Pressemitteilungen 2017

August

07. 08. 2017 Regenwürmer, Spürnasen, Tüftler und Gourmetgras – LfL zeigt in Filmen Blick hinter die Kulissen

„Lebendig-innovativ: LfL bewegt Landwirtschaft“ unter diesem Titel hat die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Kooperation mit Studentinnen und Studenten der Hochschule Ansbach insgesamt 18 Aufgaben und Themen in Filmen aufgegriffen und erlebbar gemacht. Wie erkennt man fruchtbaren Boden und was trägt die angewandte Forschung zum regen Bodenleben bei? Was genau ist Hoheitsvollzug und warum ist der besondere Spürsinn von LfL-Diensthunden wie Yoda hier gefragt? Wie kann einfaches, grünes Gras zum Gourmet-Gras werden?  Mehr

02. 08. 2017 Die Biergartenspezialität Obazda mit Herkunftsschutz gezielt vermarkten

Seit 2015 ist die Käsezubereitung „Obazda/Obatzter“ europaweit als Geografische Angabe geschützt (g.g.A.). Die bayerischen Gastwirte sind durch aktuelle Schlagzeilen wie „EU-Verbot für Obatzten“ stark verunsichert. Jeder Gastronom in Bayern kann diese geschützte Spezialität herstellen, wenn die hinterlegte Produktbeschreibung, die sogenannte Spezifikation, als Rahmenrezeptur eingehalten wird. Zur Überwachung der Herstellung muss sich jeder Gastwirt, der Obazdn selbst herstellt, einem Kontrollsystem unterstellen. Auch Bayerns Gastwirte können die berühmte Biergartenspezialität jetzt als geschützte geografische Angabe (g.g.A.) mit dem entsprechenden EU-Siegel kennzeichnen und in ihrem Sinne vermarkten.  Mehr

Juli

27. 07. 2017 EU-Projekt GenTORE mit Beteiligung der LfL bewilligt

Die landwirtschaftliche Tierhaltung steht vor großen Herausforderungen. Gesellschaft und Politik drängen auf naturnähere Haltungsverfahren, gleichzeitig ändern sich Umweltbedingungen, vor allem durch den Klimawandel. Das Projekt GenTORE – das Kürzel steht für „Genomic Tools to Optimize Resilience and Efficiency in European Cattle“ – leistet einen Beitrag, die Nachhaltigkeit in der Rinderhaltung zu erhöhen. GenTORE untersucht, wie die Rinder haltenden Betriebe auf veränderte Umweltbedingungen reagieren können. GenTORE hat sich zum Ziel gesetzt, den Tierhaltern die züchterischen Werkzeuge zur Verbesserung von Resilienz und Effizienz an die Hand zu geben. Resilienz ist die Fähigkeit eines Tieres, auf eine umweltbedingte Störung so zu reagieren, dass keine nachhaltige Beeinträchtigung von Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit eintritt. Diese wichtige Eigenschaft wird derzeit in Europa weder flächendeckend erfasst noch züchterisch bearbeitet. 21 Partner aus Forschung und Industrie aus zehn europäischen Ländern wirken bei GenTORE mit. Deutschland wird durch die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) vertreten.  Mehr

24. 07. 2017 Vielfältige Kulturlandschaft für Wildtier und Mensch - erster niederbayerischer Wildlebensraumtag in Aiterhofen

Am Wochenende fand in Aiterhofen der erste niederbayerische Wildlebensraumtag statt. Unter dem Motto „Vielfältige Kulturlandschaft für Wildtier und Mensch“ veranschaulichten Experten der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), des Landwirtschaftsamtes und des Netzwerkes Blühende Landschaft in Vorträgen und Exkursionen, wie der heimischen Tierwelt Lebensraum und Nahrungsangebote eröffnet werden können. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um Blühflächen, Brachen und Altgrasstreifen ebenso kennen zu lernen wie die kleinen Dinge - vom Lesesteinhaufen bis zum bloßen Sandhügel.  Mehr

19. 07. 2017 Biogas und Biodiversität – geht das?!

Pflanzen, die für die Biogassubstratproduktion bestimmt sind, können die Landschaft und die Artenvielfalt bereichern, das zeigt eindrucksvoll die Landwirtschaftliche Lehranstalt in Bayreuth. Hier befindet sich eines von insgesamt neun Informations- und Demonstrationszentren für den Energiepflanzenanbau in Bayern mit über 30 Parzellen unterschiedlicher Energiepflanzen. Wissenschaftler der Bayerischen Landesanstalten für Landwirtschaft (LfL), für Weinbau und Gartenbau (LWG) sowie des Technologie- und Förderzentrum Straubing (TFZ) präsentierten vergangenen Donnerstag unterschiedliche Energiepflanzen im Rahmen einer Felderbegehung. Dabei stießen gerade neue und wiederentdeckte Energiepflanzen auf besonderes Interesse. Diverse Wildpflanzenmischungen bieten sich für die energetische Nutzung an und stellen zugleich für Bienen und andere Insekten ein reichhaltiges Blühangebot dar, sind sogar Lebensraum für viele Wildtiere.  Mehr

05. 07. 2017 Ursachen für Nitratbelastung identifiziert

Bei einer angepassten Düngepraxis kann das Grundwasser auch in einem intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebiet in einen guten Zustand nach Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gebracht werden. Dies ist das Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsvorhabens des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU), der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und der Technischen Universität München (TUM). Auslöser für das Forschungsprojekt waren die seit Jahren steigenden Nitratwerte im Grundwasser in den Gebieten Hohenthann, Pfeffenhausen und Rottenburg a.d. Laaber. Mit Nährstoffanalysen der eingesetzten Wirtschaftsdünger, modernen Düngesystemen, dem Anbau von stickstoffzehrenden Zwischenfrüchten und einem verbesserten Güllemanagement kann der Nitrateintrag in das Grundwasser deutlich reduziert werden. Güllegaben am Ende der Vegetationsperiode erwiesen sich als ineffizient. Weiter ist in Betrieben mit hohem Gülleanfall eine verstärkte Abgabe von Wirtschaftsdünger an viehlose Betriebe erforderlich. Besonders effektiv ist die einzelbetriebliche Wasserschutzberatung vor Ort. Diese wird auch im Rahmen der geplanten Fortführung des Projekts zusammen mit ergänzenden Untersuchungen und umsetzungsbegleitenden Maßnahmen fortgeführt.  Mehr

04. 07. 2017 Feldtafel in Berching für artenreichen Siegeracker des Ackerwildkraut-Wettbewerbs

Der Ackerwildkraut-Wettbewerb fand 2016 zum zweiten Mal statt, damals im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Der erste Preis in der Kategorie Ökolandbau ging an Josef Hollweck aus Berching. Auf seinem Acker, der 2016 innerhalb seiner Fruchtfolge brach lag, konnte die Jury 75 verschiedene Ackerwildpflanzenarten, wie z. B. Sommer-Adonisröschen, Acker-Rittersporn, Frauenspiegel und Acker-Zahntrost nachweisen. Josef Hollweck bewirtschaftet die Fläche, die er von der Gemeinde Berching gepachtet hat, nach Vorgaben des Vertragsnaturschutzprogramms. „Auf diesem Acker steht nicht der Ertrag, sondern der Erhalt der Artenvielfalt im Vordergrund“, so Hollweck. Nun wird sein Einsatz durch eine Feldtafel noch einmal besonders hervorgehoben. Die Tafel weist Spaziergänger und Reiter auf die besondere Bedeutung dieses Ackers für die Artenvielfalt hin. Denn je mehr Pflanzenarten in der Agrarlandschaft blühen, desto mehr Tiere, wie z. B. Honig- und Wildbienen, finden hier Nahrung und Lebensraum.  Mehr

04. 07. 2017 Intelligentes Energiekonzept und Energiepflanzenvielfalt am LVFZ Almesbach

Das nachhaltige Energiekonzept des Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum (LVFZ) Almesbach stand Ende Juni zusammen mit vielversprechenden Fruchtfolgen für die Biogasanlage am Tag der Energiepflanzenvielfalt an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) im Mittelpunkt. Welche Pflanzen können für die Erzeugung von Biogas eingesetzt werden? Welche Änderungen bringt das EEG 2017 für die Biogasanlagenbetreiber mit sich? Wie erzeugt man Biogassubstrate möglichst nachhaltig und eignen sich auch pflanzliche Reststoffe für die Vergärung in Biogasanlagen? Almesbach setzt auf ein Zusammenspiel verschiedener erneuerbarer Energiesysteme, um den Eigenbedarf an Strom und Wärme der Forschungseinrichtung zu decken. Neben einer Photovoltaik (PV)-Anlage erzeugt eine Güllekleinanlage Strom und Wärme. Den überschüssigen Strom aus der PV-Anlage speichert ein Batteriespeichersystem, der Fuhrpark der Forschungseinrichtung hat sich schon angepasst und es gibt erste Elektrofahrzeuge. „Eine runde Sache“, fasst Josef Konrad, der Leiter des LVFZ Almesbach zusammen.  Mehr

04. 07. 2017 Energiepflanzen und Heilkräuter vom Acker – Gemeinsam mit Experten Vielfalt kennenlernen

Sida, Durchwachsene Silphie oder Triterbse, so heißen nur ein paar der noch eher unbekannten Energiepflanzen, die bereits seit 2013 im niederbayrischen Schambach bei Rotthalmünster in Versuchen zu sehen sind. Hier ist eines von insgesamt neun Informations- und Demonstrationszentrum für den Energiepflanzenanbau in Bayern. Wissenschaftler der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), der Landesanstalt für Wein und Gartenanbau Veitshöchheim (LWG) sowie des Technologie- und Förderzentrum Straubing (TFZ) präsentierten letzte Woche bei einer Felderbegehung auf der Fläche in Schambach unterschiedliche Ansätze zur Erzeugung von Energiepflanzen für die Vergärung in Biogasanlagen.  Mehr

03. 07. 2017 11. Ökolandbau-Feldtag der LfL in Puch - Bodenfruchtbarkeit unter die Lupe genommen

Vergangenen Freitag lud die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zu ihrem diesjährigen Ökolandbau-Feldtag an der LfL-Versuchsstation Puch bei Mammendorf ein. Der im In- und Ausland bekannte Feldtag zeigte den rund 130 Teilnehmern aktuelle Feldversuche zum ökologischen Landbau, beispielsweise Ergebnisse eines langjährigen Dauerversuchs zur Frage Bodenbearbeitung mit oder ohne Pflug. Die LfL-Institute für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz, für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung sowie für Pflanzenschutz beleuchteten Fragestellungen von allen Seiten, denn neben Boden und Witterung wirken Fruchtfolge, Bodenbearbeitung oder die Maßnahmen der Beikrautregulierung zusammen.  Mehr

03. 07. 2017 Preisträger der BN-LfL-Wiesenmeisterschaft in Stadt und Landkreis München sowie Landkreis Miesbach

Die Gewinner der Wiesenmeisterschaft 2017, einem Gemeinschaftsprojekt von BUND Naturschutz in Bayern (BN) und Bayerischer Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) stehen fest. Sie wurden im Rahmen eines Festaktes in Holzkirchen geehrt und damit ihre Leistungen für den Erhalt artenreicher Wiesen und Weiden gewürdigt.  Mehr

03. 07. 2017 Feierliche Eröffnung des ersten Wildlebensraum-Wanderweges durch Minister Helmut Brunner

Am Freitag, den 30. Juni 2017, eröffnete Landwirtschaftsminister Helmut Brunner bei strahlendem Sonnenschein den ersten Wildlebensraum-Wanderweg Bayerns in Lappersdorf. Rund 120 Besucher, darunter geladene Gäste und Lappersdorfer Bürger, wohnten der von Jagdhornbläsern feierlich umrahmten Veranstaltung bei. Nach einer kleinen Wanderung zu drei ausgewählten Stationen des Wildlebensraum-Wanderweges klang die Veranstaltung mit einem Hoffest bei Familie Renner aus.  Mehr

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