Imkern auf Probe

„Imkern auf Probe“ ist eine beliebte Möglichkeit, ohne große Verbindlichkeiten einen Einblick in die theoretischen und praktischen Grundlagen der Imkerei zu erhalten. Imkervereine, die das „Imkern auf Probe“ anbieten und damit den Imkernachwuchs fördern, können seit 2008 mit einem Zuschuss des Freistaates Bayern rechnen.

Wie funktioniert das "Imkern auf Probe"?

Schulung Am Bienenvolk
Die Interessenten wenden sich an einen Imkerverein, der das „Imkern auf Probe“ anbietet. Dort erhalten sie unter fachlicher Anleitung eines erfahrenen Imkers („Pate“) einen Einblick in die theoretischen und praktischen Grundlagen der Imkerei und erlernen dabei alle Tätigkeiten, die im Laufe eines Bienenjahres anfallen. Der Verein erhebt für seine Aufwendungen meistens einen Unkostenbeitrag. Nach Ablauf des ersten Jahres können sich die Probeimker entscheiden, ob sie ein weiteres, förderfähiges Probeimkerjahr absolvieren wollen.

Wer kann eine Patenschaft melden?

Imkervereine können einen Zuschuss erhalten, wenn sie sich für das „Imkern auf Probe“, d. h. für die Gewinnung von Neu-Imkern engagieren. Der jeweilige Imker-Landesverband sammelt alle Patenschaftsmeldungen und stellt einen Antrag bei der Landesanstalt für Landwirtschaft.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Der Imkerverein kann für jede Patenschaft bis zu 100 € pro Jahr bekommen.

Was sind die Voraussetzungen, damit der Verein einen Zuschuss erhält?

  • Der Probeimker betreut mindestens ein Bienenvolk.
  • Der Probeimker wird mindestens vier Monate lang von einem erfahrenen Imker betreut (max. 10 Probeimker pro "Pate").
  • Der Probeimker besucht mindestens einen Theoriekurs.

Welcher Termin muss beachtet werden?

Patenschaftsmeldungen müssen bis zum 30. September dem jeweiligen Imker-Landesverband vorliegen.

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Warum wird die Bienenhaltung in Bayern gefördert?

In der Landwirtschaft sind 80 Prozent der Kulturpflanzen auf die Bestäubung durch die Honigbienen angewiesen. Beispielsweise ist Obstbau ohne Bienen undenkbar. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Bienen die Ertragsmenge und -qualität auch für viele nicht-zwingend-fremdbestäubte Kulturpflanzen wie z.B. den Raps deutlich erhöhen. Mehr

Kontakt

Abwicklung der Förderung
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft,
Abteilung Förderwesen und Fachrecht

Telefon:
089 17800-201

Fax:
089 17800-231

E-Mail:
AFR@LfL.bayern.de

Adresse:
Menzinger Str. 54
80638 München

Formulare

Die jeweils gültigen Formulare und das dazugehörige Merkblatt sind dem Förderwegweiser des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu entnehmen.