Ökologischer Hopfenbau
von Florian Weihrauch - März 2013

Als 'Nische in der Nische' ist der Ökologische Hopfenbau auch noch auf absehbare Zeit innerhalb der Sonderkultur Hopfen global gesehen kein wirtschaftlich wichtiger Faktor: So beträgt die Öko-Fläche 2013 gerade einmal 0,5 % der gesamten Hopfenfläche auf der Welt. Für die Wissenschaft ist der Öko-Hopfen allerdings eine wichtige Spielwiese, um insbesondere beim Pflanzenschutz neue, umweltschonende Methoden zu entwickeln, auch, wenn das langwierige und mühselige Forschungsarbeit bedeutet. Hier finden Sie die Berichte einiger Arbeiten aus dem Hopfenforschungszentrum, die Ergebnisse aus dem Öko-Hopfen bzw. von Arbeiten zum biologischen oder integrierten Pflanzenschutz dokumentieren.

Entwicklung von Pflanzenschutzstrategien im ökologischen Hopfenbau

Der Abschlussbericht eines dreijährigen Forschungsprojektes behandelt Versuche zur Bekämpfung des Falschen und des Echten Mehltaus mit Alternativen zum Einsatz kupfer- und schwefelhaltiger Pflanzenschutzmittel, sowie Versuche zur Blattlausbekämpfung mit Quassia, Neem und Pyrethrinen im Öko-Hopfenbau.

Kompletter Abschlussbericht pdf 1,1 MB

Prüfung produktionstechnischer Maßnahmen für den ökologischen Hopfenbau

Der Abschlussbericht eines dreijährigen Forschungsprojektes behandelt u.a. die Spinnmilbenbekämpfung mit Raubmilben und Leimringen, die Blattlausbekämpfung mit Quassia, die Schaffung von Überwinterungsquartieren für Florfliegen und die Anlockung von Florfliegen mit Duftstoffen.

Hopfenanbau: Nur für Spezialisten/Wegweisende Versuchsergebnisse

Artikel aus dem Bioland-Fachmagazin 06/2006 mit Informationen zum Ökologischen Hopfenbau und zu aktuellen Forschungsarbeiten

Hopfenanbau: Nur für Spezialisten / Wegweisende Versuchsergebnisse pdf 477 KB

Nutzinsekten im Hopfen

Liste aller Nutzinsektenarten, die bislang in den Hopfengärten der Hallertau gefunden wurden

Blattlaus- und Spinnmilben-Anfälligkeit unterschiedlicher Hopfensorten

Ulrain 1a
Englischsprachiger Fachartikel über dreijährige Untersuchungen zur extrem unterschiedlichen Blattlaus-Anfälligkeit der beiden Sorten "Hallertauer Magnum" und "Spalter Select".