Rückblick: Info-Tag
Hofeigene Heubelüftungsanlagen

Eine Hand voll luftgetrocknetes Heu
Viele Betriebsleiter überlegen, ob sie in eine hofeigene Heubelüftung investieren sollen. Die Entscheidung muss gründlich vorbereitet sein. Welche technischen Möglichkeiten gibt es bei der Belüftung von Heu unter Dach? Welche Investitionen kommen auf mich zu? Welche Qualität hat dann das Grundfutter? Was muss ich bei der Fütterung von Heu bedenken und habe ich den richtigen Pflanzenbestand? Wie wirkt sich eine Umstellung auf Belüftungsheu wirtschaftlich aus?
Diese Fragestellungen sowie Chancen und Risiken von „Hofeigenen Heubelüftungsanlagen“ wurden bei einem Info-Tag, veranstaltet vom Institut für Landtechnik und Tierhaltung, von Referenten aus Forschung und Wissenschaft, Beratung und Praxis erörtert. Im Anschluss an die Vortragsveranstaltung gab es die Gelegenheit, sich direkt bei namhaften Vertretern der Belüftungstechnik im Rahmen einer Ausstellung zu informieren.

Zusammenfassungen der Vorträge

Bericht aus dem bayernweiten Pilotbetriebenetzwerk mit hofeigenen Heubelüftungsanlagen
Einleitung
Der Import von v.a. Sojaprotein aus Übersee für die Fütterung von Nutztieren wird zunehmend kritisch gesehen. Vor allem im Bereich der Rinderfütterung ist Sojaextraktionsschrot nicht zwingend für eine ausgeglichene Ration notwendig und kann vollständig durch heimisch erzeugten Rapsextraktionsschrot oder noch besser durch hochwertiges Grundfutter ersetzt werden. Ein Weg zu einer höheren Grundfutterleistung ist der Einsatzvon getrockneten Grasprodukten.
Seit Anfang 2013 bis März 2015 war daher am Institut für Landtechnik und Tierhaltung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft im Zuge des Aktionsprogramms Aufbruch Bayern die Bayerische Eiweißinitiative angesiedelt.
Das Ziel der Initiative zur „Verbesserung der Eiweißeffizienz aus heimischer Landwirtschaft“ war es, neben Forschungsprojekten zum Einsatz von heimischen Eiweißträgern auch den Wissenstransfer über den Einsatz von heimischen Eiweißträgernin der Praxis zu verbessern.
Zielsetzung
Ziel des Projektes zur „Erzeugung von hochwertigem Grundfutter in hofeigenen Heubelüftungsanlagen“ war das Sammeln und Erstellen einer belastbaren Datengrundlage für die verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten des Produktionsverfahrens „hofeigenes Belüftungsheu“ und damit für die effizientere Nutzung des vorhandenen heimischen Futtereiweißes. Der Wissenstransfer sollte durch die Ausarbeitung von praxisnahen Beratungshilfen und -empfehlungen den Interessenten aus der Land- und der Ernährungswirtschaft, vorrangig Milchviehhaltern, zu den Schwerpunkten Stand der Technik, Ökonomik und Futtergewinnung zur Bewältigung der Herausforderung, Grünland effizienter und nachhaltiger zu nutzen, erfolgen.
Material und Methode
Mit der Auswahl von technisch unterschiedlich ausgestatteten Pilotbetrieben aus allen Regierungsbezirken Bayerns sollte die Effektivität und Effizienz verschiedener Belüftungstechnik-Lösungen dokumentiert werden. Auf diesen Betrieben wurde exemplarisch die Qualität, die Quantität, teilweise der Energieverbrauch und der Arbeitsaufwand des Produktionsverfahrens „hofeigenes Belüftungsheu“ ermittelt. Durch den Aufbau einer Datenbank nach Schwerpunkten wurden interaktiv die vielfältigen Beziehungen zwischen den Interessensteilhabern und den Wissensschwerpunkten Technik, Wirtschaftlichkeit und den verschiedenen Aspekten des qualitativ hochwertigen Grundfuttermittels Belüftungsheuhergestellt und gepflegt.
Vor- und Nachteile des Produktionsverfahrens Belüftungsheu
Die Einbringung des Heus unter Dach erfolgt bei einem Soll-Trockenmassegehalt von ca. 60 %. Das ist oft mit einer sogenannten „einsonnigen“ Ernte möglich. Das heißt, das Erntegut wird einen Tag lang an der Sonne vorgetrocknet, so dass möglichst viel Wasser entzogen wird. Durch die kurze Feldliegezeit kann das Risiko durch Wettereinfluss reduziert werden. Aufgrund der somit verkürzten Erntedauer im Vergleich zum Bodenheu können optimale Bedingungen bezüglich Bodenfeuchte und Befahrbarkeit des Bodens (Bodenverdichtung und Futterverschmutzung) auch bei kurzen Erntefenstern besser umgesetzt werden.
Die Mahd von Grünlandbeständen erfolgt für Belüftungsheu, ähnlich wie bei Silage, in einem frühen Entwicklungsstadium von Ende Schossen bis Beginn Ährenschieben, wodurch niedrigere Rohfaser (XF)-Gehalte und gleichzeitig höhere Rohprotein (XP)-Gehalte erzielt werden können, was wiederum einen höheren Gehalt an pansenstabilem Rohprotein (UDP) bedeutet.
Ein Trockenmassegehalt bei der Werbung von ca. 60% bedeutet, dass das Heu oder das Grummet nicht so stark getrocknet wurde, dass Blüten- und Blattteile vom Trockengut abfallen oder abbröckeln. Erst ab einem Trockenmassegehalt von mehr als 60% steigen die Bröckelverluste bei weiteren mechanischen Eingriffen sehr stark an. Weniger Bröckelverluste ergeben einen höheren „realisierten“ Ertrag/ha und steigern die XP-Gehalte des Futters. Ein weiterer Vorteil der Belüftung, wir gehen weitgehend von Warmbelüftung aus, ist der Erhalt der ätherischen Öle und der lichtempfindlichen Farbstoffe. Das Futter bewahrt seinen angenehmen Geruch und ist deutlich geringer mit verderbanzeigenden Schimmelpilzen belastet als Bodenheu. Daher wird es sehr gerne gefressen, was höhere Futteraufnahmen bei Milchkühen belegen (Fasching et al. 2015). Da Belüftungsheu sehr gering mit sporenbildenden Bakterien belastet ist, finden sich solche geringen Keimbelastungen auch in der Milch. Die Vorteile der Verwendung von Heumilch besonders in der traditionellen Hartkäseherstellung sind bekannt. Dem gegenüber stehen allerdings hohe Investitionskosten für die Errichtung von Bergehallen und die notwendige technische Ausstattung. Meist ist die Belüftungsfläche der limitierende Faktor und die Erntemenge muss darauf abgestimmt werden. Das heißt, dass pro Schnitt meist zwei- bis dreimal gemäht werden muss, was einen hohen Arbeitszeitaufwand für die Ernte bedeutet.
Zusammenfassung
Im Rahmen des Projekts „Erzeugung von hochwertigem Grundfutter in hofeigenen Heubelüftungsanlagen“ soll ein Pilotbetriebe-Netzwerk in Bayern aufgebaut und der Wissenstransfer zum Thema Heubelüftung in die Praxis vorangetrieben werden. Ziel des Projekts ist das Sammeln und Erstellen einer belastbaren Datengrundlage zu den Umsetzungsmöglichkeiten einer hofeigenen Heubelüftungsanlage. Damit soll erreicht werden, dass das Grundfutter effizienter genutzt wird vor allem im Hinblick auf das heimisch erzeugte Futtereiweiß. Der Wissenstransfer soll zu den Punkten Technik, Ökonomik und Verfahrensablauf mittels Beratungsempfehlungen, die in Form von Flyern oder im Internet zur Verfügung gestellt werden sowie über Informationsveranstaltungen an den Betrieben, durchgeführt werden. Bei den bisher besichtigten 35 Heubelüftungsanlagen setzen alle Betriebe, die keine kostengünstige Abwärme von z.B. einem biogasbetriebenen BHKW nutzen können, die solare Luftanwärmung über eine Unterdachabsaugung ein und kombinieren dies mit einem Entfeuchter für die effiziente Belüftung über Nacht. Sofern Abwärme, in der Regel über Kraft-Wärme-Kopplung, zur Verfügung steht wird die Außenluft über einen Wärmetauscher angewärmt und mittels Radiallüfter in den Heustock oder zu den Heuballen geblasen. Generell ist bei den Lüftern und Entfeuchtern auf eine hohe Effizienz zu achten, da in Bayern die Strompreise relativ hoch sind. Die Qualität des Belüftungsheus aus dem Jahr 2013 und 2014 liegt trotz der witterungsbedingt sehr schwierigen Erntebedingungen auf einem guten Niveau. Bemerkenswert ist der niedrige mikrobielle Besatz.
Referentin: Susanne Jakschitz-Wild
LfL, Institut für Landtechnik und Tierhaltung
Getrocknetes Grünfutter als bedeutendes Grobfutter für Milchkühe
Die wichtigsten Trockengrobfutter aus Grünfutter sind Heu und gehäckseltes Trockengrünfutter. Im alten Sprachgebrauch wurde dazu „Rauhfutter“ gesagt.
Während Heu in Bodentrocknung bzw. in Kaltbelüftung (Unterdachtrocknung) gewonnen wird, ist Trockengrünfutter Grünfutter, das mit Warm- oder Heißluft (unter Dach) und evtl. bei Einsatz von Entfeuchtern und mit moderner Mess- und Steuerungstechnik getrocknet wird und in gehäckselter Form vorliegt.
Aufgrund der niedrigen Konservierungsverluste (hohe Flächenproduktivität) und futterqualitativer Vorzüge wird das Trockengrünfutter in Rationen für gesunde Kühe mit optimaler Leistung an Bedeutung gewinnen.
Trockengrünfutter hat in der Ration für Rinder folgende Funktionen:
Beitrag zur Strukturwirksamkeit der Ration
Die Faserfraktionen von gehäckseltem Trockengrünfutter (NDF, ADF, Rohfaser) sind voll strukturwirksam, d.h. ihr analytisch bestimmter Gehalt kann mit dem Strukturfaktor 1 multipliziert werden. Der Tagesbedarf einer Kuh mit 650 kg Lebendmasse von 2600 g strukturwirksame Rohfaser bzw. 2800 g strukturwirksamer ADFom kann also mit etwa 10 – 12kg TS / Tier und Tag aus gehäckseltem Trockengrobfutter gedeckt werden. Es muss beachtet werden, dass getrocknetes Grünfutter, welches anschließend gemahlen und pelletiert wird, trotz des Faseranteiles praktisch keine Strukturwirksamkeit besitzt.
Bereitstellung von Zellulose zur Energieversorgung
Zellulose ist der Nährstoff, der die höchsten Erträge bringt. Bei einem Gehalt von 200 – 300 g je kg TS können unter unseren Bedingungen bis 50 dt Zellulose /ha erzeugt werden. Die Zellulose besteht aus Glukosemolekülen, die ß-glukosidisch zu langen Ketten miteinander verknüpft sind. Die Pansenbakterien sind in der Lage diese Verbindung zu lösen, es entsteht Glukose, die zu Essigsäure vergoren wird, die Essigsäure wird durch die Pansenwand resorbiert und liefert im Stoffwechsel Energie. 60 – 80 % des Energiebedarfes wird durch den Wiederkäuer auf diesem Weg gedeckt. Die Nutzung von Zellulose ist nur durch Wiederkäuer möglich.
Nutzung des hohen Rohproteingehaltes und der spezifischen Proteinwirkung
In Abhängigkeit vom Vegetationsstadium liegt der Rohproteingehalt zwischen 150 – 180 g je kg TS, bei getrocknetem Grünfutter aus Klee oder Luzerne auch über 200 g. Im Gegensatz zur Silierung fällt hier der Vorgang der Umsetzungen von Reineiweiß zu NPN – Verbindungen (Proteolyse) weg, so dass ein höherer Reineiweißanteil in getrocknetem Grünfutter vorhanden ist. Besonders wichtig ist, dass das Risiko des Auftretens von Nebenprodukten bei hohen Trocknungstemperaturen steigt. Bei der Heißlufttrocknung kommt hinzu, dass ein Teil des Rohproteins in eine Form umgewandelt wird, die nicht durch Bakterien im Pansen zu Ammoniak abgebaut werden kann. Dieser Anteil von Durchflussprotein (UDP) spielt besonders bei Milchkühen mit hohem Leistungsniveau eine erhebliche Rolle und spart evtl. den Zukauf pansengeschützter Eiweißfuttermittel ein.
Wirkung spezifischer Inhaltsstoffe in Abhängigkeit von der Futtermittelart
Hier ist u.a. besonders der höhere Gehalt an ß-Carotin, Vitamin E und in Abhängigkeit von Gräserart und Witterungsverlauf der Gehalt an wasserlöslichen Kohlenhydraten (Zucker + Fruktane) zu nennen. Das Zusammenwirken dieser Faktoren kann zu einer stabilisierenden Wirkung der getrockneten Grünfuttermittel in der Ration führen, die für die Gesundheit und Leistungsbereitschaft der Milchkühe bedeutungsvoll ist. Trockenprodukte aus Grünfutter sind geeignet, das Risiko einzuschränken, das bei Einsatz nicht einwandfreier Silagen für die Gesundheit der Tiere auftritt. Beim Trockengrünfutter spielen neben der ernährungs-physiologischen Wirkung energie- und nährstoffökonomische Aspekte (z.B. Flächen-produktivität) eine positive Rolle. Trockengrünfutter wird in erster Linie als Alternative zu Grassilage in Anteilen von 10 – 100 % des Grobfutteranteils in Milchkuhrationen eingesetzt.
Referent: Prof. Dr. habil. Manfred Hoffmann
Sächsischer Landeskontrollverband e.V., Lichtenwalde
Der Markt für Bio-Heumilch
Ökologische Molkereien Allgäu
Die Ökologischen Molkereien Allgäu (ÖMA) sind Hersteller und Händler ökologisch erzeugter Käsespezialitäten. Wir sind in einer Traditionsregion zu Hause. Seit über 20 Jahren sind wir als Markenlieferant im Naturkost-Fachhandel beheimatet und im Allgäu verwurzelt und deshalb mit aller Milch gewaschen und mit allen regionalen Käsebesonderheiten vertraut. Hier kennen unsere ÖMAten - die Bauern, die Käser und zum Teil sogar die Kühe - persönlich. Und wir wissen, dass wir uns auf alle verlassen können, wenn es darum geht hochwertige, ökologische Käsespezialitäten zu erzeugen.
Wir Ökologischen Molkereien Allgäu mit unserer Marke ÖMA verstehen uns als Partner der Landwirte und Käsereien. Deshalb pflegen wir langfristige Partnerschaften zu unseren Produktionsbetrieben und unterstützen kleinstrukturierte, handwerkliche Käsereien und Sennereien. So tragen wir dazu bei, dass größtmögliche Vielfalt in Sachen Kulturlandschaft, Landwirtschaft und Handwerk gefördert und erhalten wird.
Die Käser verarbeiten die frische Allgäuer Bio-Milch ohne den Einsatz unnötiger Zusatzstoffe, eben nur mit dem, was zur Käseherstellung wirklich gehört: Milch, Salz, Lab und Käsereikulturen. Und auch da wird die Arbeit sehr genau und regelmäßig kontrolliert. Denn das ’’Ö’’ in ÖMA verpflichtet uns natürlich, genau darauf zu achten, welcher Bauer die Milch liefert, wie seine Tiere gefüttert werden, wie sie aufgestallt sind und wie die Käser die frische Milch verarbeiten.
Eine ganze Bio-Käsewelt
Bio ist für uns bei den Ökologischen Molkereien Allgäu nicht nur ein gesetzlich geregelter Standard, sondern gelebte Philosophie und echte Kernkompetenz. Als Traditionsmarke des Naturkostfachhandels findet man unsere ÖMA Käseleckereien ausschließlich im Bio-Fachhandel, also in Bioläden, Biosupermärkten und Reformhäusern. Mit über 180 Käsesorten aus Kuh-, Schaf-, Ziegen- und Büffelmilch bieten wir die ganze Welt des Käses in bester Qualität und ökologisch lupenrein. Den Sortimentskern bilden regionale Spezialitäten aus Verbandsmilch der Allgäuer Lieferlandwirte.
Verbandsmilch heißt bei vielen Sorten eben ganz klar hohe Qualität. Denn schließlich braucht es für ein qualitativ hochwertiges Endprodukt auch einen Spitzen-Rohstoff. Und der stammt nach den Verbands-Richtlinien (Biokreis, Bioland, Demeter, Naturland) von Kühen, die artgerecht gehalten werden.
Einen relativ neuen Sortimentsschwerpunkt setzen wir im Bereich „Convenience-Produkte“, schnelle Küchenhelfer also, die aber in Abgrenzung zu vielen konventionellen Angeboten aus diesem Bereich naturbelassen sind und bei denen auf einen hohen Verarbeitungsgrad mit entsprechenden Zusatzstoffen vollkommen verzichtet wird. Darüber hinaus haben wir im Laufe der Jahre das Sortiment um nationale und internationale Produkte aus den Alpenanrainerstaaten ergänzt und damit bietet die Marke ÖMA die ganze Bio-Käsewelt. Mit einem eigenen Verkaufsbüro in Frankreich gelangen die Allgäuer Spezialitäten auch in die Bioläden nach Frankreich und Spanien.
Philosophie der ökologischen Konsequenz
Die Philosophie der ökologischen Konsequenz erweitern die Ökologischen Molkereien Allgäu über die reine ökologische Herstellung von Käsespezialitäten hinaus um nachhaltiges Handeln, soziale Verantwortung und Wertedenken. Sie schlägt sich überall nieder, sei es bei der Energieversorgung, der Produktentwicklung und Verpackungsgestaltung, der Qualitätssicherung, der Schaffung von Transparenz und dem Engagement gegen den Einsatz von grüner Gentechnik.
In unserem Qualitätsanspruch machen wir bei keiner Produktdimension Kompromisse. Damit stimmt die Philosophie der verbandszertifizierten Erzeuger mit unserem Denkansatz im Unternehmen überein. Und so ist im Laufe der Jahre eine Partnerschaft entstanden, die sich für alle Käseliebhaber in jeder gut sortierten Fachhandels-Käsetheke zeigt und die letztendlich allen Kunden zugutekommt, die sich nachhaltigem Genuss verschrieben haben. „Genuss entsteht nicht nur durch den Konsum eines technisch und geschmacklich einwandfrei hergestellten Lebensmittels,“ sagt Michael Welte (Geschäftsführer ÖMA) „sondern Genuss ergibt sich für uns aus der Kombination mit den Werten und Geschichten, die hinter den Produkten und Menschen stecken. Bei ÖMA finden sich Werte wie Heimatverbundenheit und Tradition, Verantwortung, Glaubwürdigkeit und Überzeugung in den Käseleckereien, weshalb der Käse mehr als nur schmeckt.“
Referent: Michael Welte
ÖMA Beer GmbH, Allgäu
Bericht aus der Praxis - Boxenbelüftung
Familie Fischer ist seit 2013 Heumilchbetrieb. Markus Fischer und seine Frau Karina hatten sich zu Ostern 2012 entschieden ihren Grünland-Ganzjahressilage-Betrieb - mehr als 70 ha Allgäuer Weide - auf Heumilch umzustellen. Der Ragerhof bei Eggenthal im Landkreis Ostallgäu musste hierzu einige Investitionen tätigen, ist aber rückblickend mit seiner Entscheidung zufrieden. Mit seiner Boxentrocknung schafft er mind. vier Schnitte pro Jahr. Er hat z.Z. ca. 80 Braunvieh-Milchkühe, die im Durchschnitt knapp 9000 kg/a geben, plus Nachzucht. "Die Milchleistung der Herde ist um 10 % gestiegen, parallel dazu haben sich Tiergesundheit und Milchinhaltsstoffe positiv entwickelt", berichtet Markus Fischer von seinen ersten Erfahrungen. Demgegenüber steht ein hoher Eigenmechanisierungsaufwand, ein höherer Zeit- und Personalaufwand - aber letztlich zieht Familie Fischer ein positives Fazit, so dass ein Zurück für sie nicht vorstellbar ist.
Referent: Markus Fischer
Landwirt, Eggenthal

Bilder vom Info-Tag

Referenten

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Vortragssaal Forum Grub

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Informationsstand zu Heumilch

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Ausstellung Belüftungstechnik

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