Forschung Pflanzenschutz

Eine wichtige Aufgabe des Instituts für Pflanzenschutz (IPS) liegt in der angewandten Forschung zum Auftreten, zur Übertragung und Bekämpfung wie auch zum Nachweis von Schaderregern. So hilft das IPS, aktuelle Pflanzenschutz-Probleme in der Praxis zu lösen.

Ausgewählte Themen

Entwicklung von Verfahren zur chemischen Unkrautregulierung bei der Anpflanzung von Energieholzplantagen mit Pappeln und Weiden

Energieholz-Versuchsanlage mit Pappeln und Weiden im vierten Standjahr

Zur Etablierung von Energieholz-Kurzumtriebsplantagen (KUP) auf Ackerflächen ist die effektive Unkrautregulierung im Pflanzjahr eine wichtige Maßnahme. In einem Forschungsprojekt wurden neue Anwendungsverfahren für den effizienten und kulturverträglichen Herbizideinsatz in neu angelegten Energieholz-Kurzumtriebsplantagen entwickelt.   Mehr

Sicherstellung des Kirschanbaus in Bayern

Kirsche mit Kirschessigfliegen bei der Eiablage

Die aus dem asiatischen Raum eingewanderte Kirschessigfliege Drosophila suzukii stellt eine starke Bedrohung für den gesamten heimischen Obstbau dar. Sie befällt neben Süß- und Sauerkirschen alle weichfleischigen Obstarten und wird als äußerst gefährlicher Schädling eingestuft.  Mehr

Hochsensitive und hochspezifische Methoden zum sicheren Nachweis von Pflanzenviren und –viroiden

Blätter auf einem Stück Papier

Neue Schaderreger an Pflanzen und pflanzlichen Produkten, die im Zuge des Klimawandels und der Globalisierung über die Warenströme in die EU und auch nach Deutschland gelangen, können erhebliche wirtschaftliche Verluste verursachen. Um einen Erreger gezielt zu bekämpfen, muss er zunächst zweifelsfrei erkannt und identifiziert werden. Zuverlässige Nachweismethoden sind dafür notwendig.  Mehr

Integrierte Kontrollstrategien gegen die Späte Rübenfäule der Zuckerrübe

Rhizoctonia an Zuckerrübenkörper

Die Späte Rübenfäule verursacht in Deutschland seit Anfang der 90er Jahre Ertragsausfälle und Qualitätsverluste im Zuckerrübenanbau. Die Hauptgründe für die schwierige Bekämpfung sind, neben dem breiten Wirtsspektrum des bodenbürtigen Pilz, das nesterweise Auftreten im Boden sowie das Fehlen von chemischen Kontrollmöglichkeiten.  Mehr

Effektive Bekämpfung von Schermaus- und Feldmauspopulationen im Grünland Bayerns

erlegte-Schermäuse

Schermäuse und Feldmäuse können enorme Schäden im Grünland hervorrufen. Ein Projekt der LfL beschäftigt sich mit dem Monitoring sowie den Bekämpfungsmöglichkeiten. MIt einem kurzen Fragebogen können Sie uns dabei unterstützen.  Mehr

Monitoring von gefährlichen Virus- und Viroidinfektionen von Hopfen in Deutschland

Blätter mit Schädlingsbefall

Pflanzgut und Züchtungsmaterial müssen möglichst frei von Schaderregern sein, um gesunde, ertragssichere Hopfenpflanzen und Hopfen bester Brauqualität zu erhalten. Mit unserem Monitoring entdecken wir erste Befallsherde neu auftretender Schaderreger frühzeitig. So können wir die Infektionsquellen unmittelbar tilgen und einer Ausbreitung des Befalls entgegenwirken.   Mehr

Etablierung hoch sensitiver PCR-Verfahren und Monitoring

Zikade auf einem Blatt

Das Auftreten des Gerstengelbverzwergungsvirus und des Weizenverzwergungsvirus in Deutschland ist schon seit mehreren Jahrzehnten belegt. Effiziente Diagnosemethoden und ein breit angelegtes Monitoring sollen einen Beitrag leisten, wirtschaftliche Schäden möglichst gering zu halten.  Mehr

Evaluierung des Hygienisierungspotenzials des Biogasprozesses

Aufgeschnittene Kartoffel mit Symtomen der bakteriellen Ringfäule

Führt der Biogasprozess zu einer Abtötung phytopathogener Schadorganismen? Dieser Frage ging ein vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördertes Projekt nach. Im Vordergrund standen dabei Quarantäneschaderreger und andere Erreger, die in der Praxis häufig vorkommen und weit verbreitet sind.  Mehr

Monitoring von Ährenfusariosen mit Hilfe molekularbiologischer Methoden

Liniendiagramm zum Verlauf von Fusarium Ährenbefall. Weitere Informationen folgen im Text

Kontinuierlich untersuchte ein Forschungsprojekt über drei Jahre mithilfe von quantitativer Realtime-PCR das Auftreten von Fusarium graminearum und Trichthecenbildnern unter natürlichen Freilandbedingungen von Beginn des Ährenschiebens bis zur Ernte. Zusätzlich wurde die Expression des Tri5-Gens, das für die Trichthecenbildung mit verantwortlich ist, sowie die DON-Bildung über ELISA verfolgt.  Mehr