Arbeitsschwerpunkt
Tierwohl

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hat im Jahr 2012 den Arbeitsschwerpunkt Tierwohl – „Gesunde Tiere für sichere Lebensmittel“ gegründet. Wir wollen damit die Lebensbedingungen der landwirtschaftlichen Nutztiere durch Forschung, Entwicklung und Wissenstransfer auf den Gebieten Gesundheit, Auslebung tiergerechten Verhaltens und Wohlbefinden der Tiere verbessern.

Welchen Fasermix für Ferkel?

Fasermix für Zuchtsauen

Fasermix

In Ferkelerzeugerbetrieben werden häufig Fasermixe bei tragenden Zuchtsauen eingesetzt, um die gesetzlichen Vorgaben zum Rohfasergehalt des Tragefutters einzuhalten. Mittlerweile wird auch im Ferkelfutter ein höherer Rohfasergehalt diskutiert. Eignen sich die für Zuchtsauenfutter konzipierten Fasermixe auch für Ferkel oder sollte im Ferkelfutter auf Produkte mit anderen Komponenten zurückgegriffen werden?  Mehr

Zur Faserversorgung beim Mastschwein

Mastschweine in einer Bucht

Hohe Rohfaseranteile in Mastrationen für Schweine werden positiv für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere erachtet. Versuche mit unterschiedlichen Gehalten an Rohfaser beziehungsweis mit unterschiedlichen Faserträgern liegen für Mastschweine kaum vor. In mehreren Mastversuchen werden deshalb unterschiedliche Faserträger wie Stroh, Weizenkleie und Sonnenblumenextraktionsschrot mit und ohne Enzymzusatz untersucht.  Mehr

Zum Einsatz von Monolaurin beim Ferkel

Frisch abgesetzte Ferkel in einer Bucht

Gebunden an Glycerin wird Laurinsäure, eine Fettsäure mit zwölf Kohlenstoffatomen, als Monolaurin in der Schweinefütterung eingesetzt. Monolaurin werden antibakterielle und antivirale Wirkungen zugeschrieben. In der Praxis wird Monolaurin besonders bei Problemen mit Streptokokken eingesetzt, um den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren. In Fütterungsversuchen soll die Wirkung von Monolaurin auf Leistung und Gesundheit beim Ferkel näher untersucht werden.   Mehr

Luzernecobs als Beifutter oder eingemischt ins Ferkelaufzuchtfutter zur Verminderung von Schwanzbeißen

Ferkel mit unkupierten Schwänzen in einer Bucht mit einem Zusatztrog für Luzernecobs

Die separate Vorlage von faserreichen Futtermitteln beeinträchtigt die Futteraufnahme und Leistung von Ferkeln kaum. Beim Verzicht auf das Kürzen der Schwänze wird durch das zusätzliche Angebot faserreicher Futtermittel von einer positiven Wirkung bezüglich des Schwanzbeißens berichtet. Die separate Vorlage ist jedoch sehr zeit- und arbeitsintensiv. Deshalb wird untersucht, ob ins Ferkelfutter eingemischte Luzernecobs bei nicht schwanzkupierten Ferkeln hinsichtlich Leistung und Beißgeschehen zu vergleichbaren Ergebnissen führen wie die separate Vorlage der Luzernecobs.  Mehr

Maissilage an tragende Zuchtsauen

Mit Maissilage gefütterte tragende Zuchtsauen am Trog

Tragende Sauen müssen täglich mindestens 200 Gramm Rohfaser aufnehmen können beziehungsweise ihr Alleinfutter muss mit mindestens 8 Prozent Rohfaser in der Trockenmasse ausgestattet sein. Dies kann durch teure Fasermixe, die ins Tragefutter eingemischt werden, oder durch das Beifüttern preiswerteren Grobfutters umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang gewinnt die kombinierte Fütterung mit Maissilage bei Zuchtsauen wieder an Bedeutung. Welche Auswirkungen der Einsatz von Maissilage bei tragenden Zuchtsauen auf Futteraufnahme, Lebendmasseentwicklung und Zuchtleistung hat, wurde in einem umfangreichen Fütterungsversuch getestet.  Mehr

Schweinefütterung – Beiträge zur Tiergesundheit und zum Tierwohl

Mit Maissilage gefütterte tragende Zuchtsauen in einem Auslauf

Durch verschiedene Fütterungsmaßnahmen, die in Fütterungsversuchen getestet werden, sowie durch die Entwicklung und Bereitstellung eines Beratungsmoduls soll das Tierwohl bei Schweinen optmiert werden.   Mehr

Einfluss eines Futterzusatzstoffes zur Stressminderung auf Leistung und Caudophagie bei Aufzuchtferkeln

Ferkel mit Schwänzen

Bei nicht schwanzkupierten Ferkeln wird verstärkt Schwanzbeißen beobachtet. Verschiedene Fütterungsmaßnahmen, wie zum Beispiel das Beifüttern von faserreichen Futtermitteln, eignen sich, dieses Fehlverhalten zu reduzieren. Auch verschiedene Futterzusatzstoffe werden angeboten, um Kannibalismus zu einzudämmen. Ob ein Produkt auf Basis von Magnesium und Hopfen hier Abhilfe schaffen kann, zeigt ein Versuch aus Schwarzenau.  Mehr

Stark mit Deoxynivalenol belasteter Körnermais in der Schweinemast

Schwein

Körnermais wird in Bayern mit 50 Prozent und mehr in Rationen für Mastschweine eingesetzt. Leider hatte Mais aus dem Erntejahr 2014 hohe Gehalte an Deoxynivalenol. Ein Fütterungsversuch aus Schwarzenau sollte klären, welche Auswirkungen sich ergeben, wenn mit Deoxynivalenol belastetes Futter an Ferkel eingesetzt wird und welchen Nutzen dabei Zusatzstoffe, sogenannte "Mykotoxinbinder" haben.  Mehr

Stark mit Deoxynivalenol belasteter Körnermais in der Ferkelaufzucht

Stark und wenig mit Deoxynivalenol belastete Maiskörner

Mais aus der Ernte 2014 war oft hoch mit Deoxynivalenol belastet. Für den Einsatz von derart belastetem Futter in der Schweinefütterung gibt es nur Richt- beziehungsweise Orientierungswerte. Ein Fütterungsversuch aus Schwarzenau sollte klären, welche Auswirkungen sich ergeben, wenn mit Deoxynivalenol belastetes Futter an Ferkel eingesetzt wird und welchen Nutzen dabei Zusatzstoffe, sogenannte "Mykotoxinbinder" haben.  Mehr

Ansprechpartner
Institut für Landtechnik und Tierhaltung
Dr. Christina Jais
Prof.-Dürrwaechter-Platz 2
85586 Poing/Grub
Tel.: 089 99141-300
Fax: 089 99141-303
E-Mail: TierundTechnik@LfL.bayern.de