Forschungsprojekte und weitere Aufgaben

Kreuzungszüchtung mit der Landsorte Tettnanger

Die Landsorte Tettnanger ist nach wie vor bei Brauern sehr gefragt. Aber für die Pflanzer wird der Anbau dieser Landsorte immer schwieriger. Deshalb soll über Kreuzungszüchtung eine deutliche Verbesserung der Eigenschaften des Tettnangers erreicht werden.  Mehr

Entwicklung von leistungsstarken, gesunden Hopfen mit hohen Alphasäuregehalten und besonderer Eignung für den Anbau im Elbe-Saale-Gebiet

Das Elbe-Saale-Hopfenanbau benötigt eine neue leistungsfähige Hochalphasorte, die Hallertauer Magnum ersetzen kann.  Mehr

Präzisionszüchtung für Hopfen

In einer Kooperation zwischen der LfL, der Universität Hohenheim und dem Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie werden aktuell die Grundlagen für die künftige Präzisionszüchtung bei Hopfen erarbeitet.  Mehr

Forschungs- und Innovationsprojekt
Forschungs- und Innovationsprojekt zur Verticillium-Problematik bei Hopfen

Starke Welkesymptome an einer Hopfenrebe

Starke Welkesymptome an einer Hopfenrebe

Die Bekämpfung der Verticillium-Welke in deutschen Hopfenanbaugebieten ist eine langfristige Aufgabe. Forschung und Beratung der LfL sind von zentraler Bedeutung, um die Hopfenpflanzer im Kampf gegen Verticillium zu unterstützen. Auch Bodensanierungsmöglichkeiten werden ab 2018 erforscht.  Mehr

Mehltauisolate und ihr Einsatz in der Mehltauresistenzzüchtung bei Hopfen

Infektionen mit Echtem Mehltau führen in Anhängigkeit von den Witterungsbedingungen immer wieder zu deutlichen Ertrags- und Qualitätseinbußen. Deshalb ist die Züchtung von Mehltau-resistenten Hopfensorten umso wichtiger.  Mehr

Etablierung eines Blatt-Testsystems zur Beurteilung der Toleranz von Hopfen gegenüber Falschem Mehltau

Mit Peronospora humuli (Falscher Melhtau-Pilz) infizierte Hopfenblätter

Infektionen des Hopfens mit Falschem Mehltau (Peronospora) stellen ein großes Problem dar. Umso wertvoller sind tolerante Sorten. Ein neuartiges Blatt-Testsystem, das an der LfL entwickelt wird, erlaubt die Abschätzung der Peronospora-Toleranz von Hopfenzuchtmaterial und beschleunigt so die Resistenzzüchtung.  Mehr

Meristemkulturen zur Eliminierung von Viren: schnellere Bereitstellung von virusfreiem Pflanzmaterial

Virusfreies Pflanzmaterial ist seit Jahren als Teil der Qualitätsoffensive bei Hopfen von großer Bedeutung. Die Ergebnisse aus dem Virus- und Viroid-Monitoring der deutschen Hopfenbauregionen und der Hüller Zuchtgärten (Seigner et al., 2014) lassen erkennen, wie wichtig die Meristemkultur für die Bereitstellung von gesundem Pflanzmaterial ist. Dies gilt sowohl für die deutschen Hopfenpflanzer wie auch für die Hüller Züchtung selbst.  Mehr

Gesundes Zuchtmaterial und Pflanzgut

Gesundes Zucht- und Pflanzmaterial ist die Basis für Qualitätshopfen, der von den deutschen Hopfenpflanzern produziert wird. Um sicherzustellen, dass die Hüller Zuchtstämme und Sorten frei von gefährlichen Krankheitserregern sind, werden einige entscheidende Maßnahmen ergriffen.

Monitoring von gefährlichen Virus- und Viroidinfektionen von Hopfen in Deutschland

Optimaler Erntezeitpunkt für verschiedene Sorten

Körbchen mit Hopfendolden
Die Wahl des richtigen Erntezeitpunktes entscheidet in jedem Jahr über Ertrag, Alphasäurengehalt und Aromaausprägung einer Sorte.
Der richtige Erntetermin, zu dem bestmöglicher Ertrag und Alphasäurengehalt sowie ausgeprägtes Aroma erreicht werden, ist bei jeder Hopfensorte zu unterschiedlichen Zeiten zwischen Ende August bis Mitte/Ende September. Witterung, Schnittzeitpunkt des Hopfens im Frühjahr, Standortfaktoren wie Bodenbeschaffenheit, Lage und Exposition beeinflussen darüber hinaus diesen Erntetermin. Da die Erntezeit alle wichtigen Qualitätsparameter wie Ertrag, Alphasäurengehalt, Aroma, äußere Qualität, Wuchskraft und Vitalität der Pflanze im nächsten Jahr entscheidend beeinflusst, ist es immens wichtig, jedes Jahr den optimalen Erntezeitpunkt zu nutzen.

Genomanalyse bei Hopfen

Seit 1995 wird an der LfL, Hopfenforschungszentrum Hüll, das Erbmaterial des Hopfens erforscht. Erkenntnisse und Ergebnisse aus diesen Arbeiten erweisen sich als außerordentlich wichtig. So unterstützt die Genomanalyse seit einigen Jahren die klassische Kreuzungszüchtung bei der Entwicklung von Qualitätshopfen.

Schwerpunkte der genomanalytischen Arbeiten bei Hopfen sind: Nutzung des genetischen Fingerabdrucks zur Identifizierung von Hopfensorten im Rahmen der Qualitätssicherung.