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Weißes Bergschaf
Rassebeschrieb
Mittelgroßes bis großes weißes Schaf, schmaler, unbehornter und ramsnasiger Kopf mit langen, breiten und hängenden Ohren. Die grobe Wolle (Schlichthaare im C-D Charakter) bietet dem Schaf auch im Hochgebirge einen guten Schutz vor Wärme und Nässe. Die Wolle wird auch durch starke Niederschläge nicht beeinflusst
Herkunft
Wurde aus den Bergschafrassen der Alpenländer in Bayern gezüchtet und geht ursprünglich auf das Zaupel- bzw. auf das Steinschaf und auf das norditalienische Bergamaskerschaf zurück.
Eigenschaften
Harte Klauen, Trittfestigkeit, Schwindelfreiheit, Frühreife, hohe Fruchtbarkeit und asaisonales Brunstverhalten, beste Muttereigenschaften, extreme Langlebigkeit.
Verbreitung Bestand
Bayerisches Alpen- und Voralpenland und hier insbesondere im Werdenfelser-Land
Bestand in Bayern: ca. 1.100 Mutterschafe in Zuchtbetrieben, zusätzlich die Tiere aus der Landeszucht
Gefährdungsgrad: II stark gefährdet
Januar 2006
Josef Mayr
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Pferdehaltung Haupt- und Landgestüt Schwaiganger
Tel.: 08841/6136-0 • Fax: 08841/6136-66
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