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Pflanzenbausysteme für die Biogasproduktion in Bayern
- Projektleitung:
- Projektbearbeitung:
- genehmigte Laufzeit: 2007-2011
- Kostenträger:
- StMELF
- Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
- Kooperation:
- LfL
- Arbeitsschwerpunkt "Biogas"
- TFZ
- Technologie- und Förderzentrum
- ALF
- Amt für Landwirtschaft und Forsten Ansbach
Zielsetzung
Der noch junge Produktionszweig "Biogas" eröffnet attraktive Einkommensmöglichkeiten, stellt aber gleichzeitig den Pflanzenbau vor neue Herausforderungen. Um Methan wirtschaftlich und umweltverträglich zu produzieren, müssen standortangepasste Fruchtfolgen entwickelt und optimiert werden. Produktionsziel ist die kostengünstige Erzeugung silierfähiger Substrate mit einer hohen Methanausbeute und einem hohen Methanertrag je Hektar. Daraus ergibt sich eine Fülle offener Fragen, die aktuell in verschiedenen landwirtschaftlichen Forschungseinrichtungen Deutschlands intensiv bearbeitet werden. Die bereits vorliegenden Ergebnisse liefern für die bayerische Landwirtschaft wertvolle Rahmeninformationen.
Ziel des Vorhabens ist es, mit eigenen Feldversuchen fundierte Beratungsaussagen zu Biogasfruchtfolgen, angepasst an die Vielfalt der bayerischen Erzeugungsgebiete und Betriebsstrukturen, zu erarbeiten.
Beginnend in 2007 wird an drei Standorten (Ansbach, Freising, Straubing) die Leistungsfähigkeit beispielhafter Fruchtfolgeausschnitte in Parzellenversuche geprüft. Im Mittelpunkt steht der Anbau unterschiedlicher Getreidearten zur Nutzung als Ganzpflanzensilage, kombiniert mit einer Vielzahl von Zweitfrüchten. Diese sogenannten Zweikulturnutzungssysteme werden mit herkömmlichem Energiemais verglichen. Auch Untersaaten und Winterzwischenfrüchte kommen zum Anbau. Neben der Ertragsleistung wird von ausgewählten Fruchtfolgegliedern auch die spezifische Methanausbeute bestimmt. Über die Berechnung von Stickstoffbilanzen lassen sich Anhaltspunkte zur Umweltverträglichkeit der verschiedenen Systeme ableiten.
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November 2008
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung
Tel.: 08161/71-3637 • Fax: 08161/71-4102
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