Milchreport Bayern 2016
Ergebnisse der Betriebszweigabrechnung Milchproduktion 2015/16

Titelblatt der Publikation

Das extreme Milchpreistief in der konventionellen Milcherzeugung setzte die Milchviehbetriebe im Wirtschaftsjahr 2015/16 wirtschaftlich enorm unter Druck. Milchpreise von teilweise unter 25 ct/kg brachten vor allem die Betriebe, die erst vor Kurzem investiert hatten, in Finanznöte. Entsprechend stellt die Auswertung des Milchreports 2016 einen langjährigen Tiefpunkt dar. Durchschnittliche Milchpreise von weniger als 33 ct (brutto) im betrachteten Zeitraum waren die Hauptursache für ein Defizit in der Vollkostenrechnung von 8,6 ct/kg. Die zugrundeliegenden Faktorentlohnungen von 17,50 €/AKh für die Arbeit und 4 % für das eingesetzte Kapital wurden nur zur Hälfte erfüllt – die theoretische Entlohnung der Familienarbeitskräfte fiel unter 9 €/AKh. Dabei zeigte sich Bayern in dieser Phase noch überdurchschnittlich stabil im Vergleich zu vielen anderen Regionen Deutschlands und Europas. Der überdurchschnittliche Milchpreis, der hohe Anteil von Zweinutzungsrassen und die überdurchschnittliche Bedeutung anderer Einkommensquellen stabilisierten die Betriebe. (46 Seiten)

Erscheinungsdatum: Dezember 2017

Preis: 10 €

Die Publikation als PDF pdf 1,7 MB

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