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Landessortenversuch Winterroggen
Nach ersten bayerischen Ergebnissen verfehlte der Roggen heuer mit einem mittleren Ertrag von knapp 42 dt/ha das Vorjahresergebnis um fast 2 dt/ha. Das langfristige Mittel von 51 dt/ha wird mit einem Ertragsverlust von 18 % jedoch deutlich unterschritten.
Der Roggen, bevorzugt auf leichten Standorten angebaut - der schon letztes Jahr aufgrund der extremen Witterungsverhältnissen deutliche Ertragseinbußen hinnehmen musste - reagierte auch heuer besonders auf diesen Standorten mit mangelnder Wassernachlieferungsfähigkeit auf die starke, lang andauernde Trockenheit im Frühjahr sehr empfindlich.
Die Anbaufläche ging sowohl im Bundesgebiet (615000 ha) als auch in Bayern (39000 ha) im Vergleich zum Vorjahr um rund 2% zurück.
Auch wenn das Druschergebnis in den bayerischen Landessortenversuchen (LSV) Ernte 2011 das Vorjahresergebnis um 2 dt/ha übertrifft, liegt es langfristig gesehen mit durchschnittlich 83 dt/ha genau im Mittel.
Heuer wurden 7 Roggensorten an 6 Standorten in zwei Intensitätsstufen geprüft, wobei alle Versuche wertbare Ergebnisse lieferten. Der Vergleich der extensiven und intensiven Bestandesführung zeigt, dass der zusätzliche Mitteleinsatz mit fast 7 dt/ha Mehrertrag unter dem Strich wieder lohnend war.
Kornerträge Winterroggen 2011
Sortenbeschreibung Winterroggen 2011
Sortenempfehlung Winterroggen 2011/2012
Faktorieller Sortenversuch Winterroggen 2011
August 2011
Ulrike Nickl
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung
Tel.: 08161/71-3637 • Fax: 08161/71-4102
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