Kopfbild Bodenprofil mit Zwischenfruchtanbau

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Boden
Bodenerosion, Bodenverdichtung, Bodenwasserhaushalt

Wer die Erosionsgefährdung seiner Ackerflächen kennt, kann gezielt gegensteuern. Um Bodenverdichtungen zu vermeiden, müssen Landmaschinen bodenschonend ausgestattet und eingesetzt werden. Ist die Bodenstruktur in Ordnung, überstehen die Kulturpflanzen Trockenperioden besser.
Mais in einer MulchsaatZoombild vorhanden

Maßnahme gegen Erosion: Mais in Mulchsaat

Bodenabträge kappen den durchwurzelbaren Bodenraum, tragen Nährstoffe und Humus davon, belasten Bäche und Seen, verschmutzen Straßen und Siedlungen. In Bayern gibt es Gebiete mit geringer und sehr hoher Erosionsgefährdung - abhängig von Standortbedingungen und Bodennutzung.
Folgende Maßnahmen helfen, das Erosionsrisiko zu senken:
Mulchsaatverfahren und Zwischenfruchtanbau – Anbau von Kulturen mit geringer Erosionsanfälligkeit – Teilen von zu großen Schlägen – Begrünung von Hangrinnen – Erhalt von Grünland – Vermeiden von Bodenverdichtungen – bedarfsgerechte Kalkung und Humuserhalt.
Möglichst breite Gewässerrandstreifen verhindern, dass einmal abgeschwemmter Boden in größerem Umfang in Fließgewässer gelangt.

Informationen Bodenerosion

Wirksamkeit von Erosionsschutzmaßnahmen

Luftbild einer Agrarlandschaft mit starker Bodenabschwemmung
Ergebnisse aus dem Projekt „Evaluierung der Cross Compliance Bestimmungen zum Erosionsschutz in Bayern“.
In den Jahren 2011 und 2012 wurden im bayerischen Tertiärhügelland und untergeordnet in weiteren Gebieten Bayerns Erosionsereignisse mit Hilfe von RADOLAN-Niederschlagsdaten identifiziert und umfassend mit eigens beauftragten Luftbildern dokumentiert.

Wirksamkeit von Erosionsschutzmaßnahmen

Programm ABAG interaktiv

Weitere Unterlagen