Führung und Verbesserung von Grünlandbeständen
Grünlandnutzung
von Stephan Hartmann, Julia Dufner, Michael Diepolder - Januar 2013

Grafik Einflussfaktoren Bestandeszusammensetzung Grünland
Der Einfluss der Nutzung auf Pflanzenbestand und Pflanzenzusammensetzung auf die verschiedenen Grünlandgesellschaften und deren Artenzusammensetzung ist - wie in der nebenstehenden Graphik dargestellt - ein sehr komplexes Thema.
Im Folgenden kann deshalb nur auf einzelne Aspekte aufmerksam gemacht werden.

Nutzungsverfahren

Kühe auf der Weide
Je intensiver die Nutzung, umso weniger Arten können auf einer Weide in relevanten Anteilen zur Bestandesbildung beitragen. Von der wertvollen Futtergräseren werden am stärksten folgende narbenbildende Untergräser gefördert:
Die einzige Leguminose, die sich in der Weide langfristig halten kann ist der

Weißklee (Trifolium repens).

Der Kräuteranteil ist in der Regel auf Grund der nötigen hohen Biss- und Tritttolerenz auch artenarm.
Pferde auf der Weide
Auswirkungen der Beweidung
Durch Tritt und Verbiss werden oft unerwünschte und leistungsschwache Arten behindert und wertvolle Futterpflanzen gefördert. Ebenfalls wird eine vermehrte Bestockung der wertvollen Arten angeregt, die häufig nicht auf generative Vermehrung angewiesen sind.

Der Tritt des Rindes fördert bei nicht zu hoher Besatzdichte die typischen Weidepflanzen, indem die Bestockung angeregt wird. Unerwünschte Kräuterarten wie z.B. Wiesenkerbel (Anthriscus silvestris) und Bärenklau (Heracleum sphondylium) werden zurückgedrängt.
Die Beweidung durch Pferde erfolgt sehr selektiv und verändert damit den Pflanzenbestand erheblich. Der Verbiss erfolgt tiefer als beim Rind. Pferde haben außerdem in der Regel feste Kotplätze, die beim Fressen gemieden werden. Dort bilden sich Geilstellen mit nährstoffliebenden Kräutern und Gräsern.
Schafe in Koppelhaltung selektieren noch stärker. Der Verbiss reicht vor allem bei wertvollen Arten sehr tief, unerwünschte Arten bleiben häufig verschont. Der Tritt der Schafe schädigt durch ihr geringes Gewicht nur wenig. Man spricht von "goldener Klaue, aber giftigem Gebiss".
Selektive Weidewirkungen
Bei selektiver Unterbeweidung bietet der Bestand mehr Futter als benötigt wird. Der Besatz ist zu gering. Alle dem Weidetier nicht zusagenden Pflanzen bleiben meist stehen und können so hohe Ertragsanteile erreichen. Gegenmaßnahmen können über stärkeren Besatz und regelmäßige Nachmahd ergriffen werden.
Selektive Überbeweidung entsteht durch eine zu hohe Besatzdichte und / oder zu lange Fresszeiten. Durch Biss und Tritt werden viele wertvolle Arten stark geschädigt oder vollständig ausgerottet. Entgegen wirken hier Verringerung der Besatzdichte, geregelte Ruhezeiten, ausreichende Nährstoffgaben und Nutzungswechsel zwischen Mäh- und Weidenutzung.
Selektive Unter- und Überbeweidung können auch gleichzeitig auf der selben Fläche auftreten.

LfL Informationen zum Thema Weide

  • Kurzrasenweide (LfL-Information)
  • Pferdeweide (LfL-Information)
  • Unkrautmanagement auf Wiesen und Weiden (LfL-Information)
Wiese bei der Mahd
Schnitttermin
Anders als bei der Weidenutzung trifft der Schnitt alle Pflanzen zeitgleich und unselektiv.
Auf der gesamten Fläche wird die Photosynthese gleichmäßig - also auch unabhängig vom aktuellem Wuchsstadium und Schmackhaftigkeit der einzelnen Art - aufgrund des Verlustes der Blätter schlagartig unterbrochen.

Je nach Empfindlichkeit der Arten in bestimmten Wuchsstadien werden einzelne Arten gefördert und andere in ihrer Konkurrenzkraft zurückgenommen.

Ein frühzeitiger erster Schnitt bildet eine wichtige Grundlage zur Entwicklung eines gras- und kleereichen Bestands.
Für die wichtigsten Gräser des Dauergrünlands wie Deutsches Weidelgras (Lolium perenne), Wiesenrispe (Poa pratensis), Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis) und Knaulgras (Dactylis glomerata) ist ein früher erster Schnitt gut verträglich und fördert ihre Entwicklung. Auch Weißklee (Trifolium repens) wird durch einen frühen ersten Schnitt begünstigt, da er für seine Ausbreitung genügend Licht benötigt.
Viele Kräuterarten, die sich durch Samenausbreitung vermehren, werden durch einen späten ersten Schnitt gefördert. Dazu gehören zum Beispiel Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acer), Wiesenkerbel (Anthriscus silvestris) und Bärenklau (Heracleum sphondylium).
Durch einen frühen Schnitt können diese Arten daher zurückgedrängt werden.
Schnitthäufigkeit
Je höher die Nutzungsfrequenz, desto ähnlicher werden sich Wiesen und Weidebestände. Durch den häufigeren Schnitt ist die Schattenwirkung wesentlich geringer. Obergräser werden zurückgedrängt, Untergräser und Arten mit bodennahen Blättern wie Weißklee (Trifolium repens), Löwenzahn (Taraxacum officinale) und Wegerich-Arten (Plantago spec.) können sich dagegen ausbreiten.
Je geringer die Schnitthäufigkeit, umso höher der Anteil an Obergräsern und um so geringer der Anteil narbenbildender Untergräser. Unter solchen Nutzungsregimen bleiben dann nur die blattgrünarmen Stoppel, da durch die hohe Schattenwirkung Wiesenbestände ärmer an bodennahen Blättern sind als Weidebestände. Pflanzenarten, die auf lange Sicht diese Art der Nutzung ertragen können, müssen vor dem Schnitt ausreichend Reservestoffe für den Wiederaustrieb gespeichert haben.
Nach dem Schnitt sollten so hohe Wachstumsraten erreicht werden, dass andere Arten in ihrer Entwicklung unterdrückt werden.
Ein einmaliger Schnitt fördert spät blühende und sich langsam entwickelnde Arten, die so die Gelegenheit haben, zu blühen und Samen zu bilden.
Schnitttiefe
Tiefschnitt (< 5 cm) hat vor allem bei hohem Düngungsniveau ungünstige Auswirkungen auf Reservestoffspeicherung und Durchwurzelungstiefe.
Hochschnitt (> 10 cm) bedeutet immer auch den Verzicht auf einen Teil des Ertrages.
Die empfohlene Schnitthöhe von 5 bis 7 cm bringt daher in der Regel die meisten Vorteile.
Ein zügiger Wiederaustrieb ist nur mit ausreichender Restassimilationsfläche möglich. Die gespeicherten Reservestoffe bilden die Grundlage für die Regeneration nach dem Schnitt und dürfen daher nicht entfernt werden.
Je niedriger das Düngungsniveau, je vielseitiger die Zusammensetzung des Pflanzenbestandes und je älter der Aufwuchs, desto eher wird ein tiefer Schnitt von den Grünlandpflanzen toleriert.
So haben Schnitttermin-, -tiefe und -frequenz ganz unmittelbar spezifische Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Wiesenbestände.

Nutzungshäufigkeit

Wiese/Weide
Das Nachwachsen der Pflanzen eines Grünlandbestandes nach einer Nutzung erfolgt aus der verbleibenden Restassimilationsfläche der Blätter oder aus den Organen der Reservestoffspeicherung (Halmbasis/Stoppeln, oberirdische Kriechtriebe, Wurzeln, Rhizome).
Die Arten reagieren auf eine unterschiedliche Nutzungsfrequenz artspezifisch.
Dadurch kann gezielt Einfluss auf Vorkommen und Ertragsanteile der einzelnen Arten im Bestand genommen werden.
Je intensiver die Bewirtschaftung, desto artenärmer ist im Allgemeinen der Bestand.
Nutzungsfeste Arten weisen viele tief liegende Bodenblätter auf, die durch die Nutzung weniger beeinträchtigt werden.
Nutzungsempfindliche Arten sind in der Regel bodenblattarme, halmreiche Individuen.

Einige Grünlandarten werden durch die Nutzung kaum beeinflusst:

  • Die Frühjahrsblüher haben ihren Entwicklungszyklus von Blühen, Fruchtbildung und Reservestoffspeicherung meistens beendet, bevor die erste Nutzung erfolgt.
  • Herbstblüher können sich nach der letzen Nutzung ungestört entwickeln.
  • Auch Arten mit bodenanliegenden Blättern, die weder durch Mähen noch durch Weidetiere erfasst werden, sind in der Regel nutzungstoleranter.
Nutzungsfrequenz und Kampfkraft von Grünlandarten
(nach BRIEMLE 1996 und KLAPP et al. 1953)
Arten, die bei hoher Nutzungsfrequenz hohe Kampfkraft erreichen:
Wertvoll: Weniger wertvoll:
Deutsches Weidelgras (Lolium perenne) Flechtstraußgras (Agrostis stolonifera)
Wiesenrispe (Poa pratensis) Breitwegerich (Plantago major)
Weißklee (Trifolium repens) Jährige Rispe (Poa annua)
Gemeine Rispe (Poa trivialis)
Vogelknöterich (Polygonum aviculare)
Arten, die bei mittlerer Nutzungsfrequenz hohe Kampfkraft haben:
Wertvoll: Weniger wertvoll:
Knaulgras (Dactylis glomerata) Ackerquecke (Agropyron repens)
Wiesenschwingel (Festuca pratensis) Rotschwingel (Festuca rubra)
Wiesenlieschgras (Phleum pratense) Krauser Ampfer (Rumex crispus)
Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
Arten die bei geringer Nutzungshäufigkeit gute Ausdauer aufweisen:
Wertvoll: Weniger wertvoll:
Glatthafer (Arrhenatherum elatius) Flaumhafer (Avena pubescens)
Hornklee (Lotus corniculatus) Fiederzwenke (Brachypodium pinnatum)
Rotklee (Trifolium pratense) Pfeifengras (Molinia coerulea)
Zaunwicke (Vicia sepium) Rohrglanzgras (Phalaris arundinacea)
Zeigerpflanzen im Grünland
(nach BRIEMLE 1996 und KLAPP et al. 1953)
Bodenreaktion
Alkalisch: Sauer:
Fiederzwenke (Brachypodium pinnatum) Arnika (Arnica montana)
Aufrechte Trespe (Bromus erectus) Heidekraut (Calluna vulgaris)
Knäuelglockenblume (Campanula glomerata) Schafschwingel (Festuca ovina)
Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum) Horstrotschwingel (Festuca rubra commutata)
Sichelluzerne (Medicago falcata) Weiches Honiggras (Holcus mollis)
Gelbklee (Medicago lupulina) Flatterbinse (Juncus effusus)
Esparsette (Onobrychis viciaefolia) Bärwurz (Meum athamanticum)
Dornige Hauhechel (Ononis spinosa) Borstgras (Nardus stricta)
Pastinak (Pastinaca sativa) Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
Mittlerer Wegerich (Plantago media) Dreizahn (Sieglingia decumbens)
Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans) Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
Knolliger Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus)
Wiesensalbei (Salvia pratensis)
Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
Wasserhaushalt
Trocken: Staunass bzw. wechselfeucht:
Wundklee (Anthyllis vulneraria) Knickfuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
Fiederzwenke (Brachypodium pinnatum) Waldengelwurz (Angelica silvestris)
Aufrechte Trespe (Bromus erectus) Sumpfdotterblume (Caltha palustris)
Echtes Labkraut (Galium verum) Seggen-Arten (Carex spec.)
Mittlerer Wegerich (Plantago media) Kohldistel (Cirsium oleraceum)
Knolliger Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus) Rasenschmiele (Deschampsia caespitosa)
Wiesensalbei (Salvia pratensis) Sumpfschachtelhalm (Equisetum palustre)
Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor) Mädesüß (Filipendula ulmaria)
Mauerpfeffer-Arten (Sedum spec.) Bachnelkenwurz (Geum rivale)
Blaugras (Sesleria varia) Binsen-Arten (Juncus spec.)
Nickendes Leimkraut (Silene nutans) Sumpfschotenklee (Lotus uliginosus)
Thymian (Thymus serpyllum) Kuckuckslichtnelke (Lychnis flos-cuculi)
Pfeifengras (Molinia coerulea)
Wiesenknöterich (Polygonum bistorta)
Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens)
Großer Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
Beinwell (Symphytum officinale)
Nutzung
Trittfest: Trittfliehend:
Flechtstraußgras (Agrostis stolonifera) Glatthafer (Arrhenatherum elatius)
Knickfuchsschwanz (Alopecurus geniculatus) Glockenblume (Campanula patula)
Deutsches Weidelgras (Lolium perenne) Kohldistel (Cirsium oleraceum)
Strahllose Kamille (Matricaria discoidea) Sichelluzerne (Medicago falcata)
Breitwegerich (Plantago major) Pastinak (Pastinaca sativa)
Jährige Rispe (Poa annua) Sumpfrispe (Poa palustris)
Vogelknöterich (Polygonum aviculare) Wiesensalbei (Salvia pratensis)
Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans) Wiesensilge /-silau (Silaum silaus)
Weißklee (Trifolium repens) Wiesenbocksbart (Tragopogon pratensis)
Rotklee (Trifolium pratense)
Selektive Unterbeweidung: Selektive Überbeweidung:
Quecke (Agropyron repens) Flechtstraußgras (Agrostis stolonifera)
Ackerdistel (Cirsium arvense) Gänseblümchen (Bellis perennis)
Sumpfdistel (Cirsium palustre) Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris)
Gewöhnliche Distel (Cirsium vulgare) Herbstlöwenzahn (Leontodon autumnalis)
Rasenschmiele (Deschampsia caespitosa) Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
Rohrschwingel (Festuca arundinacea) Strahlenlose Kamille (Matricaria discoidea)
Rotschwingel (Festuca rubra) Breitwegerich (Plantago major)
Krauser Ampfer (Rumex crispus) Jährige Rispe (Poa annua)
Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius) Vogelknöterich (Polygonum aviculare)
Goldhafer (Trisetum flavescens) Gänsefingerkraut (Potentilla anserina)
Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
Weißklee (Trifolium repens)
Auflockerung: Verdichtung:
Geißfuß (Aegopodium podagraria) Weißes Straußgras (Agrostis alba)
Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis) Knickfuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
Wiesenkerbel (Anthriscus silvestris) Traubentrespe (Bromus racemosus)
Weiche Trespe (Bromus mollis) Flatterbinse (Juncus effusus)
Knaulgras (Dactylis glomerata) Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
Rotschwingel (Festuca rubra) Sumpfhornklee (Lotus uliginosus)
Bärenklau (Heracleum sphondylium) Mittlerer Wegerich (Plantago media)
Rohrglanzgras (Phalaris arundinacea) Gänsefingerkraut (Potentilla anserina)
Wiesenlieschgras (Phleum pratense) Kriechhahnenfuß (Ranunculus repens)
Wiesenrispe (Poa pratensis) Löwenzahn (Taraxacum officinale)
Große Brennnessel (Urtica dioica) Weißklee (Trifolium pratense)
Düngung
Nährstoffmangel: NPK-Düngung:
Rotes Straußgras (Agrostis capillaris) Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis)
Ruchgras (Anthoxanthum odoratum) Knaulgras (Dactylis glomerata)
Wundklee (Anthyllis vulneraria) Wiesenschwingel (Festuca pratensis)
Flaumhafer (Avena pubescens) Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
Zittergras (Briza media) Wiesenlieschgras (Phleum pratense)
Silberdistel (Carlina acaulis) Wiesenrispe (Poa pratensis)
Margerite, Wucherblume (Chrysanthemum leucanthemum)
Kammgras (Cynosurus cristatus) PK-Düngung:
Feldmannstreu (Eryngium campestre) Wiesenplatterbse (Lathyrus pratensis)
Augentrost-Arten (Euphrasia spec.) Hornschotenklee (Lotus corniculatus)
Schafschwingel (Festuca ovina) Schwedenklee (Trifolium hybridum)
Horstrotschwingel (Festuca rubra commutata) Wiesenrotklee (Trifolium pratense)
Echtes Labkraut (Galium verum) Weißklee (Trifolium repens)
Ginster-Arten (Genista spec.) Vogelwicke (Vicia cracca)
Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella) Zaunwicke (Vicia sepium)
Weiches Honiggras (Holcus mollis)
Hornschotenklee (Lotus corniculatus) Einseitige Gülle- und Jauchedüngung (NK):
Feldhainsimse (Luzula campestris) Wiesenkerbel (Anthriscus silvestris)
Borstgras (Nardus stricta) Bärenklau (Heracleum sphondylium)
Dornige Hauhechel (Ononis spinosa) Krauser Ampfer (Rumex crispus)
Knabenkraut-Arten (Orchis spec.) Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga) Beinwell (Symphytum officinale)
Klappertopf-Arten (Rhinanthus spec.) Gemeiner Löwenzahn (Taraxacum officinale)
Mauerpfeffer-Arten (Sedum spec.) Brennnessel (Urtica dioica)
Thymian (Thymus serpyllum)
Hohe NO3-Gehalte im Boden:
Strahlenlose Kamille (Matricaria discoidea)
Vogelknöterich (Polygonum aviculare)
Gänsefingerkraut (Potentilla anserina)
Brennnessel (Urtica dioica)

Weitere Maßnahmen

Literatur
BRIEMLE, G.: Farbatlas Kräuter und Gräser in Feld und Wald. – Stuttgart (Ulmer), 1996.
OPITZ VON BOBERFELD, W., Nössberger, J. u. W.: Grundfutterproduktion.
Hamburg und Berlin, 1986.
RIEDER, J. B.: Dauergrünland.
München, 1983.
VOIGTLÄNDER, G., Jacob, H.: Grünlandwirtschaft und Futterbau.
Stuttgart, 1987.
BUCHGRABER, K., Deutsch, A., Gindl, G.: Zeitgemäße Grünlandbewirtschaftung.
Graz, 2004.
KLAPP, E.: Wiesen und Weiden.
Hamburg und Berlin, 1971.
KLAPP, E.: Grünlandvegetation und Standort.
Hamburg und Berlin, 1965.
KLAPP, E., BOEKER, P., KÖNIG F. & STÄHLIN, A.: Wertzahlen der Grünlandpflanzen. – Das Grünland. – Hannover (Schaper), 1953.