Lfl-Information
Milch-Direktvermarktung mit Automaten

Titelblatt der Publikation

Wer einen Automaten zum Milchzapfen aufstellen möchte, sollte diesen Schritt in die Vermarktung sorgfältig planen. Die LfL-Information gibt dazu erste Hinweise und Antworten auf Fragen wie „Was sollte bedacht werden?“, „Wer gibt Auskunft zu Rechtsfragen?“, „Wann ist ein Automat wirtschaftlich?“.  (14 Seiten)

Erscheinungsdatum: September 2016

Die Publikation als PDF pdf 1,0 MB

Die Publikation ist nur online verfügbar.
Milchautomaten und Zapfstellen werden derzeit verstärkt als Möglichkeit gesehen, für die eigene Milch einen besseren Preis als bei Abgabe an die Molkerei zu erzielen. So sind in einem Landkreis in Bayern allein in diesem Jahr sechs neue Automaten aufgestellt worden.
Damit wird eine alte Tradition - der Verkauf von Milch ab Tank - wieder belebt. Und auch die „Stählerne Kuh“ zum Zapfen der Milch in einem Supermarkt gab es schon vor gut zwanzig Jahren, damals v.a. um Verpackungen zu sparen.

Heute kaufen Verbraucher Milch ab Hof, weil:

  • immer mehr Kunden die Herkunft der Lebensmittel kennen wollen: Regionale Lebensmittel liegen im Trend,
  • es sehr „Gesundheitsbewusste“ gibt: Kunden wollen gesund leben und wertvolle Lebensmittel kaufen. Sie wollen diesen Lebensstil auch bewusst zeigen,
  • sich damit traditionelle Speisen herstellen lassen.

Der Kunde von heute möchte aber auch

  • einen bequemen Einkauf,
  • ohne weite Wege,
  • ohne zusätzlichen Aufwand.

Mit dem Milchautomaten werden Kunden angesprochen, die

  • tagfrische Milch aus der Region kaufen möchten,
  • wissen möchten, wo ihre Milch herkommt und wie sie produziert wird,
  • zeitlich unabhängig und schnell einkaufen möchten,
  • womöglich lieber anonym einkaufen.
Betriebsleiter, die einen Automaten zur Milchvermarktung aufstellen möchten, sollten diese Verbraucherwünsche erfüllen wollen und können. Die Anschaffung eines Automaten ist der erste Schritt in die Direktvermarktung.
Das bedeutet, der Betrieb geht den Schritt:
vom Landwirt zum Dienstleister, vom landwirtschaftlichen Betrieb zur Verkaufsstätte, an der mit dem Automaten Milch für die Kundschaft „rund um die Uhr“ angeboten wird.

Mehr zum Thema

Direktvermarktung mit Hilfe von Automaten

Zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe vermarkten ihre Produkte direkt und leisten damit einen Beitrag zur Nahversorgung in ihrer Region. Werden die Produkte in einem Automaten verkauft, spart der Direktvermarkter Zeit ein und der Kunde kann zeitlich flexibel einkaufen. Mehr

Warenkorb

  • Ihr Warenkorb ist leer