Tag der offenen Tür 2013

Logo zehn Jahre LfL

Sonntag, 23. Juni 2013 von 10:00 - 17:00 Uhr in Freising

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) nutzte das zehnjährige Jubiläum als willkommenen Anlass, ihre Pforten für Verbraucher und Landwirte zu öffnen.
Die Forschungseinrichtung zeigte unter dem Motto "forschen, fördern, bilden", was genau die LfL für ihre Kunden leistet und in welchen Lebensbereichen die Bürger, oft ohne es zu wissen, von der Arbeit der LfL profitieren. Die Besucher erlebten selbst hautnah bei Führungen, Vorführungen, Präsentationen und Mitmachaktionen wofür die LfL steht.

Video zum Tag der offenen Tür


Volltextalternative zum Video "LfL - Tag der offenen Tür 2013"
Der knapp sechsminütige Film zeigt einen Überblick vom Tag der offenen Tür der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft auf dem LfL-Gelände in Freising, der am Sonntag, den 23. Juni 2013 stattfand.
Die ersten Sekunden zeigen verschiedene Impressionen. Der Präsident der LfL, Jakob Opperer ist zu sehen. Darauf folgen das Gelände der LfL, Besucherinnen und Besucher, Kutschfahrten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Kinder, verschiedene Tierarten, landwirtschaftliche Fahrzeuge, Ausstellungsräume und –stände, technische Geräte und Getreidefelder.
Der Film zeigt den Feldgottesdienst zu Beginn der Veranstaltung. Im Anschluss daran strömen die Besucherinnen und Besucher auf das Gelände. Text: „Zum Beispiel auf die Versuchsflächen: Auf diesem großflächigen Areal informierten sich die Gäste über die aktuelle Forschung, sowohl im konventionellen als auch im ökologischen Anbau. LfL-Mitarbeiter standen hier und bei allen anderen Themenbereichen Rede und Antwort für alle Fragen der rund 8.000 Besucher. Der Tag der offenen Tür - ein Tag mit besonderer Bedeutung.“ Jakob Opperer, Präsident der LfL, sagt: „So alle paar Jahre glaube ich ist gut, wenn eine wissenschaftliche Einrichtung ihre Tore öffnet um der Bevölkerung zu zeigen, was denn da geforscht wird und womit wir uns beschäftigen. Und da bietet der Tag der offenen Tür an einem Sonntag, wo die Leute frei haben, wo sie mit der Familie sich auch an so einen Platz wie die Landesanstalt begeben können, eine gute Gelegenheit. Und was uns besonders freut, ist einfach, dass nicht nur Spezialisten und nicht nur Landwirte zum Tag der offenen Tür kommen, sondern dass viele Familien mit Kindern daherkommen. Und ich denke da muss man anfangen, wenn man insgesamt die Wissenschaft in die Mitte der Bevölkerung tragen will.“ Ins Bild kommen Kinder mit verschiedenen Tierarten. Text: „Die Wissenschaft in die Mitte der Bevölkerung zu tragen, das war an diesem Sonntag mehr als gelungen. Vor allem auch im Sinne der Kinder und Eltern, deren Interesse vor allem den zahlreichen Tieren galt.“ Es folgen Interviews mit erwachsenen Besucherinnen und Besuchern und Kindern. Als nächstes werden die Themen Tiere und Tierwohl sowie der Bereich Ökolandbau kurz angesprochen. Umfangreiches Ausstellungsmaterial – Pflanzen und Bioprodukte – unterstreicht die Bedeutung der ökologischen Landwirtschaft. Im Anschluss sind eine Feldvorführung und eine Demonstration von Rollgewächshäusern zu sehen. Text: „Immer ein Höhepunkt war auch diesmal wieder die Feldvorführung modernster Technik, bei der Schlepper, gesteuert von automatischen Lenksystemen per Satellitenortung über das Feld fuhren. Ebenfalls zu besichtigen waren moderne Rollgewächshäuser, die den Regen von den Pflanzen fernhalten und so künstlich Trockenstress erzeugen.“ Es folgt ein Bericht über das Institut für Fischerei in Starnberg, das am Tag der offenen Tür Vorführungen zeigte, wie man Süßwasserfische fachgerecht zerlegt und zubereitet. Text: „Was viele vielleicht nicht wussten, die LfL bietet attraktive Ausbildungsplätze für den landwirtschaftlichen Nachwuchs an. Jede Menge interessante Themen!“. Mehrere Besucherinnen und Besucher werden gefragt, was ihnen am Tag der offenen Tür am besten gefallen hat. Zum Abschluss kommen der Cateringbereich und die Blaskapelle ins Bild. Text: „Ein toller Tag geht allmählich zu Ende und es war wahrlich ein denkwürdiger Tag. Denn die Landesanstalt für Landwirtschaft feierte mit dem Tag der offenen Tür zudem ihren zehnten Geburtstag.“ Es folgt der Abspann: Weitere Video-Podcasts zum „Tag der offenen Tür“ finden Sie hier auf www.lfl.bayen.de

Bildergalerie vom Tag der offenen Tür

  • 10:00 Uhr - Beginn
  • 10:30 Uhr - Feldgottesdienst an der Wachstumsspirale
  • Ab 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr - Die LfL präsentiert Aktuelles, Wissenswertes und Erstaunliches
  • 14:00 Uhr - Feldvorführung: Satellitenortung ermöglicht neue Bestellsysteme; Streifenbearbeitung (strip tillage) und automatische Lenksysteme
  • 17:00 Uhr - Ausklang
  • Bilden an der LfL
  • Flora und Fauna unter dem Mikroskop
  • Kükenschlupf und Kaninchenhaltung
  • Keimende Pflanzen unter die Lupe genommen
  • Tipps und Infos zu Lebensmitteln und Ernährung
  • Pro Gesund beim Rind
  • Pflanzenkrankheiten auf der Spur
  • Moderne Bewässerung, Forschung für den Ressourcenschutz
  • Qualität im Labor untersucht, Führungen durch die LfL-Labore
  • Angeln für Kinder
  • "Fühl"-Quiz
  • Laborerlebnis nicht nur für Kinder
  • Ponyreiten und Kutschenfahrten zum Rollgewächshaus
  • Fische, Küken, Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen erleben und fühlen

Intensive Einblicke in folgende Themen

Ökolandbau

Oeko

Ökologische Lebensmittel erfreuen sich in der Bevölkerung zunehmender Beliebtheit. Bayerische Verbraucher geben jährlich über eine Milliarde Euro für Bio-Lebensmittel aus. Auch wenn heute bereits über 6.500 Betriebe in Bayern ökologisch wirtschaften, müssen dennoch viele Bio-Erzeugnisse aus anderen EU-Ländern und aus der ganzen Welt eingeführt werden. Die LfL unterstützt durch zahlreiche angewandte Forschungsprojekte und durch die Erarbeitung von Beratungsgrundlagen die zügige Entwicklung des ökologischen Landbaus. Zudem stellt sie Verbraucherinformationen zur Bio-Kennzeichnung und zur Verwendung von Biolebensmitteln in der Schulverpflegung und in Großküchen zur Verfügung. Am Tag der offenen Tür gaben wir einen Einblick in unsere Forschung und hielten interessante Informationen zum ökologischen Landbau bereit.   Mehr

Regenerative Energien

Regenerative Energien

Regenerative Energien sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende in Bayern. Wie funktioniert denn eine Biogasanlage nun wirklich? Was genau erzeugen Landwirte als Energiewirte oder wie rechnet sich eine Photovoltaikanlage? Und warum werden an der LfL seit neuestem die Wurzeln von Gerstenpflanzen genau unter die Lupe genommen? Diese Fragen sind nicht nur für Landwirte, sondern auch für Bürger und Verbraucher von Interesse.  Mehr

Tierwohl und Tierschutz

Rind im Stall läuft unter einer Massagebürste hindurch

Beim Thema Tierwohl und Tierschutz gehen Tierhalter und Verbraucher oft von sehr unterschiedlichen Positionen aus. Die Besucher gewannen einen Einblick in moderne Stallbauten und begleiteten unsere Wissenschaftler bei der Suche nach den Bedürfnissen der Milchkuh.  Mehr

Klimaänderung

Rapsfeld

Was bedeutet die Klimaänderung für die Qualität und Quantität unserer Lebensmittel? Welche Konsequenzen ergeben sich für den Anbau von Weizen, Gerste oder Kartoffeln? Die Bandbreite ging dabei vom Boden über die Düngung und evtl. Bewässerung bis hin zu wassersparender Bewirtschaftung. Eine große Technikvorführung veranschaulichte dieses Thema.  Mehr

Heimische Eiweißfuttermittel

Eiweißfuttermittelpflanzen

Die Importe von Futtermitteln aus Übersee, besonders bei den Eiweißfuttermitteln, beschäftigen die Landwirtschaft und sind vielfach in der Diskussion. Die LfL forscht und arbeitet mit einem eigenen Arbeitsschwerpunkt daran, genau diese Importe zu reduzieren oder sie sogar teilweise mit heimischen Alternativen zu ersetzen. Fütterung aus heimischem Anbau – wie und mit welchen Alternativen können Landwirte hier ihr Ziel erreichen?   Mehr

Lebensmittelqualität

Gemüse

Der Begriff Lebensmittelqualität war bereits Thema der LfL-Jahrestagung im Jahr 2012. Sie hat vor allem eines gezeigt: Es hängt sehr stark vom Blickwinkel ab, wie Qualität definiert wird. Die LfL leistet einen erheblichen Beitrag dazu, eine hohe Qualität bei Lebensmitteln zu garantieren. Bereits vor der Ernte von Getreide wird dafür einiges getan und so wurde z. B. in der Versuchsbäckerei die "Semmeleignung" sicht- und schmeckbar. Nicht zuletzt brachten unsere Kollegen Licht in die Vielfalt der Qualitätssiegel und gaben Verbauchertipps.   Mehr

Pflanzenbau direkt am Feld

Feld
Pflanzenbau-Schwerpunkte der Forschungsarbeiten der LfL wurden direkt an den Parzellen unterhalb der Wachstumsspirale gezeigt. Einkorn, Emmer, moderne Getreide- und Rapssorten stellten nur einen kleinen Ausschnitt dar. Neben Getreide-Leguminosen-Gemenge, Mais-Landsorten und Baldrian waren auch Agroforst-Demo-Parzellen zu sehen.

Spezielle Führungen zu Pflanzenbau direkt am Feld:

  • 11:30 – Getreide/Gras&Futter
  • 12:30 – Gesundes Pflanzgut für den Kartoffelbau
  • 13:00 – Mais und Energie
  • 13:30 – Pflanzenschutz
  • 15:00 - Leguminosen und Ölfrüchte
  • 15:30 - Getreide

Die LfL im Fokus

Kartoffel

Messestand

Hier drehte sich alles um die tolle Knolle: Im Schaugarten Kartoffeln und Topinambur bei der Wachstumsspirale zeigten wir eine beindruckende Knollenvielfalt. Mit unserem Kartoffelquiz konnten die Besucher Ihr Wissen testen und tolle Preise gewinnen. Wir vermittelten ihnen, worauf es bei gesundem Pflanzgut ankommt und wie Sie dies beurteilen.
Vielfältiges und schmackhaftes aus der Kartoffel erlebten die Besucher im Gewächshausverbinder Am Gereuth 2:
Neben einer Ausstellung über Kartoffelprodukte erfuhren sie, wo überall Kartoffelstärke drin steckt.
Man erhielt Einblick in die Virustestung bei Pflanzkartoffeln und eine Führung durch das Kreuzungshaus unter dem Motto: "So entsteht eine neue Sorte“.
"Kartoffeln im Glas“ zeigte die Züchtung mit in vitro-Kulturen, ebenso Laborräume und sterile Anzuchtkammern.
Zum Mitmachen für unsere kleinen Besucher lud das Kinderprogramm mit Kartoffeldruck auf Stift und Papier ein.
Ihr Beurteilungsvermögen als Qualitätskontrolleur testeten die Besucher mit unserem interaktiven Spiel: "Kartoffelklauben 2.0". 

Mit der Pflanze auf Du und Du

Nahaufnahme von Mehltau
Wenn Ihre Pflanzen nicht so wachsen, wie man sich das vorstellt, wenn man Probleme mit Krankheiten und Schädlingen hat, wenn man wissen wollte, wo welche Pflanze hinpasst, dann gaben wir den Besucher die Antwort.

Vielfalt der Tomaten

Tomatenpflanzen
Tomaten sind gefragt, und ganz besonders, wenn sie aus dem eigenen Garten oder vom Balkon kommen. Sie sind nicht nur rund und rot. Die Besucher ließen sich von einem breiten Sortiment von Farben, Formen und Größen überraschen. Vielen fanden Anregungen für den eigenen Anbau, es ist gar nicht so schwierig.

Tierisch vielfältig!

Tauwurm
Unsere Kulturlandschaft steckt voller Leben. Vor allem die kleinen, oft unauffälligen Tierarten erreichen z. B. auf Blühflächen eine überraschend große Vielfalt. Jede Pflanzenart ernährt zahlreiche Insektenarten. Spinnen bauen zwischen Gräsern und Kräutern ihre Netze; Laufkäfer jagen am Boden nach Beute. Unter der Oberfläche sorgt ein Milliardenheer von Organismen für fruchtbare Böden. Eine Wiese von Fußballplatz-Größe kann z. B. mehr als 2 Mio. Regenwürmer mit einem Gesamtgewicht von über 2 t beheimaten.

Was blüht denn da im fünften Jahr?

wiese
Durch das Bayerische Kulturlandschaftsprogamm (KULAP) wurden in den letzten Jahren fast 20.000 ha Blühflächen gefördert. Sie dienen unter anderem zur Förderung der Artenvielfalt und des Biotopverbunds, zur Bereicherung der Landschaft, sind ein ganzjähriger Bodenschutz und erhöhen den Erholungswert der Landschaft. Im Jahr 2009 wurden fünf verschiedene Beispielflächen auf dem Gelände der LfL angelegt, die nun im fünften Standjahr sind. Die blütenreichen Saatmischungen enthalten ein-, zwei- und mehrjährige Arten. Sie bieten gerade durch die Einjährigen auch schon im Jahr der Aussaat ein reichhaltiges Angebot an Nektar, von dem sich Bienen, Hummeln, Käfer, Schmetterlinge und viele andere Insekten ernähren. Blühflächen schaffen vielfältige Lebensräume in unseren landwirtschaftlichen Fluren. Sie bieten unserem heimischen Wild Deckung und Äsung und stellen u. a. Überwinterungsmöglichkeit für Insekten dar. Einige der Pflanzen können sogar unsere Speisen attraktiv ergänzen.

Blühflächen – artenreicher Lebensraum auf Zeit

Blühflächen
Seit einigen Jahren sind vielerorts reichblühende Pflanzenbestände, die sogenannten Blühflächen, auf Ackerflächen zu sehen. Für die Ansaat solcher Flächen wurden, je nach verfolgtem Ziel, einige verschiedene Saatgutmischungen entwickelt. So gibt es zum Beispiel als Nahrungsangebot für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge besonders blütenreiche Mischungen. Andere Zusammenstellungen enthalten Pflanzenarten die dem Wild als Deckung dienen können. Und nicht zuletzt gibt es Mischungen mit Pflanzenarten die auch für den Menschen schmackhaft sind. Mit der Anlage von Blühflächen werden Artenvielfalt und Biodiversität gefördert und Lebensraum für die Tiere unserer Kulturlandschaft geschaffen. Darüber hinaus schützen sie den Boden sowie das Grund- und Oberflächenwasser.Tauchen Sie ein in die Vielfalt dieser attraktiven Flächen! Auf dem Gelände der LfL wurden im Frühjahr 2009 fünf verschiedene Mischungen angesät. Sie stehen nun in ihrem fünften Jahr. Wie haben sie sich entwickelt?

Biotechnologische Unterstützung der Sortenzüchtung

Mueller
Informiert wurde über verschiedene biotechnologische Verfahren zur Entwicklung komplett homozygoter Pflanzen - alle Merkmale werden dominant. Andere Gewebekulturtechniken, wie schnelle Vermehrung von Pflanzen unter sterilen Bedingungen werden ebenso gezeigt und ein Einblick in ein in vitro-Labor gegeben.
Ort der Präsentation: Gereuth 8, Gewächshausverbinder

Düngemittelanalytik

Bunt gefüllte Laborgläser

Führungen: 10:00 Uhr / 11:30 Uhr / 13:00 Uhr / 14:45 Uhr

Seit über 150 Jahren ist durch die Forschungen Justus von Liebigs klar: Qualität und Ertrag der Pflanzen sind entscheidend von der Zuführung geeigneter Nährstoffe abhängig. Daher werden vom Kleingärtner bis zum Großbetrieb Mineraldünger für ein gesundes Pflanzenwachstum eingesetzt. Aber ist in den eingesetzten Düngemitteln auch drin was draufsteht?

Analytik Heil- und Gewürzpflanzen

Baldrianpflanze

Führungen: 11:15 Uhr / 14:30 Uhr

Im Rahmen von Qualitätsuntersuchungen an Heil- und Gewürzpflanzen wurden Inhaltsstoffgehalte bestimmt und neue Methoden entwickelt. Dazu zählt beispielsweise die Isolierung und Bestimmung interessanter Substanzen im ätherischen Öl und Extrakt frischer und getrockneter Baldrianwurzeln mittels chromatographischer Trennverfahren und vergleichende Untersuchungen wertgebender und unerwünschter Wirkstoffe mit Gaschromatographie, Dünnschicht und Hochdruckflüssigchromatographie.

Welche Düse ist die Richtige? - Präsentation eines Düsendemonstrationsstandes

Bunte Düsen
Moderne Pflanzenschutzgeräte sollen einerseits eine hohe Schlagkraft ermöglichen, andererseits die Wirksamkeit der Pflanzenschutzmittel optimal ausnutzen und gleichzeitig auch noch die vorgegebenen Anforderungen an die Abdriftminderung erfüllen. Zur Erzielung einer optimalen Wirkung kommt deshalb der richtigen Düsenwahl eine entscheidende Bedeutung zu. Pflanzenschutzdüsen gibt es von verschiedenen Herstellern in allen Größen und Bauformen in unterschiedlichen Materialien und für jeden Anwendungsbereich. Mit einem Düsendemonstrationsstand konnten verschiedene Düsen mit ihrem jeweiligen Tropfenspektrum gezeigt werden.

Pflanzenschutzgerätereinigung

Gerät mit bunten Schläuchen
Die ordnungsgemäße Reinigung von Pflanzenschutzgeräten ist eine wichtige Maßnahme im integrierten Pflanzenschutz. Die Behälterinnenreinigung muss grundsätzlich auf der Behandlungsfläche erfolgen. Wir zeigten Möglichkeiten auf, wie die Reinigung einfach, schnell und auch vom Schlepper aus, erfolgreich durchgeführt werden kann.

Lassen Sie sich von den Heil- und Gewürzpflanzen faszinieren!

Gewuerzpflanzen
Pflanzendestillation – wo steckt das Ätherische Öl?
Teeverkostung – Wie schmeckt Pfefferminztee?
Vom Saatgut bis zum Dragee – Wie entsteht Qualität?

Bilden an der LfL

Tierwirt/in Geflügel – Ein Beruf mit tierisch guten Aussichten

Frau mit Huhn auf dem Arm

Tiergerechte Versorgung, modernes Herdenmanagement, betriebswirtschaftliches Wissen, verantwortungsvolles Arbeiten, ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein sowie ein hohes Maß an technischem Verständnis charakterisieren den Beruf des Tierwirts der Fachrichtung Geflügelhaltung. Wer sich für diese Ausbildung entscheidet, kann sich auf einen Beruf mit besten Aussichten freuen: Eier und Geflügel gehören zu den wichtigsten Nahrungsmitteln, auch in Zukunft!   Mehr

Kinderprogramm

Vor allem auch für die Kinder war der Tag der offenen Tür ein ereignisreiches und kurzweiliges Erlebnis sein, bei dem sie spielerisch Wissenswertes und Interessantes über moderne Landwirtschaft, Pflanzen, Tiere und Ernährung erfuhren. Vom Ponyreiten und Kutschfahren über das Beobachten von schlüpfenden Küken bis hin zum Angeln für Kinder war einiges geboten. Auch Schweine, Schafe, Rinder, Ziegen und Kaninchen gab es zu bestaunen. Beim Fühlquiz gab es sogar etwas zu gewinnen. Und beim Kinderschminken durften sich die Kleinen verwandeln – zum Beispiel in ihr Lieblingstier.

"Fühl"-Quiz

Kinder beim Fühlquiz
Die große Frage war: Was ist in der Kiste?
Das Ratespiel für kleine Forscher. Durch Tasten und Erfühlen kannst Du es erraten. Aber aufgepasst: nicht alles ist ganz einfach. Ob Gemüse, Obst oder das große Geheimnis, der Sieger darf sich eine Pflanze eintopfen und mitnehmen.

Allerlei zum Staunen und Streicheln – Geflügel hautnah erleben

Brutkasten mit schlüpfenden Küken
Kleine und große Tierfreunde konnten hautnah erleben, wie sich die kleinen Hühnerküken im Brutapparat mit viel Energie aus der Eierschale kämpfen.

Streichelzoo

Küken
Hier freuten sich Hühnerküken, Gänseküken, winzig kleine Wachtelküken sowie Kaninchen auf die Streicheleinheiten der Kinder.

Ponyreiten

Kinder mit kleinen Ponys
Neben den Rindern und Schafen hatten wir auch viel Platz für unsere Ponys reserviert. Sie freuten sich nicht nur über Eure Streicheleinheiten, sondern standen auch für einen Ritt zur Verfügung.

Wettmelken

Kinder beim Wettmelken der Kuhatrappe
Heutzutage werden Kühe bei uns fast nur noch maschinell – zum Beispiel mit einem modernen Melkroboter – gemolken. Doch früher war das anders. Da wurde das noch mit der Kraft der Hände erledigt. Bei unserer Aktion "Wettmelken" merkten die kleinen Besucher, dass das Melken von Hand gar nicht so schwer ist. Beim Euter der Kuhattrappe funktioniert’s genauso wie bei der echten Kuh.

Kinderangeln

Kinder beim Wettangeln im Wasserbottich
Wer weiß, welche Fische in unseren Gewässern leben? Nur Forellen, Karpfen und Hechte? Nein, über 60 Fischarten, dazu noch 4 Neunaugen-, 2 Krebs- und 7 Muschelarten gelten in unseren Gewässern als heimisch. Etliche davon sind leider bedroht, stark gefährdet oder gar schon ausgerottet. Willst Du alle Fische sehen und fangen?

Wie verteidigt sich die Pflanze gegen Hitze und Trockenheit?

Jugendliche beim Angelspiel Klima
Auch Pflanzen mögen es nicht immer heiß und trocken. In einem ganz speziellen Angelspiel erfuhren Jugendliche (und Erwachsene) spielerisch, wie sich Pflanzen gegen Hitze und Trockenheit verteidigen.