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Jahresbericht 2008

Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung

Collage: Themen 2008

Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

der abrupte Wechsel von Hochstimmung zum Tief auf den Finanz- und den Agrarmärkten hat nicht nur vielen Menschen den Begriff „Volatilität“ nahe gebracht, sondern auch den Wert nachhaltigen Denkens und Handelns wieder neu definiert.

In der Landwirtschaft und besonders im Pflanzenbau ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Faktor. Das bedeutet, nach vorne, in die Zukunft zu schauen und nicht nur die aktuelle Situation im Auge zu haben. Zwar können wichtige betriebswirtschaftliche Kennzahlen nur schwer vorhergesagt werden, unschwer zu erkennen bleibt aber die Notwendigkeit, durch ein Mindestmaß an Fruchtfolge die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten sowie durch den Einsatz gesunder und leistungsfähiger Sorten die Erträge zu stabilisieren und die Kosten zu senken.

Die ausgewogene Nutzung genetischer Ressourcen und wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Pflanzenzüchtung muss die Grundlage für leistungsfähige, regional angepasste Kulturpflanzensorten legen. Nur so kann der langfristig steigenden Nachfrage nach Nahrung und Energie bei gleichzeitig schwieriger werdenden klimatischen Bedingungen mit Erfolg begegnet werden.

Exakte und neutrale Versuchsergebnisse, wissenschaftlich korrekt aufbereitete Fachinformationen und angepasste Strategien sind damit anhaltend gefragt und wichtig. Die neutrale angewandte Forschung für den Pflanzenbau in Bayern und die fachliche Infrastruktur von der Aus- und Weiterbildung bis zum Hoheitsvollzug stellen diese auch künftig sicher.

Mit unserem sechsten Jahresbericht wollen wir deshalb wieder ausgewählte Arbeits- und Projektberichte vorstellen und einen Überblick über unsere vielfältigen Aufgaben und Themen geben. Die Kurzberichte unserer Arbeitsgruppen zeigen die große Themenvielfalt und Fachkompetenz. Das zugrunde liegende Arbeitspensum konnte bei anhaltendem Stellenabbau nur durch ein außergewöhnlich großes Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreicht werden. Dafür danke ich ganz herzlich. Großer Dank gilt auch allen beteiligten Kooperationspartnern und Förderern innerhalb und außerhalb der LfL.

Besonders bedanken möchte ich mich bei Frau Monika Ankner und Herrn Dr. Stefan Seefelder für ihren besonderen Einsatz bei den organisatorischen und redaktionellen Arbeiten an diesem Jahresbericht.
Wenn Sie, liebe Leser, jetzt mehr über die LfL und unsere Arbeit erfahren möchten, besuchen Sie uns doch in Freising, Wolnzach und Hüll oder im Internet unter „www.lfl.bayern.de“!

Dr. Peter Doleschel
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung



Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung
Tel.: 08161/71-3637 • Fax: 08161/71-4102