Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Geflügel- und Kleintierhaltung Kitzingen

Mastküken

Wirtschaftsgeflügelhaltung

Geflügelfleisch und Eierkonsum erfreuen sich weltweit steigender Nachfrage. Diese hochwertigen Lebensmittel lassen sich ökonomisch günstig (sehr gute Futterverwertung) produzieren und unterliegen keiner religiösen Verzehrseinschränkungen. In Deutschland spielt neben dem Preis und der Qualität von Nahrungsmitteln zunehmend auch Fragen wie "Animal Welfare", Medikamenteneinsatz und Nachhaltigkeit der tierischen Veredelung eine große Rolle beim Kaufentscheid.
Deutschland war mit der Abschaffung der Käfighaltung der Vorreiter im Tierschutz bei der Legehennenhaltung und richtet den Fokus bei der Geflügelfleischerzeugung in Zukunft auf regionale Erzeugung nach Tierschutzlabel Richtlinien. Auf diesem Weg soll die Nachfrage nach deutschen Geflügelprodukten stabilisiert und höhere Erlöse für die Landwirte generiert werden.

Im Fokus

Ausbildung zur Tierwirtin, zum Tierwirt Fachrichtung Geflügelhaltung

Frau hält eine Huhn

Eine Tierwirtin, ein Tierwirt der Fachrichtung Geflügelhaltung arbeitet in einem landwirtschaftlichen Geflügelzuchtbetrieb oder in einem Betrieb der Geflügelhaltung, also z. B. in Brütereien, der Junghennenaufzucht oder der Eiererzeugung. Überbetriebliche Ausbildungslehrgänge am Fachzentrum für Geflügel in Kitzingen komplettieren die praktische Ausbildung auf dem Betrieb und die fachtheoretische Bildung in der Berufsschule.   Mehr

Fortbildung zur Tierwirtschaftsmeisterin, zum Tierwirtschaftsmeister

Zweinutzungshühner - Leistung und Wirtschaftlichkeit der männlichen und weiblichen Tiere

Hühner auf der Weide

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Zucht auf bestimmte Leistungsmerkmale zwei Linien aus dem einstigen Haushuhn hervorgebracht, das Masthähnchen und die Legehenne. Während beim Masthähnchen beide Geschlechter gemästet werden, wird bei der Legehenne das männliche Tier, da es keinen ausreichenden Fleischansatz zeigt, am ersten Lebenstag getötet. Alternativen für dieses ethisch kaum akzeptierte Vorgehen werden bereits seit Jahren gesucht. Ein Ansatz zur Lösung dieses Problems ist das Zweinutzungshuhn.  

Leistungsprüfung von Zweinutzungshühnern

Wirtschaftlichkeit von Zweinutzungshühnern

Strategien zur Reduktion des Einsatzes von importierten Sojaprodukten in der Legehennenfütterung

Legehennen

Sojaextraktionsschrot ist die Hauptproteinquelle in der Legehennenfütterung, muss allerdings zu sehr hohen Anteilen importiert werden. Heimische Proteinquellen werden bislang in der konventionellen Fütterung oftmals nur zu geringen Anteilen auf Grund antinutritiver Eigenschaften, eines ungünstigen Aminosäurenmusters oder geringer Verfügbarkeiten am Markt eingesetzt.   Mehr

Publikationen