Pressemitteilung - 13. April 2018
Ackerwildkräuter gesucht! – Anmeldefrist verlängert für Ackerwildkraut-Wettbewerb in Niederbayern

Noch bis zum 30. April 2018 können sich landwirtschaftliche Betriebe in Niederbayern mit Äckern, auf denen seltene Ackerwildkräuter vorkommen, für den Ackerwildkraut-Wettbewerb anmelden.

Anmeldeformulare liegen bei den Ämtern für Landwirtschaft und den Landschaftspflegeverbänden aus. Eine Online-Anmeldung ist möglich unter www.lfl.bayern.de/Ackerwildkraut-Wettbewerb.

Eine Anmeldung ist auch möglich, wenn das Vorkommen von Ackerwildkräutern nur vermutet wird. Der Wettbewerb wird gemeinsam vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL), Bayerischer Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Biolandverband und dem BUND Naturschutz in Bayern (BN) durchgeführt. Ein Projektmitarbeiter wird im Laufe des Mai und Juni alle gemeldeten Ackerflächen kartieren, und sich dazu vorab mit dem Landwirt in Verbindung setzen. Die erhobenen Daten werden den Landwirten zur Verfügung gestellt und vertraulich behandelt.

Es gibt attraktive Preise jeweils in den Kategorien Ökolandbau und konventionelle Landwirtschaft zu gewinnen: 1. und 2. Preis sind Gutscheine für einen Aufenthalt im Biohotel im Wert von 300 € und 200 €, 3.-5. Preis sind Gutscheine für ein „Wellnessangebot“ aus der Region und es werden weitere Sachpreise für die nächst platzierten Teilnehmer bereitgestellt. Bislang haben sich 16 Betriebe angemeldet. Die Prämierung der Siegeräcker findet am 26.September im Wettbewerbsgebiet statt.

Der Wettbewerb wird finanziert durch die Regierung von Niederbayern aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz und wird gefördert vom Bayerischen Naturschutzfonds aus Mitteln der Glücks-Spirale.

Für Rückfragen:
Dr. Franziska Mayer, LfL, 08161/71-5821
Maike Fischer, DVL, Tel.: 0981/1800 99-17
Marion Ruppaner, Bund Naturschutz, 0911/81878-20
Katharina Schertler, Bioland Bayern, Tel.: 0821/34680-121

Weitere Informationen

Nahaufnahme verschiedener Blumen in einem Getreidefeld

Beispiel für einen artenreichen Acker mit Klatsch-Mohn, Acker-Rittersporn und Kamille

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