Pressemitteilungen 2017

Februar

13. 02. 2017 Stallpflicht bleibt bis auf Weiteres zum Schutz des Nutzgeflügels in Kraft / Vermarktungsbeschränkung für „Freilandeier“

Um das Hausgeflügel in Bayern bestmöglich vor der hoch ansteckenden Geflügelpest zu schützen, muss die Stallpflicht auch weiter konsequent umgesetzt werden. Die Vernunft und die Geduld der Geflügelhalter sind dafür unerlässlich. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat mittlerweile in allen bayerischen Regierungsbezirken Geflügelpest bei Wildvögeln und in vier Regierungsbezirken die Geflügelpest beim Nutzgeflügel nachgewiesen. Die Nachweise in mittlerweile sechs Nutzgeflügelbeständen und in einem Tierpark sowie in einer Greifvogelauffangstation in Bayern zeigen, dass noch keine Entspannung in Sicht ist. Um eine weitere Ausbreitung der Geflügelpest und vor allem einen weiteren Eintrag des Erregers in Nutzgeflügelbestände möglichst zu verhindern, müssen weiterhin alle Vorsichtsmaßnahmen aufrechterhalten werden. Dazu zählen die seit Mitte November 2016 geltende landesweite Stallpflicht, erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen auch in Kleinbetrieben und das landesweite Verbot von Märkten, Ausstellungen und ähnlichen Veranstaltungen. Eine Lockerung bzw. Aufhebung der Maßnahmen hängt von der weiteren Entwicklung der Situation ab, die genau beobachtet wird. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Loeffler-Institut. Das LGL hat speziell für Tierhalter ein Merkblatt erarbeitet, das Maßnahmen auflistet, mit denen der Eintrag der Geflügelpest in Bestände vermieden werden soll. Hier ist insbesondere die konsequente Einhaltung von betriebshygienischen Maßnahmen zu nennen.  Mehr

08. 02. 2017 Kelheim: Straßenbauamt Landshut beginnt mit Fällmaßnahmen

Am 13. Februar beginnt das Straßenbauamt Landshut mit routinemäßigen Fällungen entlang der Bundestraße 16. Teilweise liegt die B 16 innerhalb der ALB-Quarantänezone Kelheim. Das Schnittgut und -holz wird daher vorsorglich von ALB-Spürhunden auf Befall untersucht werden. Die zwei- und vierbeinigen Kolleginnen und Kollegen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) werden bei den Fällungen des Straßenbauamts Landshut mit im Einsatz sein, sie sind an ihrer Dienstkleidung erkennbar.  Mehr

07. 02. 2017 Königlicher Besuch an der LfL in Kempten

Das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum (LVFZ) für Molkereiwirtschaft in Kempten freute sich im Januar über königlichen Besuch: Die bayerische Milchkönigin Susanne Polz und die bayerische Milchprinzessin Eva-Maria Bäuml warfen einen Blick hinter die Kulissen der Molkereischule der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Sie zeigten sich von den Räumlichkeiten und Möglichkeiten der Fach- und Technikerschule beeindruckt. Die beiden sympathischen Hoheiten krempelten selbst ihre Ärmel hoch und probierten sich in der Herstellung von Camembert und Tilsiter. Die Lehrkräfte und Schüler waren von den kompetenten Botschafterinnen für bayerische Milch und deren Spezialitäten sehr angetan.  Mehr

06. 02. 2017 ERA-Net SusAn – Forschungsbündnis mit Beteiligung der LfL bekommt Zuschlag für EU-Projekt zur nachhaltigen Tierhaltung

Tierwohl und Nachhaltigkeit sind zwei Schlagworte, die häufig in der Diskussion über landwirtschaftliche Nutztiere fallen. Die Forschung ist gefordert, drängende Probleme zu lösen und Verbesserungen anzustoßen. Hinter dem Kürzel ERA-Net SusAn - wörtlich steht es für European Research Area Network on Sustainable Animal Production - stehen Forschungsansätze, die zukünftige Wege für eine nachhaltige Nutztierhaltung in Europa aufzeigen und bewerten sollen. Vertreter der EU wählten Ende Januar das Forschungsbündnis mit Beteiligung der LfL aus insgesamt 74 Anträgen aus. Unter dem klangvollen Namen „AnimalFuture“ belegte das Projekt im Ranking Platz 1. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) arbeitet in diesem Bündnis mit Universitäten aus Österreich und den Niederlanden sowie Forschungseinrichtungen aus Frankreich, Portugal, Spanien und Schottland im Projekt zusammen.  Mehr

01. 02. 2017 Artenreiche Wiesen und Weiden gesucht – Wiesenmeisterschaft in München und Miesbach gestartet

Landwirte aus Landkreis und Stadt München und dem Landkreis Miesbach, die eine besonders artenreiche Wiese oder Weide bewirtschaften, können sich bis zum 20. April 2017 bei der Wiesenmeisterschaft bewerben. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und der BUND Naturschutz in Bayern küren jedes Jahr die schönsten landwirtschaftlich genutzten Wiesen und Weiden. „Mit dem Wettbewerb soll mehr öffentliches Bewusstsein in Politik und Gesellschaft für den Wert artenreicher Wiesen und Weiden und die Leistungen der Landwirte für deren Erhaltung geschaffen werden“, so Marion Ruppaner, BN Landwirtschafsreferentin. Denn leider sind artenreiche Wiesen selbst im Alpenvorland schon fast zur Rarität geworden. „Artenreiche Wiesen sind nicht nur schön, sondern unverzichtbarer Lebensraum für Bienen und bestäubende Insekten, für viele bedrohte Vogelarten und Wildtiere,“ so Dr. Gisbert Kuhn, vom Institut für Agrarökologie an der LfL.  Mehr

Januar

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