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fressende Rinder auf Weide

Rind

Das Institut für Tierzucht entwickelt praxisreife Verfahren zur Erzielung von genetischem Fortschritt in der bayerischen Rinderzucht. Dazu werden intensive Arbeiten auf den Gebieten Leistungsprüfung, Zuchtwertschätzung, Molekulargenetik, Biotechnik, genetische Ressourcen und der Gestaltung von Zuchtprogrammen durchgeführt.

Zuchtwertschätzung

Nachhaltigkeit
OptiBull-Öko - erstes Anpaarungsprogramm für ökologische Milchviehbetriebe

Zwei Personen begutachten eine Kuh

Foto: LKV Bayern

Opti-Bull-Öko ist das erste Anpaarungsprogramm für ökologisch wirtschaftende Milchviehbetriebe. Mit dem Programm kann die Bullenauswahl zeitsparend und optimiert durchgeführt werden.  Mehr

Hornloszucht

Zucht auf Hornlosigkeit beim Fleckvieh

Drei Rinder der Rasse Fleckvieh

Welche Vorteile bieten hornlose Rinder? Hier finden Sie umfassende Informationen über die Motivation zur Züchtung hornloser Rinder, die historische Entwicklung, die Vererbung, die Kennzeichnung sowie die verfügbaren Besamungsbullen an bayerischen Stationen.  Mehr

Genetische Besonderheiten und Erbfehler

Tierwohl
Braunvieh Haplotyp 2 (BH2) beim Fleckvieh

Grafik einer DNA-Doppelhelix

Foto: Wikimedia Commons

Durch vorliegende Genotypen- und Sequenzdaten konnte der seit September 2013 bei der Rasse Braunvieh veröffentlichte „Haplotyp 2“ auch in der Fleckviehpopulation nachgewiesen werden. Dieser Chromosomenabschnitt verursacht bei homozygotem Vorliegen in der Rasse Fleckvieh ähnliche Symptome wie bereits beim Braunvieh beschrieben. Die Kenntnis von BH2 ermöglicht es nun, Aufzuchtraten beim Fleckvieh zu verbessern.  Mehr

Tierwohl
Kälbermonitoring Bayern

Gesunde und frohwüchsige Kälber aus der Gruber Milchviehherde

Gesunde Kälber sind die zukünftigen Milchkühe für jeden Betrieb. In der Praxis kommt es aber immer wieder zu Missbildungen oder Totgeburten, die sowohl Umwelt- als auch erbliche Ursachen haben können. In Zusammenarbeit mit dem TGD Bayern e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Besamungsstationen können solche Kälber zur kostenlosen Untersuchung angemeldet werden.  Mehr

Tierwohl
Fleckvieh Haplotyp 4 (FH4)

DNA-Doppelhelix  (Foto: Wikimedia Commons)

(Foto: Wikimedia Commons)

Die Verfügbarkeit von umfangreichen Genotypendaten eröffnet neue Möglichkeiten zur Identifikation von unerwünschten Ausprägungen. Beim Fleckvieh wurde mit dem "Haplotyp 4" ein Chromosomenabschnitt identifiziert, der die Non Return Rate bei Risikopaarungen beeinflusst. Der entwickelte Haplotypentest wird bei allen genotypisierten Tieren im Routineverfahren zur genomischen Selektion durchgeführt.  Mehr

Thrombopathie (TP) beim Fleckvieh

Kalb im Stroh liegend

Die Thrombopathie beschreibt eine Störung der Blutgerinnung. Die dafür verantwortliche Mutation konnte dank intensiver Forschungsarbeiten aufgedeckt werden. Tiere, die die Mutation sowohl von Vater und Mutter weitergegeben bekommen leiden an einer Blutgerinnungsstörung. Mit den entwickelten Haplotypen- und Mutationstestverfahren können Anlageträger identifiziert werden.  Mehr

ZinkDefizienzLike-Syndrom (ZDL) beim Fleckvieh

Kalb mit typische Hautveränderung im Endstadium

Das ZinkDefizienzLike-Syndrom beschreibt das Krankheitsbild von Kälbern in sehr schlechtem Allgemeinzustand mit entzündlichen Hautveränderungen. Die zugrundeliegende Mutation konnte lokalisiert werden und Anlageträger können mittels eines Mutationstests identifiziert werden. Hierdurch ist es möglich die verantwortliche Mutation beim Selektionsgeschehen in der Population direkt zu berücksichtigen.
  Mehr

Braunvieh Haplotyp 2 (BH2)

Die modernen Labor- und Statistikmethoden der genomischen Selektion erlauben seit einigen Jahren, die Zuchtwerte bereits bei jungen Kälbern genauer vorher zu sagen. Die wertvollen Daten werden für weitere Anwendungen genutzt. Bereits vor zwei Jahren fanden amerikanische Forscher heraus, dass es Gen- oder Haplotypenkombinationen gibt, die nicht reinerbig (homozygot) vorkommen.   Mehr

Weitere Beiträge

Fleckvieh Haplotyp 2 (FH2)

Rind mit Kalb im Stall

Es ist in sehr kurzer Zeit gelungen, jenen Bereich im Rindergenom zu lokalisieren, der direkt mit dem Erscheinungsbild "Minderwuchs“ in Verbindung steht.Der deutliche Minderwuchs wird erst nach dem Absetzen der Milch auffällig, Geburtsgewicht und Frühentwicklung sind weitgehend normal.   Mehr

Zwergwuchs beim Fleckvieh

Eines der beiden Zwergwuchskälber

Basierend auf den Genotypen des gemeinsamen Genotypen-Pools der genomischen Zuchtwertschätzung Deutschland-Österreich konnte ein Bereich im Rindergenom identifiziert werden, der direkt mit dem schon seit langer Zeit bekannten Phänotyp "Zwergwuchs" beim Fleckvieh in Verbindung steht.   Mehr

Spinnengliedrigkeit beim Fleckvieh (Arachnomelie-Syndrom)

Neugeborenes Kalb mit Spinnengliedrigkeit

Die Spinnengliedrigkeit ist eine genetisch bedingte Knochenbildungsstörung beim Rind. Betroffene Kälber werden tot geboren oder sterben kurz nach der Geburt. Charakteristisch für die "Spinnengliedrigkeit“ sind dünne Röhrenknochen und steife, oft verdrehte Fesselgelenke. Kann ein Gentest Abhilfe schaffen?  Mehr