Seitenanfang : weiter zum Inhalt|
weiter zur Themennavigation|
LfL - Pflanzenschutz: Logo mit Link zu Startseite| Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft |
Wappen mit Link auf die Startseite des StMELF|
Kopfnavigation: weiter zur Position im Verzeichnisbaum|
Position im Verzeichnisbaum: weiter zum Inhalt|
Landesanstalt für LandwirtschaftPflanzenschutz → Getreide
Inhalt: zurück zum Seitenanfang|

Einfluss des Blattfleckenkomplexes an der Gerste auf Ertrags- und Qualitätsparameter aufgrund der geänderten Klima- und Markt-Situation unter besonderer Berücksichtigung des „Integrierten Pflanzenschutzes“

Blattfleckenkomplex im Gerstenbestand
  • Projektleitung:
  • Projektbearbeitung:
    • Dr. M. Heß - Lehrstuhl für Phytopathologie der TU München
  • Genehmigte Laufzeit:
    • 2008 - 2011
  • Kostenträger:
    • Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • Kooperation:
    • Dr. H. Hausladen - Lehrstuhl für Phytopathologie der TU München

Zielsetzung

Der Blattfleckenkomplex tritt bereits seit vielen Jahren an Sommer- und Wintergerste in bayerischen Anbaugebieten auf, ruft eine rasche Nekrotisierung der Pflanzen und damit vorzeitige Abreife hervor. Er gilt als eine der wesentlichen Ursache für die stagnierenden Erträge. Ein auslösender Faktor wird in dem zunehmenden Strahlungsstress gesehen. Daneben scheint der Befall mit dem „neuen“ Schaderreger Ramularia collo-cygni, der photodynamische Toxine produzieren kann, von Bedeutung zu sein.

Ziel des Forschungsvorhabens ist die primäre Ursache des Auftretens von Blattflecken an der Gerste zu erforschen. Auf dieser Basis sollen gezielte Gegenmaßnahmen erarbeiten werden, um das Auftreten der Blattflecken zu verhindern, bzw. zu reduzieren.

Darüber hinaus kann durch eine exakte Erregerdiagnose und Erregerquantifizierung der Epidemieverlauf von Ramularia collo-cygni festgestellt werden. Diese epidemiologischen Studien sind ein zentraler Baustein bei der Integration des Blattfleckenkomplexes im „Gersten-Modell Bayern“.



März 2009
Stephan Weigand
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Pflanzenschutz
Tel.: 08161/71-5651 • Fax: 08161/71-5735