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Schlagspezifische Risikobeurteilung Fusarien


Bitte wählen Sie alle schlagspezifischen Faktoren aus und klicken dann auf das Feld "berechnen".

Die Anzahl der Risikofaktoren (Vorfrucht, Sorte, Fungizidbehandlung, Bodenbearbeitung, Witterung) erhöht multiplikativ den zu erwartenden Toxinwert.

Vorfrucht:

Sorte:

Fungizidbehandlung:


 

Bodenbearbeitung:



Mais mit nicht wendender Bodenbearbeitung ist in Bayern der bedeutendste Risikofaktor. Da es derzeit keine einzelne Maßnahme gibt, die einen Fusariumbefall verhindern kann, ist es wichtig die Anzahl der vorhandenen Risikofaktoren so gering wie möglich zu halten.

Beachten Sie, dass die Lage des Feldes, die Menge der Rückstände auf dem Feld, und eventuell vorhandenes luftbürtiges Inokulum den tatsächlichen Toxinwert beeinflusst. Insbesondere die Witterung zur Zeit der Blüte ist entscheidend, ob eine Infektion der Weizenähre mit den Sporen von Fusarium graminearum erfolgen kann.

Eine Behandlung mit Fungiziden ist bis BBCH 69 möglich und sollte möglichst nahe zum Zeitpunkt der Infektion durchgeführt werden. Grundsätzlich ist dabei ein kurativer Einsatz von Fungiziden gegen Fusarien, d.h. nach erfolgter Infektion, effektiver als ein protektiver Einsatz.



Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Pflanzenschutz
Tel.: 08161/71-5651 • Fax: 08161/71-5735