Rind

Kälber, Milchkühe oder Mastbullen z.B. stellen unterschiedliche Anforderungen an ihre Futterzusammensetzung, die in der Fütterung berücksichtigt werden müssen. Grundlage dafür ist die Kenntnis über den Bedarf und die Besonderheiten in den einzelnen Entwicklungs- und Laktationsstufen. In den Themenrubriken sind Informationen rund um die einzelnen Gruppen gesammelt.

Kälber- und Jungviehaufzucht

Kälber im Stroh

Die Weichen für die spätere Milch- oder Fleischleistung werden schon in der Kälberaufzucht gestellt. Sie bildet die Basis für eine leistungs- und wirtschaftlich orientierte Rindermast und Milchviehhaltung. Untersuchungen zur Fütterungsintensität in der Jungrinderaufzucht sind daher unerlässlich. Für Milchviehbetriebe ist eine kontinuierliche Ergänzung mit gut entwickelten und leistungsfähigen Färsen zur Bestandsergänzung notwendig.  Mehr

Milchvieh

Kühe am Fressgitter

Eine gezielte Fütterungsstrategie zur Optimierung und Ergänzung der betriebseigenen Futtermittel ist unverzichtbar, denn die Ausgestaltung der Fütterung beeinflusst die Kosten und die Leistungen in der Milchviehhaltung maßgeblich. Untersuchungen zur Michviehfütterung allgemein, Eiweißversorgung, Futteraufnahme, dem in der Regel im eigenen Betrieb erzeugten Grobfutter und zu Fütterungsstrategien sind ebenso Forschungsgegenstand unseres Instituts wie die Milchviehfütterung im Ökolandbau.  Mehr

Fresseraufzucht

Fresserkälber im Stall

Kaufen Sie meist männliche Kälber in einem Alter von etwa 5-6 Wochen und 80-90 kg Gewicht zu und mästen diese, so ist die Rede von Fresseraufzucht. Fresser sind Kälber mit einem Lebendgewicht von 200–250 kg, die entwöhnt sind und mit hofeigenem Grobfutter weitergemästet werden können. Wenn die Kälber zu Ihnen kommen sind sie an die Tränke, an Grobfutter aber nur bedingt gewöhnt. Daher ist die folgende Aufzuchtperiode von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung der Kälber.  Mehr

Bullenmast

Bullenstall mit Vorrichtung zur Einzeltierfütterung von Mastbullen

In Bayern werden derzeit etwa 390.000 Mastbullen erzeugt, damit ist die Bullenmast ein bedeutender Wirtschaftszweig. Qualitätsanforderungen und ökonomische Zwänge erfordern eine exakte und systematische Produktionstechnik. Verluste und frühzeitige Abgänge sind möglichst gering zu halten. In der Rindermast ist es wichtig, mit einem definierten Aufwand eine hohe Leistung zu erreichen. Das Institut für Tierernährung gibt Hinweise, wie sich unterschiedliche Futterkomponenten auf das Leistungsniveau in der Bullenmast auswirken.  Mehr

Fütterung von Mutterkühen, Mastochsen und Mastfärsen

Mutterkuh mit Kalb

Die Mutterkuhhaltung rückt stärker in den Fokus. Der Rückgang des Kälberaufkommens in der Milchviehhaltung und freie Grünlandflächen tragen zu dieser Entwicklung bei. Um bei der Mutterkuhhaltung erfolgreich zu sein, ist eine klare Fütterungsstrategie vonnöten, denn die Ausgestaltung von Futter und Fütterung ist für die Kosten und die Leistung in der Mutterkuhhaltung von erheblichem Einfluss. Eine konkrete Zielformulierung ist unumgänglich.  Mehr

Futtermittel

Rapspresse mit Rapskuchen

Die mit den verabreichten Futtermitteln aufgenommenen Nährstoffe stellen die Grundlage für eine erfolgreiche Fütterung dar. Genaue Informationen über die Inhaltsstoffe und Eigenschaften von Futtermitteln sind nötig, um eine passende Ration zusammenzustellen, denn kein einzelnes Futtermittel kann den Bedarf an Nährstoffen vollständig abdecken. Das Institut für Tierernährung bietet Wissenswertes über bestimmte Futtermittelgruppen sowie eine Zusammenstellung an Merkblättern zu den häufigsten Einzelfuttermitteln.  Mehr

Futter: Rationsplanung und -berechnung

Zifo2-Symbol

Voraussetzung für eine bedarfsgerechte Versorgung der Rinder und einen optimalen Einsatz von Ressourcen ist eine möglichst genaue Abschätzung der Qualität und Menge der vorgelegten Futtermittel. Das Zielwert-Futter-Optimierungs-System Zifo2 ist ein geeignetes Hilfsmittel dazu.  Mehr