Untersuchungen der LfL
Bestand von Seeforelle und Seesaibling im Starnberger See: Stichproben gesucht

Seeforelle
In den Fängen der Berufs- und Angelfischerei am Starnberger See ist der Anteil an Seeforellen und Seesaiblingen rückläufig.
Im Rahmen von Untersuchungen soll geklärt werden, ob derzeit noch eine ausreichend natürliche Vermehrung der Seeforellen in den Zuflüssen und der Seesaiblinge im See selbst gegeben ist.
Zur Ergänzung eigener Datenerhebungen bittet das Institut für Fischerei die Berufs- und Angelfischer am Starnberger See um Mithilfe. Für die Bestimmung der Wachstumsleistung und des Reifegrades der Fische können Stichproben aus den Fängen der Berufs- und Angelfischerei wichtige Erkenntnisse liefern.

Wie kann ich bei den Untersuchungen mitwirken?

Von beiden Fischarten sollen Länge, Gewicht und Geschlecht, sowie Fangdatum, Fangsektor und Fangtiefe in einem Protokoll erfasst werden.
Seesaibling
Zur Bestimmung des Reifegrades benötigen wir soweit möglich von jedem Fisch die Eingeweide inkl. der Geschlechtsorgane. Diese sollen einzeln in einem Plastikbeutel verpackt und tiefgefroren werden.

Zur Bestimmung des Alters benötigen wir:
  • Von den Seeforellen mehrere Schuppen. Diese sollen sorgsam gezogen und in einer Schuppentüte (Pergamenttüte oder Butterbrotpapier) aufbewahrt werden.
  • Von den Seesaiblingen die Kiemendeckel oder besser noch der ganze Kopf. Diese sollen gemeinsam mit den Eingeweiden/Geschlechtsorganen eingefroren werden.
Plastikbeutel und Schuppentüten müssen mit der im Fangprotokoll zugehörigen Probenummer, dem Fangdatum und dem Namen/Pseudonym des Anglers/Fischers beschriftet werden.
Abgabeorte
Angelfischer können das Fangprotokoll und die Proben an einer der Angelkarten-Ausgabestellen, bei einem ihnen bekannten Berufsfischer, oder direkt am Institut für Fischerei abgeben.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!