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Biogasproduktion in Bayern 2007

Grafik der Folgen der hohen Substratkosten

Die Zahl der in Bayern betriebenen Biogasanlagen erhöhte sich 2007 nur mehr leicht auf rund 1.400 Anlagen (inkl. einer Dunkelziffer von 5 %) mit einer durchschnittlich installierten elektrischen Leistung von 238 kWel. Der Stromertrag aller bayerischer Anlagen erreichte rund 2.200 GWhel. Hiermit konnten 2007 rein rechnerisch 600.000 Haushalte mit elektrischer Energie versorgt werden. Die Abwärme der Biogasanlagen wurde hingegen kaum genutzt.

Zur Erzeugung des Biogases wurden überwiegend Mais und Rindergülle eingesetzt. Zum Anbau der pflanzlichen Rohstoffe werden zur Zeit 3,2 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche benötigt. Momentan erhalten 85 % aller Anlagen einen Bonus für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen. Lediglich 5,4 % vom Wirtschaftsdünger der Rinderhaltung gehen derzeit klimaschonend in die Biogaserzeugung. Da der Gülle-Bonus im neuen EEG den Wirtschaftsdüngereinsatz ökonomisch interessant macht, wird die Verwertung in Biogasanlagen vermutlich zunehmen.


Der Beitrag ist erschienen in top agrar Nr. 10/2008.



Biogasproduktion in Bayern  PDF-Dokument - (7 Seiten, 75 KB)



Oktober 2008
Ines Röhling
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Ländliche Strukturentwicklung, Betriebswirtschaft und Agrarinformatik
Tel.: 089/17800-111 • Fax: 089/17800-113