Unser Hengstangebot für die Decksaison 2020
Deckhengste 2020

Frischsamen- und TG-Bestellung telefonisch:
Mo - Fr bis 10:00 Uhr Tel.-Nr. 08841 6136-12
Samstag bis 9:00 Uhr Tel.-Nr. 08841 6136-50
Fax 08841 6136-66 (nur Mo - Fr)
Deckgeldnachlass für Staatsprämien- und Elitestuten
Warmblut: 80 Euro
Kaltblut und Haflinger: 30 Euro
Gilt nur für Hengste im Eigentum des HLG (Kopie der Urkunde muss vorgelegt werden).
Der Nachlass wird vom vollen Deckgeld abgezogen
Formular für Voranmeldungen und Samenbestellungen
Hengstverteilungsplan 2020

Deckhengste Schwaiganger

Fohlen-Lebensversicherung

Im Deckgeld der Warmbluthengste, die im Eigentum des HLG stehen, ist außerdem eine Fohlen-Lebensversicherung der R+V/VTV in Höhe von 2.500 Euro für die ersten sechs Monate eingeschlossen, wenn die Geburt des Fohlens bis zum 6. Tag nach der Geburt mit einer Bescheinigung des Tierarztes über die Gesundheit des Fohlens dem HLG gemeldet wird. Die Versicherung greift dann ab dem vollendeten 7. Lebenstag. Es gelten die allgemeinen Bedingungen der R+V/VTV Pferdelebendtierversicherung. 

Vordruck Fohlen-Lebensversicherung pdf 270 KB

WFFS - Informationen für Züchter

Das Warmblood Fragile Foal Syndrome (WFFS) bezeichnet eine äußerst seltene vererbbare Bindegewebsschwäche, die bei allen Warmblutrassen und Warmblutkreuzungen auftreten kann. Die betroffenen Fohlen sind nicht lebensfähig bzw. sterben in den ersten Stunden nach der Geburt. Auch Aborte und Frühgeburten sind möglich. WFFS wird autosomal-rezessiv vererbt. Eine Erkrankung kann somit nur dann auftreten, wenn sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen in sich tragen. Statistisch ist in diesem Fall jedes vierte Fohlen ein Doppelträger des Gens (WFFS/WFFS) und somit nicht lebensfähig. Im Rahmen einer verantwortungsvollen Zuchtplanung sollte ein WFFS Anlageträger (N/WFFS) daher nicht mit einem weiteren WFFS Träger (N/WFFS) verpaart werden.
Die Ergebnisse des Gen-Tests können direkt in den Hengstprofilen eingesehen werden. 

PSSM - Informationen für Züchter

Bei der Polysaccharid-Speicher-Myopathie (PSSM) handelt es sich um eine Störung des Zuckerstoffwechsels in der Muskulatur. Es kommt zu einer übermäßigen Einlagerung von Zuckerstoffen in die Muskelzellen, welche in Folge zu Grunde gehen. PSSM tritt gehäuft bei Westernpferde- und Kaltblutrassen auf und äußert sich ähnlich einem Kreuzverschlag. Bei akuten Schüben treten Bewegungsunlust, vermehrtes Schwitzen, Muskelkrämpfe und –zittern auf. Die Kruppen- und Oberschenkelmuskulatur ist dann oft hart und schmerzhaft. Auch kann bei vielen betroffenen Pferden bereits vor einem akuten Schub immer wieder Muskelsteifheit oder wechselnde Lahmheit beobachtet werden.
Durch eine optimierte Haltung und Fütterung sowie ein angepasstes Training können die Schübe reduziert und den betroffenen Pferden ein annähernd normales Leben ermöglicht werden.
PSSM wird autosomal-dominant vererbt, d.h. dass bereits ein betroffenes Allel (N/PSSM) zu dieser Erkrankung führen kann. Im Rahmen einer verantwortungsvollen Zuchtplanung sollte ein PSSM-Anlageträger nicht mit einem weiteren PSSM-Träger (N/PSSM) verpaart werden, da reinerbige Nachkommen (PSSM/PSSM) ein stark erhöhtes Risiko haben, besonders schwer zu erkranken.
Die Ergebnisse der Gen-Tests können direkt in den Hengstprofilen eingesehen werden. 

Bestimmungen und Gebührenordnung

TG-Reserven des HLG Schwaiganger
Auf Anfrage erhalten Sie TG-Dosen besonderer Hengste aus den TG-Reserven des HLG.