Energiekonzept – Schritt 1
Hackschnitzelheizung

Erster Schritt der Energiewende: Wärme als größter Energieanteil wird regenerativ erzeugt

Holz ist ein altbewährter Brennstoff zur Wärmeerzeugung. Die Ofentechnik wurde in den zurückliegenden Jahrzehnten ständig verbessert. Im Bereich der Hackschnitzelanlagen erlaubt der technische Fortschritt einen Automatisierungsgrad, wie er vorher nur bei Heizöl- oder Gasheizungen möglich war.
Nachdem die Wärme mit 50 % den Hauptanteil am Almesbacher Gesamtenergiebedarf ausmacht, wurde hier mit dem Umbau auf regenerative Energie begonnen.
Im Jahr 2006 wurde in Almesbach eine Hackschnitzelheizung mit 300 KW installiert und im Herbst in Betrieb genommen. Sie ersetzte die vorher eingebaute Ölheizung mit einer Leistung von 780 KW, die die vorgeschriebenen Grenzwerte nicht mehr einhalten konnte.
Der Verbrauch an Heizöl lag im Mittel der Jahre bei 65.000 Liter Heizöl pro Jahr. Mit der Nutzung der Hackschnitzelheizung ist der Anteil der regenerativen Energie im Bereich der Wärme bei 100 %. Die Unabhängigkeit von fossiler Energie ist hier also erreicht.
Häckseln

Häckseln

Hackschnitzel

Hackschnitzel

Hackschnitzelheizung

Hackschnitzelheizung

Stockerkanal mit Brennraum

Stockerkanal mit Brennraum

Projektziele

  • Untersuchung des Verhaltens der Heizanlage bei verschiedenen Hackschnitzelqualitäten
  • Allgemeine Erprobung der Zuverlässigkeit der technischen Anlagen
  • Senkung der Heizkosten
  • Reduzierung des Schadstoffausstoßes
  • Generierung von Wirtschaftskraft in der Region