Pressemitteilung – 30. September 2026, Grub, Poing
LfL-Jahrestagung 2026: Zukunftssichere Landwirtschaft gestalten

Die diesjährige Jahrestagung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) widmet sich der Zukunftssicherheit der landwirtschaftlichen Betriebe. Unter dem Motto „Betriebe stärken. Risiken managen. Chancen nutzen“ werden am 26. November Wissenschaft und Praxis die verschiedenen Facetten dieses Themas erörtern. Die Anmeldung zur ganztägigen Veranstaltung in Grub bei München ist ab jetzt möglich.

Landwirtsehepaar mit ihren Kühen auf der Weide und einer LfL-Mitarbeiterin.Zoombild vorhanden

Unter dem Motto „Betriebe stärken. Risiken managen. Chancen nutzen“ lädt die LfL zu ihrer nächsten Jahrestagung ein. (Foto: LfL/Birgit Gleixner)

Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen – und zugleich eröffnen sich neue Chancen für zukunftsfähige Betriebe. Auf der Jahrestagung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) beleuchten Expertinnen und Experten praxisnah, wie landwirtschaftliche Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken, Risiken wirksam managen und neue Perspektiven erschließen können. Auf dem Programm stehen Vorträge und Podiumsgespräche mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen der Landwirtschaft in den Bereichen Unternehmensführung, Pflanzenbau, Tierhaltung, Diversifizierung sowie Innovationen und Wertschöpfungsketten.

Die Tagung ist in drei Blöcke gegliedert: Am Vormittag stehen zunächst inspirierende Vorträge im Mittelpunkt. Sie zeigen, wie landwirtschaftliche Betriebe ihre Zukunft erfolgreich und resilient gestalten können und welche Strategien dabei helfen, wirtschaftliche Risiken zu bewältigen, welche Erfolgsfaktoren aus anderen Branchen auf die Landwirtschaft übertragbar sind und wie sich Risiken systematisch managen lassen. Dabei geht es ebenso um die Bedeutung von Liquidität und Rentabilität wie um Strategien zur Diversifizierung und damit um die Frage, wie Betriebe durch zusätzliche Standbeine ihre wirtschaftliche Stabilität stärken können. Auch der Pflanzenbau der Zukunft wird in den Blick genommen: Resiliente Produktionssysteme sollen Potenziale nutzen und gleichzeitig besser mit Unsicherheiten und Risiken umgehen können.

Im zweiten Block am Nachmittag steht ein Podiumsgespräch zur zukunftsfähigen Tierhaltung auf dem Programm. Es werden zentrale Herausforderungen wie Futterknappheit, eine bedarfsgerechte Fütterung, robuste Nutztiere, der Einsatz digitaler Technologien und resiliente Haltungssysteme diskutiert. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie Tierhaltung auch unter veränderten Rahmenbedingungen wirtschaftlich, nachhaltig und widerstandsfähig gestaltet werden kann.

Im dritten Block richtet sich der Blick auf Wertschöpfungsketten und Innovationen als wichtige Bausteine für stabile landwirtschaftliche Betriebe. Praxisbeispiele zeigen, wie regionale und ökologische Wertschöpfungsketten aufgebaut, regionale Lebensmittel erfolgreich in der Gemeinschaftsgastronomie eingesetzt und Landwirtschaft und Biodiversität miteinander verbunden werden können. Ergänzend wird die Rolle der Digitalisierung im Betriebsmanagement beleuchtet. Die Veranstaltung verbindet damit wirtschaftliche Perspektiven, pflanzenbauliche und tierische Produktion sowie regionale Wertschöpfung und Innovation zu einem umfassenden Blick auf die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft.

Tagungsort der Jahrestagung ist das Forum der LfL in Poing-Grub, Prof.-Dürrwaechter-Platz 5. Anmeldungen zur Veranstaltung sind ab sofort möglich. Die Tagungsgebühr beträgt 60 Euro.

Landwirtsehepaar mit ihren Kühen auf der Weide und einer LfL-Mitarbeiterin.

Unter dem Motto „Betriebe stärken. Risiken managen. Chancen nutzen“ lädt die LfL zu ihrer nächsten Jahrestagung ein.

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Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist das Wissens- und Dienstleistungszentrum für die Landwirtschaft in Bayern. Sie ist dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unmittelbar nachgeordnet und erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Landwirte und Berater sowie die Politik und Verwaltung. Die Hauptstandorte der LfL sind Freising und Grub-Poing. Ihre Aufgabenfelder sind die anwendungsorientierte Forschung, die Ausbildung, die Beratung und der Hoheitsvollzug. Mit Ihrer Arbeit unterstützt die LfL eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft sowie eine vielfältige Kulturlandschaft.