Getreide

Die Forschung zu Züchtung und Qualität von Weizen und Gerste ist eine zentrale Aufgabe des Arbeitsbereichs Getreide. Zudem wird in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein bayernweites Netz von Getreideversuchen koordiniert und daraus gewonnene Daten als Grundlage für die Beratung und Sortenempfehlung ausgewertet.

Produktionstechnik und Sorten

Aktuell

Winterweizen – Aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Winterweizen-Feldbestand während der Blüte

Die Praxis konnte heuer in Bayern mit rund 72 dt/ha Kornertrag beim Winterweizen ein Ergebnis einfahren, das knapp unter dem zehnjährigen Mittel von 74 dt/ha liegt. Wegen der Trockenheit waren Auswuchs und niedrige Fallzahlen kein Problem. Nur selten trat stärkerer Befall mit Ährenfusarium auf.  Mehr

Triticale – aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Triticale-Feldbestand

Auf rund 74.000 ha konnte dieses Jahr bei Wintertriticale ein Kornertrag von 55 dt/ha im bayerischen Mittel gedroschen werden, 7 dt/ha weniger als im Vorjahr. Bei der Sortenwahl sollten neben dem Ertrag auch Standfestigkeit und Resistenzausstattung berücksichtigt werden. Welche Sorten bei der Körnernutzung interessant sind, zeigen die Ergebnisse der staatlichen Landessortenversuche.  Mehr

Winterroggen – aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Winterroggen Feldbestand

Die bayerischen Landwirte konnten dieses Jahr mit einem Durchschnittsertrag von 48 dt/ha das Vorjahresergebnis von 51 dt/ha nicht erreichen. Die Roggenanbaufläche (einschließlich Wintermenggetreide) hat sich nach einem Rückgang seit den 70er Jahren auf derzeit über 36.000 Hektar wieder leicht erholt.   Mehr

Wintergerste – aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Sechszeilige Wintergerste

Mit rund 230.000 Hektar Anbaufläche stand dieses Jahr in Bayern etwas mehr Wintergerste als im Vorjahr. Nach bisherigen Druschergebnissen aus der Praxis fällt die Wintergerstenernte mit mittleren Erträgen von rund 62 dt/ha unterdurchschnittlich aus, allerdings bei auffallend guter Kornqualität.  Mehr

Agronomische Eigenschaften und Qualität der 2017 zugelassenen Sommergerstensorten

Diagramme, die Qualitätseigenschaften von Sommergerstensorten verdeutlichen

Das Bundessortenamt hat Ende 2017 sechs neue Sommergerstensorten zugelassen. Alle neuen Sorten zeigten in der Wertprüfung eine gute Brauqualität, weshalb sie im neuen Berliner Programm der Braugerstengemeinschaft geprüft werden. Der Sortensteckbrief soll eine erste Einschätzung der neuen Sorten hinsichtlich ihrer möglichen Eignung für den Anbau und die Verarbeitung auf der Grundlage der Wertprüfungsergebnisse bieten.  Mehr

Weitere Beiträge

Sommergerste – aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Sommergerstenähren im Feldbestand

Die Sommergersten Anbaufläche ist 2017 in Bayern nach einem Tiefstand im letzten Jahr wieder auf etwa 99.000 Hektar angestiegen. Die Praxis konnte mit rund 54 dt/ha einen mittleren Ertrag einfahren. Der Vollgerstenanteil war mit 95 Prozent auffallend gut, der Rohproteingehalt bewegte sich mit durchschnittlich 11,4 Prozent auf hohem Niveau.  Mehr

Sommerweizen – aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Sommerweizen

In Norddeutschland konnten dieses Jahr aufgrund der nassen Witterung im Herbst mancherorts die Winterungen nicht gesät werden. Die Nachfrage nach Saatgut von Sommergetreide ist deshalb deutlich größer als in den Vorjahren. Wer plant Sommerweizen anzubauen, sollte sich beim Saatguteinkauf somit beeilen. Ein Blick auf die Ergebnisse der aktuellen Sorten ist ratsam.  Mehr

Hafer – aktuelle Ergebnisse aus der Praxis und den Landessortenversuchen

Haferähren

In Bayern wurde 2017 auf rund 25.000 Hektar Hafer angebaut. In der Praxis konnten in diesem Jahr im Schnitt 45 dt/ha Hafer eingefahren werden, wobei das fünfjährige Mittel von 48 dt/ha nicht erreicht wurde. Unabhängig von der Verwertungsrichtung sollte bei der Sortenwahl Wert auf hohe und stabile Erträge, auf eine geringe Lagerneigung, auf Strohstabilität sowie auf eine gleichmäßige Korn-Stroh-Abreife gelegt werden.  Mehr