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Jahresbericht 2008
Institut für Tierzucht
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Vorwort
Das Jahr 2008 war gekennzeichnet von einer weiterhin schwierigen Marktlage bei Schweinen und von einem drastischen Preisrückgang für die Milch. Diese Situation zeigt, dass auch zukünftig das Kostensenkungspotential durch genetischen Fortschritt für die Wirtschaftlichkeit der Produktion eine hohe Bedeutung haben wird.
Die Arbeit des Institutes konnte erfolgreich fortgeführt und ausgebaut werden. Wichtige Projekte wie InfraMAS und MAS-Net konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Damit steht den bayerischen Rinderzüchtern ab dem Jahr 2009 eine markerunterstützte Zuchtwertschätzung für Milchleistungsmerkmale zur Verfügung. Gleichzeitig wurden neue Arbeiten zur Erarbeitung von Zuchtwertschätzverfahren basierend auf SNP-Chips begonnen.
Auch auf anderen Gebieten konnten wir wichtige Projekte abschließen. Insbesondere das Projekt zur Immunkastration von Ebern kann einen wichtigen Beitrag in der gegenwärtigen Diskussion um Alternativen zur herkömmlichen Ferkelkastration leisten.
Ein Projekt zum Monitoring tiergenetischer Ressourcen beim Rind wurde in Zusammenarbeit mit dem VIT Verden begonnen. Ebenso konnte ein weiteres Forschungsprojekt im Rahmen des Förderprogramms FUGATO+ und ein Projekt zur Erstellung eines Handlungsleitfadens "Nutztierhaltung und Prävention" im Rahmen des bayerischen Wildtiermanagements eingeworben werden.
Einen besonderen Arbeitsschwerpunkt stellte wiederum das Zentrallandwirtschaftsfest dar. Dank des unermüdlichen Einsatzes zahlreicher Institutsmitarbeiter konnte ein reibungsloser Ablauf sichergestellt werden. Die neuen Formen der Kommentierung der Tierschau sind ausnahmslos auf positive Resonanz gestoßen. Der positive Beitrag der Tierschau zum Image der bayerischen Landwirtschaft wurde mehrfach herausgestellt.
Zusätzliche Belastungen sind auf die Mitarbeiter durch die Übertragung der Anerkennungs- und Überwachungsaufgaben nach dem Tierzuchtgesetz zugekommen. Die Einarbeitung ist nach wie vor schwierig, zumal keinerlei zusätzliches Personal zur Erledigung der Aufgaben bereitgestellt wurde. Wir können daraus für unsere Arbeit nur schlussfolgern, dass diese Aufgaben keine hohe Priorität besitzen.
Ich bedanke mich bei allen Mitarbeitern für die hohe Einsatzbereitschaft, die qualifizierte Arbeit und für das gute Betriebsklima, das wir trotz zunehmend schwierigerer Arbeitsbedingungen im Institut pflegen. Teamarbeit und Flexibilität in der Aufgabenerledigung sind Schlüsselfaktoren für unsere erfolgreiche Arbeit.
Mein Dank gilt weiterhin den bäuerlichen Selbsthilfeorganisationen, mit denen wir eng zusammenarbeiten sowie den Drittmittelgebern, namentlich dem StMELF, dem BMBF und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und allen Kooperationspartnern an anderen Forschungseinrichtungen oder Hochschulen.
Dr. Kay-Uwe Götz
Direktor an der LfL
Institut für Tierzucht
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Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Tierzucht
Tel.: 089/99141-100 • Fax: 089/99141-199
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