Fachtagung "Alternative Unkrautmanagementverfahren für Wege und Plätze im kommunalen Bereich - Geht es auch ohne Chemie?"

Straßenrand

Foto: Jakob Maier

Das Institut für Pflanzenschutz der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft veranstaltete am 3. Mai 2017 die Fachtagung "Alternative Unkrautmanagementverfahren für Wege und Plätze im kommunalen Bereich".
Die Unkrautbekämpfung auf befestigten Wegen und Plätzen stellt die Kommunen vor eine anspruchsvolle Aufgabe. So muss beispielsweise die Bausubstanz von Wegen und Plätzen erhalten und die Verkehrssicherheit gewährleistet werden. Die Bürgerinnen und Bürger akzeptieren die chemische Unkrautbekämpfung - für die immer eine Ausnahmegenehmigung erforderlich wäre - kaum mehr, erwarten aber dennoch saubere, unkautfreie Gehwege.
Im Rahmen dieser Tagung wurden deshalb verschiedene alternative Maßnahmen zur Flächenpflege vorgestellt.
Die Tagung richtete sich an Verantwortliche für das Vegetationsmanagement in Städten und Gemeinden, an Dienstleister sowie an Vertreter relevanter Verbände und andere Interessierte.
Am Vormittag wurden die Teilnehmer umfassend über folgende Themen informiert:
  • Unkrautaufkommen auf befestigten Wegen und Plätzen
  • Alternative Verfahren der Unkrautbekämpfung ohne Herbizide
  • Vorbeugender Wegebau
  • Rechtsgrundlagen
  • Erfahrungsberichte aus der Praxis
  • Thermische und mechanische Verfahren
Am Nachmittag konnten die Teilnehmer im Rahmen der Vorführungen von thermischen und mechanischen Verfahren ein Bild von deren Praxistauglichkeit gewinnen.
Vielen Dank für Ihr Interesse an der Fachtagung.
Wir planen aufgrund der großen Nachfrage eine inhaltlich gleiche Veranstaltung im Herbst 2017. Informationen dazu stehen in nächster Zeit zur Verfügung.

Kontakt

Andrea Lenz
Tel.: 08161 71-5184
E-Mail: IPS-1a@LfL.bayern.de