LfL-Information
Fleisch- und Geflügelwirtschaft in Bayern 2014

Titelblatt der Publikation

Die LfL-Information bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Märkte in den Bereichen der Vieh- und Fleischwirtschaft sowie der Eier- und Geflügelwirtschaft. (64 Seiten)

Erscheinungsdatum: Juli 2015

Preis: 5 €

Die Publikation als PDF pdf 2,4 MB

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Das Jahr 2014 war erneut durch eine teils gegensätzliche Wirtschaftsentwicklung innerhalb der EU geprägt. Einerseits kämpften etliche südeuropäische Mitgliedsstaaten weiter mit den Folgen der Staatsüberschuldung. Dadurch war die Kaufbereitschaft der dortigen Bevölkerung geringer. Auf der anderen Seite entwickelte sich die Wirtschaft, beispielsweise in Deutschland, erneut erfolgreich. Diese Entwicklung zeigte sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Agrarmärkte. So war der Export von Fleisch in einige südeuropäische Mitgliedstaaten wegen der dort gesunkenen Kaufkraft nach wie vor gehemmt. Dagegen stützten die aufgrund des schwachen Euro begünstigten Exporte in Drittländer das Preisniveau bei vielen Produkten.
In Folge des erschwerten Exports nach Südeuropa und des ab August verhängten Exportstopps für EU-Ware nach Russland gaben die Rindfleischpreise 2014 erneut nach. Nach Jahren rückläufiger Rindfleischerzeugung in Deutschland setzte sich dieser Trend erstmalig nicht mehr fort.
Verursacht durch das ab Februar 2014 gültige Einfuhrverbot von EU-Schweinefleisch nach Russland, gingen die Schweinefleischpreise in der EU deutlich zurück. Nachdem sich im Laufe des Jahres neue Absatzwege nach Asien auftaten, konnte eine noch negativere Entwicklung verhindert werden.
Die seit Jahren positive Entwicklung bei der Schlachtung von Geflügel setzte sich sowohl in Deutschland als auch in Bayern fort. Insbesondere Hähnchenfleisch wird bei den Verbrauchern immer stärker nachgefragt und weltweit zu einem immer wichtigeren Marktsegment. Gleichzeitig erholte sich der Absatz bei Putenfleisch leicht.
Die Lamm- und Schaffleischerzeugung war das dritte Jahr in Folge rückläufig.
Der durch das Verbot der herkömmlichen Käfighaltung in Deutschland ab dem 01.01.2010 verursachte Rückgang der Eierproduktion wurde mehr als ausgeglichen. Mittlerweile ist sogar ein neuer Höchststand erreicht. Auch in Bayern steigt der Hennenbestand kontinuierlich an. Insbesondere ist eine Zunahme kleiner Bestände festzustellen, die Eier direkt vermarkten.
Für das Jahr 2014 liefert die vorliegende Broschüre einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Märkte in den Bereichen der Vieh- und Fleisch- sowie der Eier- und Geflügelwirtschaft.

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