LfL-Information
Fleisch- und Geflügelwirtschaft in Bayern 2013

Titelblatt der Publikation

Die LfL-Information bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Märkte in den Bereichen der Vieh- und Fleischwirtschaft sowie der Eier- und Geflügelwirtschaft. (64 Seiten)

Erscheinungsdatum: Juni 2014

Preis: 5 €

Die Publikation als PDF pdf 2,2 MB

Stück  

Themenliste

  • Herkunft des statistischen Materials
  • Markt für Rind - und Kalbfleisch
  • Markt für Schweinefleisch
  • Markt für Schaffleisch
  • Markt für Eier und Geflügelfleisch
  • Abrufmarktberichte

Kernaussagen

Der langjährige Trend rückläufiger Rinderbestände in Bayern setzte sich 2013 fort. Die Abnahme der Rinderbestände fiel mit -0,6 % aber geringer aus als im Jahr 2012. Die Zahl der Rinderhalter ging im Vergleich zum Vorjahr (-5,7 %) um weitere 2,6 % zurück.
Im Jahr 2013 wurden 1,7 % weniger Rinder geschlachtet als im Vorjahr. Dies ist v.a. auf den Rückgang der Schlachtungen bei Kühen (-4,6 %) zurückzuführen. Die Schlachtzahlen bei Bullen (+1,8%) legten leicht zu und die Schlachtzahlen bei Färsen (-1,0%) nahmen weniger ab als im Vorjahr. Bei Kälberschlachtungen fand mit -7,4 % wiederrum ein deutlicher Rückgang statt.
Bei Rindern hielt der langjährige Trend der rückläufigen Schlachtvieherzeugung (-4,0 %) an. Insgesamt wurden wie schon in vielen Jahren zuvor mehr Schlachtrinder in Bayern geschlachtet als erzeugt. Seit 2011 werden mehr Kühe als Bullen geschlachtet. Der Anteil Bayerns an den Rinderschlachtungen in Deutschland stieg von 24,7 % auf 25,1 % an.
Der Bestand an Schweinen reduzierte sich 2013 um 3,2 %. Ein deutlicher Bestandsabbau vollzog sich bei Zuchtsauen (-8,6 %) und bei Ferkeln (-5,1 %), deren Bestände Tiefststände erreichten. Ursache hierfür ist das Verbot der Einzelhaltung während der Trächtigkeit ab 01.01.2013. Die Zahl der Schweinehalter mit mehr als 50 Schweinen oder mehr als 10 Zuchtschweinen nahm um 10,3 % ab.
Im vergangenen Jahr kam es zu einem weiteren Rückgang der Schweineschlachtungen um 1,4 % auf 5,24 Millionen Tiere. Auch die rechnerische Schlachtvieherzeugung (5,44 Millionen Schweine) nahm in ähnlicher Größenordnung um 1,7 % ab. Somit wurden weiterhin mehr Schlachtschweine in Bayern erzeugt als geschlachtet. Der Anteil Bayerns an den Schweineschlachtungen in Deutschland ging leicht auf 8,9 % zurück.
Der Anteil der nach 1. FlGDV erfassten Schweine, Ochsen und Kälber an den gewerblichen Schlachtungen ist in Bayern aufgrund des größeren Anteils an Metzgerschlachtungen niedriger als in Deutschland, nimmt aber langsam zu.
2013 sank der Verbrauch an Schweinefleisch weiter um 0,8 kg. Schweinefleisch ist mit einem Anteil von knapp 60 % am gesamten Fleischverbrauch noch immer die beliebteste Fleischsorte. Der Verbrauch an Rind- und Kalbfleisch verringerte sich nur geringfügig um 0,3 kg. Der Geflügelfleischkonsum stieg um 0,4 kg an.
Der Selbstversorgungsgrad (SVG) für Rind- und Kalbfleisch fiel in Bayern im Jahr 2013 um weitere 12% auf 166 %. Bei Schweinefleisch fiel er um 1 % auf 81%. Die Eierproduktion konnte sich nach dem Einbruch 2010 infolge des Verbots der herkömmlichen Käfighaltung weiter erholen. Für 2013 wurde in Deutschland ein Selbstversorgungsgrad bei Eiern von 71 % (+2 %) errechnet.

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