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Jahresbericht 2008
Institut für Pflanzenschutz
Liebe Leserinnen und Leser,
mit diesem Jahresbericht wollen wir Ihnen wieder einige Ergebnisse der am Institut für Pflanzenschutz (IPS) der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) bearbeiteten Daueraufgaben und Projekte vorstellen.
Das IPS der LfL ist das Kompetenzzentrum für den Pflanzenschutz in Bayern. Hauptaufgabenbereiche sind die anwendungsorientierte Forschung, die Ausarbeitung von Bera-tungsgrundlagen, der Vollzug des Pflanzenschutzgesetzes und der darauf fußenden Rechtsverordnungen (Hoheitsvollzug), die Aus- und Fortbildung sowie die Politik- und Administrationsberatung.
Der Westliche Maiswurzelbohrer hat sich in Bayern weiter ausgebreitet. Das intensive Monitoringverfahren zum Befallsnachweis sowie die Festlegung und Kommunikation der notwendigen Quarantänemaßnahmen erforderten einen hohen Personaleinsatz und waren nur durch eine abgestimmte arbeitsgruppenübergreifende Zusammenarbeit zu bewältigen. Ein Forschungsprogramm wurde erstellt, um weiteres Wissen zur Bekämpfung des Schädlings zu erarbeiten.
Die Entwicklung von Strategien gegen die Resistenzausbildung von Schaderregern gegen Pflanzenschutzmittel waren Schwerpunkte in verschiedenen Kulturen. Im Gartenbau standen Versuche als Grundlage für Genehmigungen der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in Kleinkulturen und zur Verminderung von Rückständen in Obst und Gemüse im Vordergrund.
Die aus den Daueraufgaben und Projekten gewonnenen Erkenntnisse wurden in etwa 350 Beratungsinformationen (z.B. Fachartikel, Vorträge, Internet-, Intranetbeiträge) veröffentlicht.
Neben den rein fachlichen Aufgaben wurde die Akkreditierung von Diagnoseeinheiten weiter verfolgt und die Teilprivatisierung der Nematodenuntersuchung im Bereich der Pflanzkartoffelvermehrung abgeschlossen. Die Vorarbeiten für ein Internet-basiertes Programm zur Erstellung von Pflanzengesundheitszeugnissen wurden soweit vorangetrieben, dass die Einführung zu Beginn 2009 erfolgen kann.
Die vielfältigen Aufgaben konnten bei anhaltendem Stellenabbau nur durch das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erledigt werden. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich.
Mein besonderer Dank gilt Herrn Dr. P. Büttner, Herrn Dr. W. Kreckl und Frau Dr. L. Seigner für die umfangreichen organisatorischen und redaktionellen Arbeiten an diesem Jahresbericht.
Freising, im Februar 2009
Dr. Helmut Tischner
Direktor an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Pflanzenschutz
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Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Pflanzenschutz
Tel.: 08161/71-5651 • Fax: 08161/71-5735
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