Historie Pfrentsch, Außenstandort LVFZ Almesbach

Luftbild Pfrentsch
  • 1362 ließ Kaiser Karl IV. im Tal der Pfreimd durch einen Dammbau beim Dorf Pfrentsch einen großen Weiher anlegen. Im Mittelalter war der Pfrentschweiher mit mehreren kleinen Inseln ca.1400 Tagwerk groß. Sinn der Anlage war die Fischzucht und vor allem die ständige Wasserversorgung der flussabwärts gelegenen Glasschleifen und Hammerwerke.
  • 1810 Anordnung der Trockenlegung der Fischzucht wegen massiver Fischräuberei der Anwohner, wurde 1840 vollzogen
  • 1853 Errichtung der ersten Wiesenbauschule
  • 1923 Gründung einer Außenstelle der Landesanstalt für Moorwirtschaft
  • 1940 Bau eines Milchviehstall und einiger Landarbeiterhäuser für Betriebsangehörige
  • In den 50er und 60er Jahren wurden große Flächenanteile für das Naturschutzgebiet "Oberer Pfrentschweiher" und die Ansiedlung von Heimatvertriebenen abgegeben.
  • 1969 Eingliederung des Versuchsgutes Pfrentsch in die damalige Lehr- und Versuchsanstalt. Almesbach. Seitdem werden die Flächen zur Aufzucht von Jungrindern aus Almesbach genutzt.
  • 2001 wurde eine kleine Mutterkuhherde mit der Rasse "Rotvieh" und zwei Jahre später mit genetisch hornlosen Fleckvieh aufgebaut.
  • 2006 Aufbau und Inbetriebnahme eines 44 ha großen Wildgeheges für Lehr- und Versuchszwecke
  • 2016 Fertigstellung Neubau Jungviehstall

Rothirsche ruhen

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