Forschungs- und Innovationsprojekt
Diversifizierter Ackerbau für Risikominderung und nachhaltige Klimaanpassung (DIARNIKA)
Die Sommerungen im Projekt DIARNIKA. Foto: Christian Koller, LfL
Herausforderungen des Klimawandels sind neben steigenden Temperaturen zunehmend auftretende Extremwetterereignisse wie Trockenheit oder Starkniederschläge. Das Projekt DIARNIKA soll die daraus resultierenden Anbaurisiken auf ein Minimum reduzieren. Der Ansatz hierbei ist ein diversifizierter Anbau komplementärer Fruchtarten in Streifen. Dabei sollen Ertragssicherheit unter stark fluktuierenden Wetterbedingungen und die agronomische Umsetzbarkeit der Anbaumethode im Vordergrund stehen. In Zusammenarbeit mit der Universität Bonn und dem Zentrum für Agrarlandschaftsforschung wird das Projekt auf vier Praxisflächen umgesetzt.
Ziel
Methode
Untersuchte Kombinationen:
- keine Nischendifferenzierung: z.B. Winterweizen und Winterackerbohne
- schwache Nischendifferenzierung: z.B. Winterackerbohne und Hafer
- starke Nischendifferenzierung: z.B. Winterweizen und Soja

Datenerhebung während der Laufzeit:
- Bonituren zu festgelegten Terminen
- Feldaufgang
- Verunkrautung etc.
- Zeiternten zu festgelegten Terminen
- Ermittlung der Biomasse
- Wuchshöhe
- Erfassung der BBCH
- Feststellung von Randeffekten
- Ermittlung des potenziellen Ertrags mit Hilfe eines Parzellendrusches
Ergebnisse

Projektinformation
Projektleitung: Dr. Peer Urbatzka, LfL-Institut für Agrarökologie und Biologischen Landbau (IAB)
Projektbearbeitung: Kim Hoffmann, Florian Jobst (IAB)
Laufzeit: 01.09.2024 bis 31.08.2027
Finanzierung: Gefördert durch Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).
Projektpartner: Universität Bonn, ZALF
Förderkennzeichen: 2823ABS026

