Hartweizen (Durum)

Anbauschwerpunkte von Hartweizen

In enger Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aktualisiert die Landesanstalt für Landwirtschaft (Abteilung Pflanzenbau) jedes Jahr über das Staatsministerium auf der Datenbasis der bayerischen Landwirtschaftsverwaltung (INVEKOS Daten) eine Landkarte von Bayern mit den Anbauschwerpunkten von Hartweizen (Durum).
Diese Daten beruhen auf den Angaben der Landwirte. Entsprechend dieser vorläufigen Erhebung stehen im Erntejahr 2016 rund 500 Hektar Sommerhartweizen und 5 300 Hektar Winterhartweizen.

Anbauschwerpunkte von Sommerhartweizen (Grafik zum Ausdrucken) pdf 159 KB

Verwertung und Anforderungen

Durum Teigwaren
Durum wird in erster Linie zur Herstellung von Teigwaren verwendet. Durummühlen und Teigwarenhersteller fordern qualitativ hochwertige Rohware. Genau definierte Qualitätsmerkmale, wie Rohprotein-Gehalt, Fallzahl, Glasigkeit, Dunkelfleckigkeit, Gelbpigmentgehalt und Mykotoxingehalt bestimmen meist Liefer- und Abnahmeverträge. Bei Nichteinhaltung ist eine alternative Verwendung kaum möglich. Die Merkmale sind sowohl umweltbedingt, als auch sortenabhängig. Sortenempfehlungen werden weitgehend von einem länderübergreifenden Arbeitskreis Durum bestimmt. Die regionale Sortenempfehlung in Bayern erfolgt in enger Zusammenarbeit der Landesanstalt für Landwirtschaft mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Winterdurum

Winterdurum

Winterdurum

Die Nachfrage nach Durum ist zur Zeit hoch. Neue, leistungsstarke Sorten könnten den Anbau ankurbeln. Für wen sich der Einstieg lohnt, erklärt Dr. Herbert Siedler, Fachzentrum für Pflanzenbau, AELF Würzburg.

Winterdurum - eine lukrative Neuheit pdf 340 KB

Aktuelle Versuchsergebnisse und Sortenberatung

Sommerhartweizen 2016

Wegen der geringen Anbaubedeutung wird seit 2005 nur noch ein amtlicher Versuch in Unterfranken in Giebelstadt geführt.
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