte) und zur Erarbeitung wissenschaftlicher Empfehlungen für Eingrenzungsmaßnahmen
Details zum Projekt
Ausgangssituation
Seit dem Auftreten des Westlichen Maiswurzelbohrers in Europa wurde von der Europäischen Union ein Maßnahmenpaket für die Ausrottung und Eindämmung des weltweit bedeutendsten Maisschädlings verabschiedet. Die EU-Quarantänemaßnahmen sind in der Entscheidung der Kommission 2003/766/EG - erweitert durch die Entscheidungen 2006/564/EG und 2008/644/EG - festgelegt.
Im Jahr 2007 ist der Westliche Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) zum ersten Mal in Bayern aufgetreten und breitet sich seitdem kontinuierlich Richtung Norden aus.
In Bayern werden die Quarantänemaßnahmen durch eine Allgemeinverfügung der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft umgesetzt. Die aktualisierte Form vom 19.10.2009 sieht im Eindämmungsprogramm vor, den Maisanbau in den betroffenen Regionen auf zwei Drittel in der Fruchtfolge, ohne zusätzliche Maßnahmen, zu reduzieren.
Zielsetzung
Im Projekt werden unterschiedliche Maßnahmen zur Eindämmung des Westlichen Maiswurzelbohrers hinsichtlich ihrer ökonomischen Auswirkungen im Einzelbetrieb sowie im Sektor Landwirtschaft betrachtet. Unabhängig von den Vorgaben in der bestehenden Allgemeinverfügung finden Maßnahmen Berücksichtigung, die zur Bekämpfung des Westlichen Maiswurzelbohrers geeignet sind (z.B. Fruchtfolge, chemischer Pflanzenschutz).
Zusätzlich erfolgt eine Abschätzung über die regionale Betroffenheit durch das Auftreten des Westlichen Maiswurzelbohrers in Bayern.
Im weiteren Verlauf des Projektes werden mögliche Schäden bei einer Etablierung des Schädlings taxiert. Darauf baut eine Diskussion über mögliche Strategien zum Umgang mit dem Westlichen Maiswurzelbohrer auf.
Methoden
Analyse der InVeKoS-Daten Bayerns, betriebswirtschaftliche Kalkulationen auf einzelbetrieblicher Ebene, Experteninterviews, Leitfadeninterview mit betroffenen Landwirten, Modellrechnungen für Ausbreitungsszenarien und Kosten der Eindämmung.
Oktober 2011
Robert Schätzl, Katrin Köhler
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Ländliche Strukturentwicklung, Betriebswirtschaft und Agrarinformatik
Tel.: 089/17800-111 • Fax: 089/17800-113
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