Institute for Fisheries
Institut für Fischerei

Bayerns Binnenfischerei umfasst die Bereiche Fluss- und Seenfischerei sowie Fischhaltung und Fischzucht. Dabei sind die bedeutendsten Produktionszweige die Forellen- und die Karpfenteichwirtschaft. Aber auch die intensive Aquakultur bietet ein großes Potenzial.
Zu den wichtigsten Aufgaben des Instituts für Fischerei zählen die Forschung und die Ausbildung in diesen Themengebieten. Im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, inklusive der Fischerprüfung, werden jährlich Tausende Personen im Umgang mit Fisch und Gewässer geschult.

Aktuell

Neue „Verordnung über die Berufsausbildung zum Fischwirt und zur Fischwirtin“ ab 1. August 2016

Die neue Bundesverordnung ersetzt die Verordnung aus dem Jahr 1972 und tritt rechtzeitig zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1. August 2016 in Kraft.
Folgendes ist zu beachten: Berufsausbildungsverhältnisse, die bei Inkrafttreten der neuen Verordnung bereits bestehen, können nach den Vorschriften der neuen Verordnung unter Anrechnung der bisher absolvierten Ausbildungszeit fortgesetzt werden, soweit die Vertragsparteien dies vereinbaren. Diese Auszubildenden haben ab 1.8.2016 die Wahlmöglichkeit, nach den Vorgaben der alten oder der neuen Verordnung die Zwischen- und Abschlussprüfung abzulegen.  Mehr

Im Fokus

Der Hecht - Fisch des Jahres 2016

Ein auf Beute lauernder Hecht zwischen Unterwasserpflanzen

Der Hecht (Esox lucius) wurde zum „Fisch des Jahres 2016“ gewählt. Er ist eine der bekanntesten und größten heimischen Fischartenund und wird in der Roten Liste Deutschlands als „ungefährdet“ geführt. Jedoch werden vielerorts Lebensräume, wie strukturreiche Ufer und pflanzenreiche Flachwasser- und Überschwemmungsbereiche, infolge von Gewässerausbau- und -regulierungsmaßnahmen stark beeinträchtigt oder zerstört. Vorrangiges Ziel sollte daher sein, die Gewässer wieder in einen möglichst naturnahen Zustand zu bringen.  Mehr

Der Huchen - Fisch des Jahres 2015

Der Stör - Fisch des Jahres 2014

Öko-Aquakultur
Entwicklung und Situation der ökologischen Teichwirtschaft in Bayern

Luftbild einer Teichlandschaft

Die Öko-Aquakultur hat noch keine lange Tradition. Seit 1994 gibt es Richtlinien von Öko-Anbauverbänden. In Bayern gibt es momentan 16 Betriebe mit ökologischer Karpfenteichwirtschaft und 10 Öko-Forellenteichbetriebe. Es gibt verschiedene Gründe, die gegen eine Umstellung auf ökologische Teichwirtschaft sprechen. Aktuell fehlen Öko-Vermehrungsbetriebe, um die 100-prozentige Versorgung mit Öko-Setzlingen sicherzustellen. Diese Regelung bietet also für diejenigen Betriebe Chancen, die Teichfische vermehren und auf ökologische Erzeugung umstellen wollen. Seit kurzem gibt es außerdem die Möglichkeit, dass umstellungswillige Betriebe über den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) eine Förderung beantragen können, die abhängig von Fischart und -größenklasse einen Ausgleich für die Mehrkosten gewährt.  Mehr

Weiterbildung
Lehrgangsprogramm am Institut für Fischerei, Starnberg

Das Institut für Fischerei bietet 2016 für fischereilich interessierte Personen Weiterbildungslehrgänge zur Fischereiaufsicht, Elektrofischerei, Gewässerbewirtschaftung und Fischverwertung an und schult auch Ausbilder für Vorbereitungslehrgänge zur Fischerprüfung.  Mehr

Untersuchungen zu neuen Entwicklungen der Fischzucht in Warmwasser-Kreislaufanlagen in Deutschland

Kreislaufanlage Mit Getauchten Festbett-biofilter

Insbesondere im Zusammenhang mit dem Aufbau von Biogasanlagen entstehen immer mehr Warmwasserkreislaufanlagen, die die Abwärme aus der alternativen Energieerzeugung verwerten. Gegenwärtig produzieren bundesweit etwa 48 Warmwasserkreislaufanlagen insgesamt rund 2.200 Tonnen Fisch.  Mehr

Der Karpfen als Motor für die Gastronomie einer ganzen Region

Teichlandschaft im Aischgrund

Bedeutende Karpfenteichgebiete finden sich in Europa vor allem in Teilen von Frankreich, Deutschland, Polen, Tschechien, Österreich, Ungarn und im ehemaligen Jugoslawien. Die bayerischen Karpfenteichgebiete in Franken und der Oberpfalz zeichnen sich durch ihre kleine Betriebsstruktur aus.  Mehr

Sicher schwimmen: auf die Netze der Berufsfischer achten

Badesee mit Badegästen

Bitte achten Sie vor und beim Schwimmen auf Fanggeräte der Berufsfischer. Gehen Sie nicht in der unmittelbaren Nähe von Netzen und Reusen schwimmen, Sie könnten sich darin verfangen. Halten Sie zu den Fanggeräten unbedingt einen Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern ein.  Mehr

Beteiligung an Arbeitsschwerpunkten der LfL

Staatl. Fischerprüfung

Ausgewählte Publikationen