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Haselnussanbau in Bayern - Pflanzenschutzfragen
Abb. 1) Haselnussanbau in Bayern
Krankheiten und Schädlinge
Die Kulturhaselnuss kann von zahlreichen Krankheiten und Schädlingen befallen werden. Im tierischen Bereich sind bisher der Haselnussbohrer, Wühlmäuse, Rabenvögel und Eichhörnchen die bedeutendsten Schädlinge. Pilzliche Erkrankungen haben in Bayern noch keine große Bedeutung.
Anisogramma anomala (Östlicher Haselnussbrand) und Phytophthora ramorum (in Deutschland bereits an Rhododendron und Viburnum nachgewiesen) könnten aber, so wie bereits in den USA, erhebliche Schäden verursachen. Inwieweit bei einer vermehrten Kulturausweitung der Haselnuss andere Krankheiten und Schädlinge an Bedeutung gewinnen, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden.
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Pilzliche Erreger
Abb. 2) Haselnussmehltau (Phyllactinia corylea)
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Abb. 3) Monilia-Befall an der Frucht
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Abb. 4) Monilia-Fruchtfall
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| Name |
Schaden / Bemerkung |
Bedeutung |
Braunflecken (Gloeosporium coryli) |
Der Pilz tötet die Knospen ab, bevor sie zu fruchtenden Seitentrieben auswachsen; krebsartige Veränderungen im Bereich befallener Knospen; zur Infektion kommt es vorwiegend nach dem Blattbefall |
+ |
| Cytospora corylicola |
Der Pilz schwächt den ganzen Strauch, das Holz wird sehr brüchig; Eindringen über Rindenläsionen |
+ |
Geselliger Haselkugelpilz (Ophiovalsa corylina) |
|
+ |
Hallimasch Honiggelber H. (Armillaria mellea) |
Wurzelfäule; unter der Rinde breiten sich schwarze Rhizomorphen aus |
+ |
Haselnussmehltau (Phyllactinia guthata = Phyllactinia corylea, Abb. 2) |
Weiße Überzüge auf der Blattunterseite |
+ |
Monilia-Krankheit (Monilia fructigena, Abb. 3 und 4) |
Zuerst braune Flecken auf Schale und Hülle unreifer Früchte, später schwarz werdend; ganze Fruchtstände werden abgestoßen |
++ |
| Östlicher Haselnussbrand (Eastern Filbert Blight / Anisogramma anomala) |
Hauptschaderreger der Haselnüsse in den USA; hochanfällig ist Corylus avellana; ganze Astpartien sterben ab; erste Symptome 12-16 Monate nach der Infektion; Quarantäneschaderreger; hochgefährlich |
0 (+++) |
| Phytophthora ramorum |
Massive Schäden in den USA (Oregon); großflächige Rodungen, Ausbrennen der Wurzelstöcke; hochgefährlich; Verbreitung durch Wind möglich |
0 (+++) |
Wurzelschimmel (Rosellinia necatrix) |
Allgemeine Schwächung der Pflanze. Der Pilz wächst zwischen Rinde und Holzkörper und riecht nach Champignons |
+ |
0 = in Deutschland an Haselnüssen nicht nachgewiesen + = gering ++ = mittel +++ = hoch
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Bakterielle Erreger
Abb. 5) Fruchtbefall mit Xanthomonas arboricola pv. corylina
| Name |
Bemerkung |
Bedeutung |
| Pseudomonas syringae pv. coryli |
Vermutlich über befallenes Pflanzengut eingeschleppt
|
++ |
| Pseudomonas avellanae |
Starker Befallsausbruch in Italien |
0 (+++) |
| Xanthomonas arboricola pv. corylina (Abb. 5) |
Vermutlich über befallenes Pflanzgut eingeschleppt |
+++ |
0 = in Deutschland an Haselnüssen nicht nachgewiesen ++ = mittel +++ = hoch
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Tierische Erreger
Abb. 6) Haselnuss Eichhörnchenfraß
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Abb. 7) Schaden Haselnussbohrer
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Abb. 8) Haselnussbohrer
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Abb. 9) Larve des Haselnussbohrers
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| Name |
Schaden / Bemerkung |
Bedeutung |
Eichhörnchen (Sciurus vulgaris, Abb. 6) |
Fraß an reifenden und reifen Nüssen (nicht jagdbar) |
++ |
Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) |
Skelettierfraß der Käfer an den Blättern |
+ |
Haselbock (Oberea linearis) |
Welke der oberen Triebteile; die 2 cm großen, gelben, fußlosen Larven höhlen das Mark der Ruten aus |
+ |
Haseleule (Colocasia coryli = Demas coryli) |
Die Raupen des kleinen Nachtfalters fressen an den Blättern |
+ |
Haselnussblattläuse (Myzocallis coryli, Corylobium avellanae) |
Befall der Blätter und jungen Triebe; reichliche Honigtauproduktion, dies kann zur Ansiedlung von Rußtaupilzen führen |
++ |
Haselnussbohrer, Nussrüßler (Balaninus nucum = Curculio nucum, Abb. 7-9) |
Käfer ab Mai im Bestand; zuerst Schabefraß an den Blättern; die Weibchen legen die Eier in unreife Nüsse ab; die gelbliche, fußlose Larve frisst den Kern; die Larve überwintert im Boden; sie verpuppt sich frühestens im folgenden Frühjahr; die Larve kann im Boden bis zu 2 Jahre überliegen |
+++ |
Haselnussgallmilbe (Aculus comatus) |
Auf den Blättern entstehen Nekrosen; die Blätter fallen bei ausgedehnteren Schädigungen vorzeitig ab |
+ |
Haselnusskätzchchengallmücke (Contarinia corylina = Stictodiplosis corylina) |
Unförmige Anschwellungen der männlichen Blütenstände |
+ |
Haselnusskospengallmilbe (Phytoptus avellanae = Phytocoptella avellanae, Abb. 10) |
Bereits vor dem Austrieb abnorm große, rundliche Knospen; die Knospen treiben nicht normal aus, die Blattanlagen entwickeln sich zu rosenkohlähnlichen Gallen; außer den Blattanlagen können auch die männlichen und weiblichen Blüten besiedelt werden |
++ |
Haselnussminiermotte (Phyllonorycter coryli) |
Silbrige Platzminen auf der Blattoberseite, zwei Generationen / Jahr |
+ |
Haselnussroller, Haselnussdickkopf (Apoderus coryli) |
Ab Mai zylindrische Längseinrollungen der Blätter; darin Ablage der Eier; Blätter lösen sich nicht vom Strauch |
+ |
Haselnussschildlaus (Eulecanium coryli = Lecanium coryli) |
|
+ |
Haselnusswanze (Phylus coryli) |
Saugschäden an den Haselnussblättern und -nüssen; die Blätter werden rissig und löchrig, es entstehen Fruchtmissbildungen |
+ |
Haselnusswickler (Epinotia tenerana = Epiblema penkleriana) |
Die Larven fressen zuerst an den Kätzchen und dringen dann in die Blattknospen ein |
+ |
Haselrüßler (Strophosomus coryli = Strophosomus melanogrammus) |
Käfer benagen junge Triebe |
+ |
Heckenwickler (Archips rosana, Abb. 11) |
Schaden durch Raupenfraß |
+ |
Johannisbeerwickler (Pandemis ribeana) |
Schaden durch Raupenfraß |
+ |
Kleiner Frostspanner (Operophthera brumata) |
Im Frühjahr verspinnt die grünliche Raupe die Blätter der Zweigspitzen und frisst an ihnen; später Loch- und Randfraß an den Blättern |
++ |
Maikäfer - Engerlinge (Melolontha sp.) |
Fraß der Larven an den Wurzeln; bei starkem Befall welken die Triebe |
+ |
Nusswickler (Cydia amplana = Carpocapsa amplana) |
Die Raupe frisst an Hasel- und Walnüssen, an Buchen und Eichen |
+ |
Rabenvögel (Krähen, Eichel-, Nusshäher) |
Nussräuber |
++(+) |
Roter Knospenwickler (Spilonota ocellana) |
Schaden durch Raupenfraß |
+ |
Schermaus (Arvicola terrestris) |
Schaden durch Wurzelfraß |
++(+) |
Stinkwanze (Palomena prasina) |
Die Tiere leben von Pflanzensäften, die mit dem kräftigen Saugrüssel aufgenommen werden. |
+ |
Ungleicher Holzbohrer (Anisandrus dispar) |
Vorwiegend in geschwächten Sträuchern; in Zweigen und Stämmen angelegte Bohrgänge; Triebe sterben ab |
+ |
+ = gering ++ = mittel +++ = hoch
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Abb. 10) Haselnussknospengallmilbe
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Abb. 11) Schaden durch Raupenfraß
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Zugelassene bzw. genehmigte Pflanzenschutzmittel
Für Schalenobst, zu dem die Haselnüsse gehören, stehen nur sehr wenige Pflanzenschutzmittel zur Verfügung. Die meisten davon für die Unkrautbekämpfung und zwei gegen den Haselnussbohrer.
In Schalenobst (Haselnüsse) sind zurzeit (April 2011) folgende Pflanzenschutzmittel genehmigt:
Fusilade MAX (Fluazifop-P; 31.12.2011)* Gemeine Quecke, einjährige einkeimblättrige Unkräuter |
§ 18a |
Roundup Ultra Max (Glyphosat; 31.12.2014) Einkeimblättrige und zweikeimblättrige Unkräuter |
§ 18a |
Basta (Glufosinat; 31.12.2015) Einkeimblättrige und zweikeimblättrige Unkräuter |
§ 18a |
RA-200-flüssig (Glufosinat; 31.12.2015) Einkeimblättrige und zweikeimblättrige Unkräuter |
§ 18a |
Kerb FLO (Propyzamid; 31.12.2017) Einkeimblättrige Unkräuter und Vogel-Sternmiere |
§ 18a |
Calypso (Thiacloprid; 31.12.2015) Haselnussbohrer (nur Befallsminderung) |
§ 18a |
Stomp Aqua(Pendimethalin; 31.12.17) Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
§ 18a |
Spectrum (Dimethenamid-P 31.12.2014) Einjährige Zweikeimblättrige Unkräuter, einjähriges Rispengras, Schadhirsen |
§ 18a |
Shark (Carfentrazone; 31.12.14) Wurzelschosserabtötung |
§ 18b |
Para Sommer (Mineralöle; 31.12.17) Spinnmilben (Wintereier), Schildläuse |
§ 18b |
Funguran (Kupferoxychlorid; 31.12.2017) Pseudomonas, Xanthomonas (nur Befallsminderung) |
§ 18b |
Flexidor (Isoxaben; 31.12.2010) Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
§ 18b |
Karate mit Zeon Technologie (Lambda-Cyhalothrin; 31.12.2011) Haselnussbohrer |
§ 18b |
Steward (Indoxacarb; 31.12.2016) Frostspanner (April/Mai) |
§ 18b |
*(= Wirkstoff; Ende der Zulassung)
§ 18a Einsatz bundesweit genehmigt, keine Antragstellung notwendig § 18b Genehmigung nur im Einzelfall, Antragstellung notwendig
§ 18b Antrag (nur für Bayern)
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Auftreten neuer Bakteriosen
Abb. 12) Haselnussanlage Kältesenke
Ab Frühjahr 2004 treten in Bayern an ein- bis dreijährigen Haselnusspflanzungen auffällige Symptome auf, die zu Wuchsdepressionen und zum Absterben ganzer Pflanzen führen. Die befallenen Anlagen sind zum Teil sehr gut gepflegt, zum Teil sind es aber auch für die Haselnusskultur ungeeignete Standorte (Niedermoorflächen, Unland, spätfrostgefährdete Lagen, Abb. 12). Beobachtungen zeigen, dass nicht alle Anlagen gleich stark befallen werden, so gibt es bei den aufgepflanzten Sorten deutliche Anfälligkeitsunterschiede.
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Schadbilder
Frühjahr / Sommer Die Knospen treiben nicht oder verspätet aus und vertrocknen. Junge Blätter zeigen fahle Aufhellungen und beginnen zu welken. (Abb. 13)
Sommer / Herbst Es kommt zu einer Triebwelke, die Blätter verbräunen (Abb. 14) und vertrocknen. Sie bleiben fest an den Trieben haften. Meist erscheinen im unteren Teil der befallenen Triebe zunächst begrenzte, später triebumfassende, leicht eingesunkene, dunkelbraune Rindennekrosen (Abb. 15). An diesen Stellen kommt es im Verlauf der Infektion zu Cankerbildungen (Rindenbrand) mit einer Verbräunung des Holzes unter der Rinde (Abb. 16). Ganze Triebe bzw. Pflanzen sterben von oben her ab.
Abb. 13 u.14) Beginnende Blattverfärbungen
Die Pflanzen treiben zum Teil unterhalb des Cankers bzw. aus dem Wurzelstock erneut aus. Diese Neuaustriebe können wiederum befallen werden.
Abb. 15) Braunverfärbungen an der Rinde
Abb. 16) Verbräunung des Holzes unter der Rinde
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Ursache / Biologie
Bei der Laboruntersuchung befallener Pflanzen am Institut für Pflanzenschutz der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft wurden pathogene Bakterien der Gattungen Pseudomonas und Xanthomonas als Verursacher dieser Schadsymptome nachgewiesen. Dabei wurden erstmalig Xanthomonas arboricola pv. corylina und Pseudomonas syringae pv. coryli in bayerischen Erwerbsanlagen eindeutig identifiziert. Es handelt sich dabei um sehr ernstzunehmende Krankheitserreger. Die Bakterien überwintern unter der Rinde zwischen gesundem und befallenem Gewebe (Abb. 17). Sie infizieren die Haselnusssträucher hauptsächlich über Rindenrisse und andere Wunden im Frühjahr und über offene Blattnarben (Blattansatzstellen) im Herbst. Übertragen werden die Bakterien oft schon in der Baumschule durch Regentropfen oder windverfrachtete Tautropfen. Auch eine Übertragung durch Insekten ist nicht auszuschließen. In der Pflanze breiten sich die Bakterien in die Zweige (Abb. 18) und oft auch in die Wurzel aus. Xanthomonas sp. können die Nüsse und Hüllblätter befallen. (Abb. 19)
Abb. 17) Befallene Rindenstelle
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Abb. 18) Haselnussstrauch mit erkrankten Trieben
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Abb. 19) Durch Xanthomonas sp. befallene Nüsse und Hüllblätter
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Bekämpfung / Befallsminderung
Eine unmittelbare Bekämpfung dieser bakteriellen Erreger ist nicht möglich. Von entscheidender Bedeutung ist die Verminderung des Befallsdrucks. Erfahrungen aus Italien und eigene Beobachtungen zeigen, dass nach einem Rückschnitt erkrankter Pflanzen auch die Neuaustriebe wieder Befallssymptome aufweisen können. Deshalb sind Pflanzen mit stark befallenen Trieben einschließlich des Wurzelwerks aus der Anlage zu entfernen und zu vernichten. Vereinzelte nur schwach befallene Triebe sind großzügig auszuschneiden. Trotz dieser Maßnahme kann der Erreger aus anderen Infektionsquellen über Rindenverletzungen z.B. durch Frostschäden, Hagelschlag, mechanische Verletzungen bei Mäharbeiten oder offene Blattnarben im Herbst gesunde Haselnusssträucher infizieren. Ein Einstreichen der Stämme mit Kalk kann die Gefahr der Bildung von Frostrissen verringern. Haselnusssträucher sollten aber keinesfalls auf Spätfrost gefährdeten, dem Wind ausgesetzten und zu Staunässe neigenden Flächen gepflanzt werden, da hier die Gefahr von Rindenrissen besonders groß ist. Auch saure Böden scheinen das Auftreten dieser Schaderreger zu begünstigen. Besonders ist auf gesundes, wüchsiges Pflanzenmaterial bekannter Herkunft zu achten, da eine Einschleppung dieser Krankheit über Jungpflanzen nicht auszuschließen ist. Bei Schnittarbeiten sind zur Verhinderung einer weiteren Verbreitung die Schnittwerkzeuge grundsätzlich nach jeder Pflanze mit geeigneten Desinfektionsmitteln (z.B. 70 %igem Isopropylalkohol) zu desinfizieren. Bei Nachpflanzungen nicht in das alte Pflanzloch pflanzen.
April 2011
Dr. Wolfgang Kreckl, Dr. Georg Poschenrieder, Sigrid Theil, Josef Kraus (ALF Erding)
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Pflanzenschutz
Tel.: 08161/71-5651 • Fax: 08161/71-5735
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