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Landesanstalt für LandwirtschaftPflanzenbau → Grünland, Feldfutter, Grassamen
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Satellitenprojekt "Ackerfutter- und Grünlandmischungen (AGM)" im Rahmen von "EVA II"


Satellitenprojekt "Ackerfutter- und Grünlandmischungen (AGM)" im Rahmen des Verbundvorhabens der FNR "Entwicklung und Vergleich von optimierten Anbausystemen für die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen unter den verschiedenen Standortbedingungen Deutschlands (EVA II)"


Feldfutterbaumischung

Zielsetzung

Ziel des Projektes ist es, die Eignung von Ackerfutter- und Grünlandmischungen mit Gräsern und Leguminosen-Gras-Gemengen für die energetische Nutzung (Biogaserzeugung) unter unterschiedlichen regionalen Standortbedingungen in Brandenburg, Thüringen, Bayern, Mecklenburg–Vorpommern und Niedersachsen zu prüfen.

Im Rahmen des Verbundvorhabens EVA I wurden in den Jahren 2005 bis 2007 in den Bundesländern Thüringen, Brandenburg und Niedersachsen mehrjährige Ackergrasmischungen und Leguminosen-Gras-Gemenge hinsichtlich ihrer Eignung für die energetische Nutzung (Biogas, Methan) geprüft.

EVA II ist die Erweiterung des Satellitenprojektes um den Bereich der Grünlandansaaten. Weiterhin wurden in den Länderverbund die Bundesländer Bayern und Mecklenburg-Vorpommern neu aufgenommen.

Im Rahmen des Projektes wurden in jedem Bundesland je 2 Versuchsanlagen für Feldfutterbaumischungen und Grünlandmischungen angelegt. In Bayern kam am LVFZ-Spitalhof eine Anlage für Grünlandmischungen, an der Versuchsstation Straßmoos je eine für Feldfutter- und Grünlandmischungen, und eine für Feldfutterbaumischungen am LVFZ-Almesbach zur Aussaat.

Die zu prüfenden Varianten (für Feldfutterbau und Grünland jeweils 5, bei Grünland ist eine Variante die Altnarbe) werden in zwei unterschiedlichen Nutzungsregimen geführt.
Zum einen werden die Mischungen intensiv genutzt, indem eine häufige Schnittnutzung von 4 bis max. 5 Ernteterminen eingeplant wird. Zum anderen werden die gleichen Ansaatmischungen extensiver genutzt, indem die Schnittnutzung auf 2 bis 3 Schnitte pro Jahr reduziert wird.

Ziel ist es, für die jeweiligen Anbauregionen spezifische Mischungsempfehlungen zu erarbeiten. Das bedeutet, dass in einzelnen Regionen möglicherweise eine intensive Nutzung sinnvoll sein kann, während in anderen Regionen durch die Wahl einer extensiven Mischung eine reduzierte Schnittnutzung entsprechende Vorteile verspricht.



Februar 2009
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung
Tel.: 08161/71-3637 • Fax: 08161/71-4102